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4. Januar 2008: Warten und warten in der Antarktis

Dialog Artikel-Galery Bremerhaven (kik). Warten, warten, warten: In der Antarktis rührt sich nichts – zumindest nicht für das Transportschiff „Naja Arctica“. Die Crew kann die Bauteile für die neue Forschungsstation „Neumayer III“ in der Atka-Bucht nicht entladen, weil ihr dichtes Meereis den Weg zur Entladestelle an der Schelfeiskante versperrt.

Seit dem 18. Dezember liegt die „Naja Arctica“ mittlerweile in Lauerstellung.Der Trupp um Bauleiter Detlev Behrends hofft auf eine Wetteränderung. Doch die Stimmung sei gut, berichtet Dr. Hartwig Gernandt, Logistik-Leiter am Alfred-Wegener-Institut (AWI). Mit widrigen Witterungsbedingungen müsse man in der Antarktis rechnen; sie würden von vornherein eingeplant. Behrends und ein Teil seines Teams wartet auf „Neumayer II“.Fahrt mit ForschungsschiffDie übrigen Bauarbeiter der rund 40-köpfigen Mannschaft harrt auf der afrikanischen Forschungsstation „Sanae“ aus, 300 Kilometer von „Neumayer II“ entfernt. Sie steigen in diesen Tagen auf das afrikanische Forschungsschiff „Agulhas“, um Richtung „Naja Arctica“ zu fahren. Die Baugrube für die neue deutsche Forschungsstation ist längst ins Eis geschnitten.

Artikel vom 19.02.09 - 12:21 Uhr
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