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Swasiland – Teil 2

Observatory. Zebras, Krokodile, Impalas und andere rehartige Tiere konnten wir in Swasiland bestaunen.

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Nach zwei Nächten in der Lidwala Backpacker Lodge sind wir zum Sondzela Backpacker gewechselt, der in einem Wildlife Sanctuary liegt. Kaum angekommen, wie sollte es auch anders sein, sind wir wandern gegangen und konnten Zebras, Wildschweine, exotische Vögel und andere Tiere hautnah erleben. Eigentlich wollten wir einen Wanderweg nehmen, der um einen See verläuft und ungefähr zwei Stunden dauert. Doch da unsere Wanderkarte alles andere als einfach zu lesen war, haben wir nicht den richtigen Weg gefunden und einen anderen Weg genommen. War auch alles nicht so schlimm, da wir noch einen weiteren, ganzen Tag in Swasiland hatten. Für diesen Tag hatten wir erst an einen sechsstündigen Trip gedacht, doch da das Wetter zu warm war, wollten wir uns erneut an den zweistündigen Wanderweg versuchen. Dafür sind wir um 4.30 Uhr aufgestanden, um den Sonnenaufgang sehen zu können. Da es morgens aber sehr bewölkt war, konnten wir die Sonne nur für einen kurzen Moment sehen und auch der richtige Weg war nicht wirklich zu finden. Einen Mann, der im Wildlife Sanctuary arbeitet und uns nach einer Weile entgegen kam, habe ich nach dem Weg gefragt. Er konnte uns den richtigen Pfad zeigen, daher bin ich auch gleich in die Richtung gelaufen. Ich bin dann stehengeblieben, weil ein Mädchen von uns den anderen Weg gehen wollte, da die Karte es ihrer Meinung so vorgab. Daraufhin bin ich dann laut geworden und habe sie gefragt, ob sie Nilpferde und Krokodile sehen möchte oder nicht und gesagt, dass wir uns bereits zweimal verlaufen haben, da die Karte unglaublich kompliziert ist. Und so war es eigentlich den ganzen Urlaub über. Wir hatten fast jeden Tag einen Konflikt, sodass das dritte Mädchen immer versuchte, zwischen uns zu vermitteln. 

Letztendlich haben wir uns zum Glück für den Weg entschieden, den uns der Mann vorgegeben hat.

Nilpferde konnten wir am Fluss leider nicht entdecken, dafür war es wahrscheinlich auch noch zu früh. Aber ein Krokodil konnten wir sehen. Während der Wanderung haben wir einen Wald durchquert, der stark nach Zitrone roch. Wir konnten aber leider nicht ausfindig machen, was es war. Zurückblickend kann ich sagen, dass der Ausflug in die Wildnis, abgesehen von der Stimmung, sehr schön war.

Im Garten unseres Backpackers standen Mangobäume, Bananenbäume und auch Avocadobäume. Leider war alles noch nicht reif, aber es war trotzdem schön die Früchte außerhalb von Penny, Aldi oder Aktiv zu sehen. Was mir an unserer zweiten Unterkunft nicht gefallen hat ist, dass alle Zimmer voll von Fliegen waren. Während des Tages fühlten wir uns daher teilweise sehr gestört, besonders beim Kochen.

Die billigen, selbstgemachten Ketten in Swasiland haben uns hingegen wieder sehr gefreut. Als ich nach dem Preis fragte und zur Antwort „50 Cent“ bekam, war ich sehr überrascht, da die Preise normalerweise weit über diesem Preis liegen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir Swasiland unglaublich gut gefallen hat und ich es an alle nur weiterempfehlen kann.

 

 

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Artikel vom 26.01.12 - 10:19 Uhr
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