X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Alle Katzen sollen kastriert werden

Bremerhaven. Die Stadtverordneten sollen heute darüber beschließen, dass Hauskatzen, die älter als fünf Monate sind, kastriert werden müssen. Das sieht ein Vorschlag des Bürger- und Ordnungsamtes vor. Die Begründung: In der Stadt nimmt die Zahl der herrenlosen und verwildert lebenden Katzen zu. Dadurch steige auch die Zahl der erkrankten Tiere.

Die Stadtverordneten tagen heute, Donnerstag, ab 14.30 Uhr in der Volkshochschule an der Lloydstraße. Dabei geht es einmal mehr um den Tierschutz. Ein Tierarzt soll die Hauskatzen zwangsweise kastrieren. Dazu soll das Ortsgesetz geändert werden. Wenn die Stadtverordneten dem Vorschlag der Verwaltung folgen, lautet der entsprechende Absatz im Ortsgesetz dann wie folgt: „Wer Katzen hält und ihnen die Möglichkeit gewährt, sich außerhalb einer Wohnung oder eines Hauses aufzuhalten, hat diese durch einen Tierarzt oder eine Tierärztin kastrieren und mittels Tätowierung oder Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Der Nachweis über die Kastration und die Kennzeichnung ist auf Verlangen der Ortspolizeibehörde vorzulegen. Satz 1 gilt nicht für Katzen bis zu einem Alter von fünf Monaten.“

Zuvor geht es in der Stadtverordnetenversammlung um ein Thema, das die Politiker und auch die Öffentlichkeit seit längerem beschäftigen. Die Grünen wollen mit ihrem Koalitionspartner SPD erreichen, dass es ab dem 1. November einen neuen hauptamtlichen Kultur- und Schulstadtrat in Bremerhaven gibt. Der von der SPD einst ins Amt gebrachte Dr. Rainer Paulenz hatte sich zur Wiederwahl gestellt; die Grünen hatten aber den Schulleiter Michael Frost als neuen Kandidaten durchgesetzt. Frost war lange Jahre Fraktionsgeschäftsführer der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung.

Paulenz hat angekündigt, eventuell juristisch gegen eine Ernennung Frosts vorzugehen. Nach seiner Ansicht kann Frost nicht die in der Ausschreibung geforderte Leitungserfahrung nachweisen. Bei der Ausschreibung seien Fehler gemacht worden.

Die Stadtverordneten wollen außerdem über ein Thema sprechen, das die Politik seit Jahren beschäftigt: die Bürgerbeteiligung. Das Ortsgesetz soll so geändert werden, dass Bürgerbegehren leichter eingereicht werden können. Außerdem soll das Ortsgesetz so ergänzt werden, dass Bürger während einer Stadtverordnetenversammlung Rederecht bekommen. Dazu müsste eine Mehrheit von zwei Dritteln der Politiker dafür stimmen.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem Anträge und Anfragen. Dabei geht es um die Tarifabschlüsse für Beamte, die Öffnungszeiten im Mediterraneo, die Abrechnung der Havenwelten. Und um einen Vorschlag, in öffentlichen Beeten Gemüse anzubauen. (mk)

Artikel vom 05.07.12 - 12:00 Uhr
| drucken | versenden


4 Leserkommentare vorhanden

Bitte warten - die Kommentare werden geladen ...
Anzeige

Ikea Bürgerforum

Anzeige

Schaufenster Fischereihafen entdecken

Unsere neue Erlebniswelt

www.schaufenster-entdecken.de

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Lehe, die Altstadt der Seestadt

Anzeige
nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Veranstaltungen

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Neue Kommentare

  1. Zwischen Luxus und Schrott
    24.05. | 2 Kommentare
  2. „Gut für Klima und Beschäftigung“
    23.05. | 1 Kommentar
  3. Schatten auf dem Solar-Vertrag
    21.05. | 1 Kommentar
  4. Drei-Prozent-Hürde bei der Europawahl
    19.05. | 1 Kommentar
  5. Kein Entkommen aus Hartz IV
    18.05. | 1 Kommentar

Tickets

Ticketshop
Sie suchen Karten für Konzerte, Musicals oder Sportevents?
Dann kommen Sie in unseren Ticketshop.

mehr
Anzeige

NZ-Nachrichten auf Ihrer Webseite

Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell

Wir unterstützen Sie dabei gezielt diejenigen Nachrichten, die für Ihren Internetauftritt interessant sind, ohne viel Aufwand zu integrieren. Dafür haben wir ein Modul entwickelt, das Sie ganz leicht mit wenigen Klicks selbst an Ihre Anforderungen anpassen können.

mehr