
Das sind kompakte Verstärker, in der Regel mit integrierten Lautsprechern, ursprünglich für Apple-Geräte wie iPhone und iPod entwickelt. Mittlerweile gibt es aber auch Möglichkeiten, die Geräte anderer Hersteller anzudocken oder sie sogar kabellos mit dem Musiksystem zu verbinden.
Ob in Würfel- oder Zeppelinform: Dockinglautsprecher haben oft ein sehr ungewöhnliches Design. So groß wie die Unterschiede beim Aussehen ist auch das Spektrum an Klangqualität und Zusatzfunktionen, sagt Roland Stehle von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu): „Das Angebot reicht von sehr einfachen iPod-Docks bis in den High-End-Bereich.“
Dockingstation und Abspielgerät lassen sich aber meistens nicht nur über den Steckplatz, sondern auf anderem Wege verbinden. Die simpelste Methode ist eine Kabelverbindung mit dem Klinkenanschluss, der bei vielen Docks integriert ist. „Diese Variante ist zwar nicht so elegant, eine Fernbedienung steht nicht zur Verfügung und die Ladefunktion für den Akku fällt auch weg“, sagt Rietschel. Der Sound sei aber im Grunde nicht schlechter als bei der Verbindung über die Steckschnittstelle.
Eleganter ist eine kabellose Verbindung, für die es ebenfalls unterschiedliche Varianten gibt. „Eine Möglichkeit ist, die Musik über Bluetooth zu übertragen“, sagt Lothar Wiemann vom HiFi-Verband High End Society. Darunter leide allerdings hörbar die Soundqualität. Die Alternative ist das klassische Internet. „Immer mehr Systeme sind mittlerweile netzwerkfähig, können also mit dem Internet verbunden werden.“ So können Nutzer etwa Internetradio empfangen oder auf einen zentralen Musikspeicher im eigenen Netz zugreifen.
Vor der Anschaffung einer Dockingstation sollte man sich laut Stehle vor allem eines gut überlegen: Wo und wie soll das Gerät zum Einsatz kommen? Will man es sich auf den Schreibtisch stellen oder soll damit ein großer Raum beschallt werden? Braucht man integrierte Lautsprecher oder soll das Dock eine Ergänzung der HiFi-Anlage sein? „Den Sound sollte man auf jeden Fall vorher testen, um herauszufinden, ob das Gerät für die gewünschten Zwecke geeignet ist“, rät der gfu-Sprecher. Denn der Klang hängt unter anderem auch davon ab, welche Musik man mit seinem System hören möchte.
Guten Klang gibt es allerdings nicht zum Schnäppchenpreis. „Wer einen guten Sound erwartet, muss etwas mehr investieren – so ab etwa 300 Euro aufwärts“, erklärt Wiemann.

