
Roswitha Ditzen-Blanke, die Vize-Präsidentin der IHK und Sprecherin des Kreises, IHK-Präsident Claus Brüggemann und die Wirtschaftskreis-Mitglieder Dr. Götz Pätzold und Manfred Kuhr stellten die Ergebnisse gestern vor. Der Wirtschaftskreis, der die Politik in der Stadt Bremerhaven und im Land Bremen nach eigenen Angaben „etwas treiben will“, hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der wirtschaftlichen Entwicklung in der Seestadt und der Region beschäftigt.
Roswitha Ditzen-Blanke, die Verlegerin der NORDSEE-ZEITUNG, zog eine Bilanz zur Entwicklung in der Stadt und im Landkreis. „Die Entwicklung ist durchaus positiv“, sagte sie. Es gebe erhebliche strukturpolitische Erfolge, beispielsweise bei der Ansiedlung der Offshore-Windenergie-Unternehmen.
Der Wirtschaftskreis benannte zehn Schwerpunkte, die seiner Meinung nach für die weitere Entwicklung der Region von Bedeutung sind. Dazu gehört die Infrastruktur. Manfred Kuhr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BLG, sagte, dass die Hafenwirtschaft dringend die Entscheidung über die bessere Anbindung des Hafens brauche. Dazu gehöre der Bau des Hafentunnels an der Cherbourger Straße und auch der mögliche Bau der Küstenautobahn.
Die Autobahn sei für die Region von besonderer Bedeutung, sagte auch Dr. Götz Pätzold, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln. Pätzold sagte, dass die Stadt Bremerhaven und der Landkreis Cuxhaven deutlich besser zusammenarbeiten könnten. Das sei vor allem bei einer gemeinsamen Tourismusförderung sinnvoll und nötig.
Auch Claus Brüggemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bremerhaven, mahnte ein Tourismuskonzept für die Stadt und die Region an. Brüggemann sagte auch, dass die Stadt Bremerhaven mit dem Label „Klimastadt“ einen weiteren Baustein in der Vermarktung setzen könne.

|
Alle wichtigen Infos zu den Fischtown Pinguins finden Sie in unserem REV-Spezial. |
![]() |
|