Offiziell ist die kunstvoll geschmiedete Hafenbegrenzung zwar noch nicht auf der Denkmalliste. „Wie wollen sie aber unter Schutz stellen“, versichert Schwartz. Mit dem Hafenbetreiber Bremenports sind schon im Vorfeld Gespräche darüber aufgenommen worden. Dabei habe man vereinbart, die Teile des historischen Zauns, die der neuen Abbiegespur für Containerlaster weichen müssen, sicher einzulagern. Sie sollen dafür benutzt werden, ihn an anderer Stelle zu flicken.
Ein längeres zusammenhängendes Teil ist noch hinter den Wohnhäusern am nördlichen Ende der Bürgermeister-Smidt-Straße erhalten. Er befindet sich teilweise allerdings in einem beklagenswerten Zustand. Büsche und Rankpflanzen haben die alte Schmiedekunst überwuchert. An manchen Stellen klaffen mit Maschrendraht geflickte Löcher. „Die wurden vermutlich mal von Schmugglern reingeschnitten“, vermutet Schwartz.
Der Zaun sei an dieser Stelle versetzt worden, um den Bau der Mietshäuser zu ermöglichen. Dort sollen vor allem die höheren Dienstgrade der Schiffe gewohnt haben. Noch heute würde der Zaun die Grenze zwischen Hafen und Wohnbebauung markieren, sagt der Denkmalschützer. Eine einmalige Grenzsituation. Fundamente der alten Hafenbegrenzung sind übrigens auch noch am Rand des heutigen „Aktiv“-Parkplatzes zu sehen. (rad).

|
Alle wichtigen Infos zu den Fischtown Pinguins finden Sie in unserem REV-Spezial. |
![]() |
|