Athlone. Alle haben ihr Bestes gegeben, sodass das Publikum am Ende begeistert war.
Um am Samstagmorgen warm zu werden, haben wir ein Ballet-Warm-up von unserem Chef Philip Boyd bekommen. Mehr als fünfzig Kinder standen auf der Bühne, sodass man nicht viel Platz hatte. Am Ende war trotzdem jeder bereit für einen Durchlauf mit Kostümen, Musik und Licht. Es klappte meiner Meinung nach alles nicht hundertprozentig, daher dachte ich „Oh oh, wenn das mal heute Nachmittag alles gut geht“. Aber bekanntlich muss die Generalprobe immer schlecht laufen, damit beim wirklichen Auftritt mit Publikum alles gut läuft.
Der „Run through“ dauerte circa drei Stunden, sodass uns nur noch eineinhalb Stunden für ein Mittagessen, schminken und frisieren blieb. Kaum Zeit, um mich unnötig verrückt zu machen, was super war.
Obwohl es am Samstag erdrückend warm und ich von den letzten fünf Trainingstagen ziemlich erschöpft war, konnte ich dennoch mein Bestes geben und zeigen, was ich in der Tanz-Etage alles gelernt habe. Meine Sorge, dass ich eventuell aus der Reihe tanzen könnte, hat sich daher zum Glück nicht erfüllt. Auch die anderen Tänzer und Tänzerinnen haben sich sehr angestrengt und ließen einige Zuschauer zu Tränen rühren.
Die Show war ausverkauft, sodass viele Leute wieder nach Hause geschickt werden mussten. Für das nächste Jahr sind daher drei Shows geplant, damit jeder die Chance bekommt, zugucken zu können. Nun fühle ich mich sehr erleichtert, da die Anspannung von mir abgefallen ist und alles so gut gelaufen ist. Außerdem muss ich diese Woche nur zwei Mal arbeiten, worüber ich sehr froh bin.
Gestern hatten wir eigentlich auch einen Auftritt, der ist aber im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Mein Projekt Dance for All organisiert häufig Aufführungen für die Öffentlichkeit, um so viele Interessierte zu erreichen und vor allem Gelder einzutreiben. Vor einigen Tagen hatten wir ein Meeting, das sich mit diesem Thema befasste. Jeder Vorschlag für Spendengelder ist jeder Zeit herzlich willkommen, daher werde ich mir in Zukunft auch noch etwas einfallen lassen.
Der Stress vor den Sommerferien ist wahrscheinlich noch nicht ganz vorbei. Ich habe nämlich noch zwei Prüfungen vor mir, eine mündliche und eine schriftliche. Bei der mündlichen Prüfung muss ich Ballettübungen, die ich mir selbst ausdenken muss, und Übungen für Muskelaufbau und Stretching für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren vorzeigen und dabei erklären, wozu sie dienen und was man dabei beachten muss. Die schriftliche Prüfung beinhaltet zum Beispiel Musik und Rhythmus oder Mineralien die gut für den Körper sind, welche Krankheiten man bekommen kann, wenn man zu wenig von Ihnen zu sich nimmt. Meine Lehrerin hat mich gefragt, ob ich an diesen Prüfungen teilnehmen möchte, denn ich muss es eigentlich nicht. Ich habe zugesagt, weil ich dachte, wenn jeder aus meiner Klasse daran teilnimmt, kann ich es auch tun. Aber im Moment überlege ich, es wieder abzusagen, denn mir bringen die Prüfungen im Grunde nichts. Ich habe alle anderen Klausuren nicht mitgeschrieben, weil ich erst später hinzugekommen bin, also kann ich am Ende kein Zertifikat bekommen. Ich schlafe jetzt nochmal eine Nacht darüber, ob ich mir den Stress antun möchte oder es einfach sein lasse.
Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNG widmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven. Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

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