Die veranstaltende Agentur Executive Sports hat am vergangenen Dienstag 200 Parkverbotsschilder mit dem Hinweis auf den Marathon aufgestellt. Diese gelten am Sonnabend ab 15 Uhr. Im Klartext: Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die geparkten Autos entlang der Laufstrecke verschwunden sein.
Die Polizei empfiehlt den Anwohnern deshalb: „Autofahrer, die ihr Fahrzeuge unbedingt brauchen, sollten vorher darauf achten, dass sich ihr Fahrzeug nicht in einem abgesperrten Bereich befindet“, sagt Einsatzleiter Herbert Grap. Auch Radfahrer müssen während der Laufveranstaltung am Sonnabend absteigen.
Autofahrer, die ihren Wagen trotz des absoluten Halteverbots stehen lassen, werden von den Polizeibeamten „eingeflattert“ – das rot-weiße Plastikband kommt dann zum Einsatz. Damit verbunden sind Kosten, denn die Besitzer der eingeflatterten Autos bekommen auch einen Strafzettel, für den sie ab 15 Euro aufwärts berappen müssen. „Wer nicht bezahlen möchte, sollte einfach nicht an der Strecke stehen bleiben“, empfiehlt Grap.
„Wir werden versuchen, die Wartezeiten für den Verkehr so kurz wie möglich zu halten. Trotzdem sollten die Autofahrer Geduld und auch Zeit mitbringen“, sagt Grap. Denn er rechnet trotzdem mit Verkehrsbehinderungen ab circa 15 Uhr, wenn die betroffenen Straßenkreuzungen gesperrt sein werden.
Trotzdem ist der Polizist entspannt. „Wir erwarten keine Probleme“, sagt er. Das Ende der Laufveranstaltung ist für 23.30 Uhr vorgesehen. Um diese Zeit werden die Läufer, die noch auf der Strecke sind, auf die Gehwege verwiesen. Die Sperrungen werden aufgehoben.
Für weitere Auskünfte hat der Veranstalter Executive Sports ein Info-Telefon eingerichtet. Dort werden ab Freitag Fragen zu der Veranstaltung beantwortet: 94 81 90.

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