
Im Lloyd Gymnasium zum Beispiel brechen Handwerker Wände ein, weil Fachräume umgebaut werden. Mit 200 000 Euro steht die Schule an der Wiener Straße bei Seestadt Immobilien auf der „Ferienliste“.
Die größten Posten sind die Arbeiten an der Friedrich-Ebert-Schule (Geestemünde) und an der Fritz-Reuter-Schule (Grünhöfe). Für 520 000 Euro stehen an diesen beiden Gebäuden Dach- und Fassadenarbeiten zur energetischen Sanierung an.
Beim Schulzentrum Geschwister Scholl (Mitte) sind mehrere Baumaßnahmen geplant, darunter das Aufstellen weiterer Mobilbauklassen und der Einbau einer neuen elektroakustischen Anlage. Die Paula-Modersohn-Schule (Wulsdorf) bekommt einen Fahrstuhl, bei der Amerikanischen Schule (Lehe) steht der zweite Bauabschnitt an und die Georg-Büchner-Schule (Geestemünde) wird weiter zur Ganztagsschule umgebaut. In der Immanuel-Kant-Schule (Geestemünde) werden Klassenräume instand gesetzt. Seestadt Immobilien will die Ferien nutzen und mit den Handwerksbetrieben die Termine einhalten, um den Schulbetrieb nicht zu stören. „Die Liste ist mit den Dezernatsbereichen abgestimmt“, sagt Jacobsen.
Auch in Kindertagesstätten ziehen Handwerker ein. Die größten Vorhaben hier sind die Kita Robert-Blum-Straße in Grünhöfe, die neue, moderne Fenster braucht. 120 000 Euro sind dafür veranschlagt. In der Kita Kleiner Blink (Lehe) wird umgebaut.
Gearbeitet wird in diesen Wochen in mehr als 20 Schulen und vier Kindertagesstätten. Für Seestadt Immobilien bedeutet dieses Ferienprogramm umfangreiche begleitende Arbeiten: mit Schadensaufnahmen, Ausschreibungen und Auftragsvergaben, später dann die Baukontrollen und Rechnungsabwicklungen. Und auch den Hausmeistern wird während dieser Zeit ein erhöhtes Arbeitspensum abverlangt. (kik)
