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Zur Person: Georg von Neumayer

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Portrait des Forschers Georg von Neumayer aus dem Jahr 1905. Quelle: wikipedia.de

Georg von Neumayer (1826-1909)

  • geboren: 21. Juni 1826 in Kirchheimbolanden
  • gestorben: 24. Mai 1909 in Neustadt an der Weinstraße
Der Wissenschaftler und Namensgeber der Antarktis-Stationen des Alfred-Wegener-Instituts studierte in München Geophysik und Hydroprahie. Außerdem besaß er ab 1851 das Steuermannspatent.

Erste Reisen führen ihn nach Brasilien und Australien. Nach jahrelangem Kampf um Fördermittel gründet er 1857 mit der finanziellen Unterstützung von König Max von Bayern im australischen Melbourne das Flagstaff-Observatorium für Geophysik, Magnetismus und Nautik. Dessen Direktor bliebt er bis 1864, ein Jahr später kehrte er nach Deutschland zurück.

In der Zeit von 1876 bis 1903 ist er der erste Direktor der von ihm mitbegründeten Deutschen Seewarte in Hamburg. Neben geophysikalischen und meereskundlichen Arbeiten zeichnet er sich insbesondere als Propagandist der Südpolarforschung und als
Wissenschaftsorganisator aus, schreibt das AWI in einer Kurzbiographie.

Von 1879 an hat er den Vorsitz der Internationalen Polarkommission. Er war wesentlich beteiligt am Zustandekommen des ersten Internationalen Polarjahres (IPY) 1882/83 sowie
des Antarktischen Jahres 1901, in dem auch die deutsche Antarktisexpedition mit dem Forschungsschiff "Gauß" startet.

Nach Neumayer ist die 1981 gebaute deutsche Georg-von-Neumayer-Station in der Antarktis benannt, die 1992 neu errichtet und in Neumayer-Station umbenannt wurde.

Artikel vom 19.02.09 - 11:33 Uhr
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