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Kleines Highlight nach dem Unterricht

Nyanga. Essen macht glücklich und ist nach einer Tanzstunde mehr als willkommen.

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Am Mittwoch bin ich dann mit Nobuntu, ebenfalls eine Lehrerin von Dance for All, zur Schule „Walter Teka“ in Nyanga gefahren. Dort hatte ich statt ca. vierzig nur noch um die zehn bis fünfzehn Kinder. Die Kleinen haben auch diesmal wieder gut mitgemacht und Nobuntu hat immer fleißig in Xhosa übersetzt.

 Die Küchenfrau hat uns vor dem Unterricht zwei Tüten mit Bananen, Äpfeln und Saft geben, die wir an die Kinder verteilen sollten. Nobuntu hat zu Beginn zwei Äpfel und zwei Bananen raus gelegt. Alle haben sich total über die Lebensmittel gefreut und alles dankend angenommen. Ein Junge hat extra ein ganz trauriges Gesicht aufgelegt, damit er auch auf jeden Fall eine Banane oder einen Apfel bekommt. Die zwei Saftflaschen hat Nobuntu immer an den Mündern angesetzt, sodass jeder gleich viel zu trinken bekommt. Am Ende waren noch zwei Bananen und zwei Äpfel übrig, sodass ich Nobuntu gefragt habe, für wen die sind. Sie meinte daraufhin, dass sie das Obst für uns zur Seite gelegt hätte. Aber ich kann immer noch nicht etwas zu essen annehmen, wenn ich Kinder neben mir habe, die sich nicht mal eben einen Apfel kaufen können. Obst wird eh eher selten in den Townships gegessen, daher habe ich meine Banane in zwei Hälften geteilt und diese an zwei kleine Mädchen gegeben, die zwar nicht mitgetanzt, aber zugeschaut haben. So ähnlich habe ich es mit dem Apfel auch gemacht.

 

Im letzten Artikel hatte ich vergessen etwas zu erwähnen und zwar haben uns die Kids am Montag mit nach Hause genommen. Die Buchautorin, der Photograph und ich sind dann mit vielen der Kinder durch die Straßen Khayelitshas gezogen. Später kam noch eine Tanzlehrerin von Dance for All dazu, da sie mit dem Auto an uns vorbeifuhr und sich um uns sorgte. An der Wellblechhütte angekommen war ich total überrascht, wie gut es darin aussah. Unter anderem war ein großes Bett, Kühlschrank und andere Küchenutensilien und Pflanzen zu sehen. Es machte alles einen sehr guten Eindruck und ich könnte mir auf jeden Fall auch vorstellen für mehrere Monate in einem Sheck zu wohnen. Am nächsten Tag hat mich dann Hope angesprochen und gesagt, dass wir nicht so einfach in den Straßen der Townships rumlaufen können, denn das wäre viel zu gefährlich.

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Artikel vom 13.02.12 - 10:05 Uhr
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