
Informationsstände verschiedener Institutionen und Unternehmen sowie der großen Wetterdienste, garniert mit Fachvorträgen namenhafter Wissenschaftler: „Das Foyer des Klimahauses hat sich als Auditorium bewährt“, freut sich Arne Dunker, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft.
Großes Thema in diesem Jahr sind die Folgen des Klimawandels in den großen Städten. „Die Ballungsräume müssen in den Sommermonaten vermehrt mit Starkregen rechnen, deren Wassermengen größer sind als die Kapazitäten der Kanalisation“, sagte Frank Böttcher, Leiter des Hamburger Instituts für Wetter und Klimakommunikation als Veranstalter.
Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin am Institut für Wirtschaftsforschung, warb dafür, die vorhandene Energie besser zu nutzen. Schon jetzt gebe es Städte und Gemeinden, die sich dezentral und klimaschonend mit Energie versorgen würden. Gleichzeitig sprach sie sich auch für eine Laufzeitverlängerung bei den Atomkraftwerken aus: „Wir müssen die Kernenergie so lange nutzen, bis es genügend Alternativen gibt.“
Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender des „Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management“ (B.A.U.M), hält alleine 30 bis 50 Prozent Energieeinsparung für möglich, wenn alle alten Häuser vernünftig wärmegedämmt würden: „Das hilft gleichzeitig dem Handwerk.“
„Kleine Ungenauigkeiten können einen großen Einfluss auf die Prognose haben“, pflichtete ihm Professor Dr. Volker Wulfmeyer, Leiter des Instituts für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim, bei.
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