Für die Entwicklung des Kistner-Geländes gab es zum Finale noch vier Interessenten. Doch an der Schlussrunde beteiligte sich keiner mehr. K.-o.-Kriterien dürften die Auflagen gewesen sein, die in der Ausschreibung festgeschrieben waren, zeigte man sich einig. Dazu zähle der Schutz historischer Bausubstanz und die Beschränkung beim Einzelhandel auf einen Frischemarkt von 800 Quadratmetern Größe. Damit es weiter gehen könne, schlug Grünen-Fraktionschef Dr. Ulf Eversberg eine Marktgröße von bis zu 1500 Quadratmetern vor.
CDU-Fraktionschef Paul Bödeker regte an, noch etwas weiter zu gehen. Er warb dafür, dass nicht das gesamte historische Ensemble um das frühere Kalksandsteinwerk erhalten werden müsse. „Es war schon klar, dass es mit diesem Ausschreibungstext schwieriger wird, Interessenten zu finden“, befand SPD-Fraktionschef Klaus Rosche. „Es gibt Interessenten, die sagen, wir könnten uns da etwas vorstellen“, machte Oberbürgermeister Jörg Schulz (SPD) deutlich, dass der Zug noch nicht abgefahren ist.

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