
15 bis 22 Zentimeter ist das Eis auf den Teichen und Seen dick. „Ab dieser Stärke sollte man darauf problemlos laufen können“, meint Jens Cordes, Leiter der Feuerwehr. Aber das Betreten der Eisflächen geschieht auf eigene Gefahr. „Und kleinere offene Stellen kann es überall geben“, warnt Cordes. Jeder sollte auf Schwachstellen im Eis unter Bäumen und Brücken achten. Grundsätzlich sollte auch nie jemand alleine das Eis betreten, unterstreicht er. Schon gar nicht Kinder ohne Aufsicht.
Nicht betreten werden dürfen der Holzhafen, der Teich im Gewerbegebiet Carl-Schurz und der Aue-See in Speckenbüttel. Dort ist das Eis an den Zuflüssen zu dünn, oder es haben sich Luftblasen unter dem Eis gebildet. „Und dort kann man unvermittelt einbrechen. Das ist äußerst gefährlich“, appelliert Cordes an die Vernunft der Schlittschuhfahrer. Die Feuerwehr werde auch am Wochenende weiterhin die Eisstärken messen. Die Ergebnisse werden auf der Internetseite www.bremerhaven.de in einem aktuellen News-Ticker angezeigt.
„Wir jetzt werden Regeln erarbeiten, damit in Zukunft eine Freigabe klarer und einfacher entschieden werden kann“, verspricht Grantz. Schlittschuhe wird sich der Oberbürgermeister zwar keine unterschnallen. „Aber ich komme auf eine Bratwurst zum Bootsteich im Bürgerpark.“
Auesee Speckenbüttel (nicht freigegeben): 12 bis 20 Zentimeter
Teich Gewerbegebiet Carl Schurz (nicht freigegeben): zum Teil eisfrei/Luft unter der Eisdecke
Kleingartengebiet „Ackmann“: 19 bis 22 Zentimeter
Warnung: Bei Dunkelheit die Eisflächen gar nicht betreten.
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