Mossel Bay. Gemüsebete und Pferde machen uns glücklich.
Vom Storm River Village ging es auf nach Wilderness in ein Backpackers, der Wildfarm heißt. Wir konnten uns nicht viel darunter vorstellen und waren erst skeptisch als wir uns eine viertel Stunde mit dem Auto den Berg hochkämpfen mussten, um dorthin zu gelangen. Oben angekommen war der Ausblick jedoch die ganze Strecke, die ich gefahren bin, wert. Eine wunderschöne Sicht auf die Bucht von Wilderness und dazu noch ein riesiger Gemüsegarten, der unteranderem Tomaten, Erdbeeren, Spinat und Mais bot und uns zur freien Verfügung stand. Wir waren begeistert und haben uns auch gleich bedient, um ein tolles Abendessen zu kochen. Erdapfelkaas (eine bayrische Spezialität von Elisa), Spinat und gebraaites Chicken kamen auf den Tisch und zusätzlich noch ein kostenloser, leckerer Haussalat und köstliche Farmgemüse vom Chef. Auch die Atmosphäre abends war locker und entspannt und die Menschen dort super nett. Nachdem wir an diesem Abend früh ins Bett gegangen sind, da die letzten Tage eher anstrengend waren, ging es am nächsten Morgen mit einem hervorragenden und gratis Frühstück weiter, mit Blick auf das Meer und die aufgehende Sonne. Bevor wir jedoch nach Mossel Bay aufbrachen, entschieden wir uns noch kurzer Hand für eine Wanderung im nahegelegenen Nationalpark, die auch wirklich schön war. Aber auch anstrengend, da der Wanderweg zum Teil sehr rutschig und steil war. Dafür fühlte man sich im Gegenzug wie im Dschungelbuch.
Weiter ging es nach kurzen Problemen mit unserem Mietauto auf nach Mossel Bay. Bevor wir zu unserer nächsten Unterkunft gefahren sind, haben wir noch einen kurzen Stopp in einem Supermarkt im Ort gemacht. Soweit nichts spannendes, nur die Tatsache, dass dort nur weiße Menschen einkauften und sogar arbeiteten hat uns sehr überrascht und ein bisschen geschockt. Hier lässt sich die Geschichte Südafrikas erneut mal wieder stark spüren. Angekommen auf der Outeniqua Moon Farm wurden wir wiederum sehr nett begrüßt und anschließend auf der Farm herumgeführt. Ich könnte mir hier auch einen Zwei-Wochen-Urlaub vorstellen, so schön ist es. Neben einem schönen Doorm und tollen fünfundzwanzig Meter Pool beeindrucken auch die gezüchteten Pferde. Leider kann ich, als nicht erfahrener Reiter, nicht ausreiten, aber wir werden uns sicherlich öfter Mal zu den majestätischen Tieren mit Karotten gesellen. Ich freue mich also auf einen netten Aufenthalt hier mit meinen Freunden und gutem Essen. Die Gastgeberin soll nämlich für ihre Kochkünste berühmt sein.
Morgen mache ich mich auf den Weg nach Mozambique und Swaziland. Meine Freundinnen und ich nehmen keinen Laptop mit, da dieser uns fuer diesen Trip als unpraktisch und unsicher erscheint. Wenn ich keinen geeigneten Computer waehrend der Reise auffinden kann, wird es in den naechsten zwei Wochen leider keinen neuen Blogeintrag geben. Am 17.01.2012 wird aber spaetestens der naechste Artikel auf meinem Blog erscheinen, in dem ich dann von meinen hoffentlich tollen Erfahrungen berichten kann. Einen guten Rutsch ins neue Jahr wuensche ich euch und bis bald!
Lisa
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