
Eine dynamische Hochschullandschaft mit technischer Ausrichtung, umgeben von Wirtschaftsbranchen, die so nicht im Ruhrgebiet vertreten sind – das gehörte mit zu den Kriterien der Standortsuche. Die Hochschule Bremerhaven mit Angeboten zu Windenergie und Lebensmitteltechnologie traf dabei die Interessen der Essener. Schon nach dem ersten Gespräch waren sich Prof. Ulrich Brill, geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Haus der Technik, und Prof. Josef Stockemer, hiesiger Hochschulrektor, einig: „Wir haben den richtigen Partner gefunden.“ Denn beide wollen sich gegenseitig ergänzen, betonten Brill und Stockemer am Montag bei der Eröffnung mit knapp 100 Gästen. Sie bauen bereits an einem berufsbegleitenden Studiengang für Windenergie-Master. Der soll spätestens zum Wintersemester 2013/2014 anlaufen.
Für die Zweigstelle Nord vom Haus der Technik dagegen geht es schon heute ins Eingemachte. Zwei kleine Seminare stehen auf dem Programm, eines davon zum Explosionsschutz. Es wird das Geschäft von Mark Ella sein, das Weiterbildungsangebot für den norddeutschen Raum zu organisieren. 300 Veranstaltungen pro Jahr hat der Zweigstellenleiter als Zielzahl angepeilt. „Ich hoffe, dass viele davon in Bremerhaven stattfinden“, sagt Ella. Verträge mit örtlichen Hotels sind ausgehandelt, und auch die Hochschulgebäude bieten sich an. Kleinere Kurse können in der Nordsee-Villa selbst stattfinden, die auch vom Alfred-Wegener-Institut und von der Hochschule Bremerhaven genutzt wird.
Schon in der nächsten Woche stehen die ersten Windenergie-Themen im Programm: mit Offshore-Meteorologie und Projektmanagement für Windenergie in Bremen und Hamburg. In Bremerhaven geht es am 5. und 6. September um die Offshore-Windenergie und das Design und die Installation von Tragstrukturen in der Nordsee. Der komplette Katalog für den norddeutschen Raum ist im Internet zu finden unter:www.hdt-nord.de

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