Der Winter 1927/28 zählt zu einem der kältesten des Jahrhunderts, auch der Winter 1946/47 bleibt mit Temperaturen um -20 Grad in eisiger Erinnerung.
Der längste Winter 1962/63 bescherte Bremerhaven 61 Eistage.
Schnee: maximale Schneehöhe 37 Zentimeter am 30. und 31. Januar 1979; maximaler Schneefall pro 24 Stunden am 9. Februar 1966: 21 Zentimeter.
21. Dezember 1981: nachts -18 Grad, kälteste Nacht seit 25 Jahren.
kalter Juni: 27. Juni 1981 – nur 12 Grad am Mittag.
Januar 1982: elf Tage klirrender Frost, Rekordniederschlag von 21,2 Liter pro Quadratmeter (5. Januar), Eiszapfen haben am 8. Januar Rekordlängen.
Wärmster November: 1994 erreicht der Monat eine Durchschnittstemperatur von 8,1 Grad. Normal wären 5,5 Grad gewesen.
Frühester Schnee: zwei Zentimeter am 24. Oktober 2003.
Eine Windhose trifft am 22. August 1988 auf Bremerhaven: Boote fliegen durch die Luft, Autos auch. Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 360 Kilometer pro Stunde werden registriert.
Stärkster Wind: Am 13. Januar 1993 fegt ein Orkan mit Stärke 14 (151 Kilometer pro Stunde) über Bremerhaven – zehn Dächer heben ab, 40 Bäume knicken um.
Mai 1989: zweittrockenster Mai seit 1949, sonnenreichster aller Monate seit 30 Jahren: 318 Stunden anstatt des Mittelmaßes von 212 Stunden.
Super-Sommer 1982 war rekordverdächtig: So warm war es in Deutschland seit 35 Jahren nicht mehr. Norddeutschland erlebt die heißesten Tage seit 1876.
Langer Sommer: 1992 verzeichnet die Wetterwarte 28 Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad und darüber. Zum Vergleich: Normal sind 12,8 Sommertage. Auch rekordverdächtig der heißeste Tag am 9. August 1992 mit 35,8 Grad.
heißester Junitag: 18. Juni 2002.
heißester Sommer 1993: 30 Tage mit 25 Grad und mehr – neuer Rekord, Durchschnittstemperaturen von 19,3 Grad.
In der Zeit von 13. November bis zum 14. Dezember 1973: In diesen vier Wochen gab es fünf Sturmfluten. Das Hansestadt Bremische Amt registrierte extreme Wasserstände über vier Meter.
April 1988: zu warm, zu trocken, zu sonnig und zu neblig. Trockenster April seit Wetteraufzeichnung: im Januar 110 Liter pro Quadratmeter – doppelt so viel wie das Monatssoll, dafür im April 5,5 Liter – davon mehr als die Hälfte an einem Tag: 28. April, normal wären 48 Liter gewesen.
Mai 1988: 26,4 Liter Regen an einem Tag – fast das Fünffache des gesamten Aprilniederschlags.
Tagesrekord: am 9. September 2001 prasseln innerhalb von 24 Stunden 47 Liter pro Quadratmeter auf die Stadt hernieder. Damit hält dieser Monat auch den Rekord mit 259,5 Liter.
Regenreichster August: Innerhalb einer Stunde steht Bremerhaven am 8. August 2002 unter Wasser – erst nach 62 Litern schließt der Himmel seine Pforten.
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