
„Eigentlich gibt es gar kein richtiges Grundstück“, sagt Investor Horst Wübben. Die Kaje ist nämlich mit einem Holzrost über das Hafenbecken gebaut worden. Darunter plätschert noch das Wasser. „Und es gibt natürlich jede Menge Schlick“, so Wübben. Die Gründung ist daher eine kniffelige Angelegenheit, denn die Pfähle müssen zunächst genau durch die Zwischenräume der Kajen-Tragkonstruktion geführt werden, um sie nicht zu beschädigen. Daher die Taucher.
Danach werden Stahlrohre durch den Schlamm bis 20 Meter hinunter in tragfähige Erdschichten getrieben und mit Beton verfüllt. Um ganz sicher zu gehen, dass die Standfestigkeit dabei nicht gefährdet wird, wird die Kaje nun auch durch Grabungen von oben sondiert. Prinzipiell, so Wübben, sei deren Konstruktion allerdings von großer Qualität und „stabiler als das, was van Ronzelen am Alten und Neuen Hafen gebaut hat“.
Auf Pfeilern errichtet wird der Neubau, um die historische Fischhalle nicht in den Schatten zu stellen. Die Konstruktion erlaubt Durchblicke von allen Seiten. Auch das erste Obergeschoss wird nicht durchgehend sein und sich ebenso wie die beiden Vollgeschosse darüber von der alten Fischhalle weg und zum Hafenbecken hin neigen.
Betrieben werden soll das Hotel von Wübbens Mitgesellschaftern Lutz Natusch und Walter Stöcker, unter deren Regie auch das Comfort-Hotel und das Atlantic-Hotel am Flötenkiel laufen.
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