Es könne nicht sein, dass die rot-grüne Landesregierung ein Landesmindestlohngesetz auf den Weg bringen wolle und beim GHB weiter weniger als 8,50 Euro gezahlt werde. Dies sei die unterste Grenze, sagte Jägers. Nach dem geplanten Landesmindestlohngesetz sollen alle, die direkt oder indirekt für das Land Bremen arbeiten, mindestens 8,50 Euro pro Stunde erhalten.
„Der Tarifvertrag muss so geändert werden, dass der Lohn steigt“, forderte Jägers. „Es kann nicht sein, dass jemand acht Stunden am Tag arbeitet und davon nicht leben kann.“ Es gehe dabei um die Würde des arbeitenden Menschen. Ziel sei „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, betonte Jägers. Mitarbeiter des Gesamthafenbetriebsvereins dürften daher gegenüber anderen Hafenarbeitern nicht benachteiligt werden. „Die Geschäftsführung beklagt, dass sie keine Leute findet“, sagt Jägers. „Das wundert mich nicht.“ Dann müssten sie die Menschen anständig bezahlen. Vom Geschäftsführer des Gesamthafenbetriebsvereins, Hubertus Ritzke, war am Freitag keine Stellungnahme zu bekommen.
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