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Verdi und Verkehrsgewerbe vertagen sich nach Arbeitgeberangebot Hannover (dpa/lni) - Bei den Tarifverhandlungen für rund 30 000 Beschäftigte in Niedersachsens Speditions- und Logistikbranche haben die Arbeitgeber ein erstes Angebot vorgelegt. Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) bot zum Start der Gespräche am Dienstag in Hannover eine zweistufige Erhöhung. Demnach soll es zunächst für zwölf Monate 2,1 Prozent Entgeltplus geben und danach für weitere zwölf Monate noch einmal 2 Prozent. Die Offerte gilt jedoch erst von einem möglichen Abschluss an - und nicht rückwirkend zu den Ende April gekündigten Verträgen. Je nach Verhandlungsdauer würden also Nullmonate ohne Erhöhung anfallen. Die Gewerkschaft Verdi, die 6 Prozent fordert, sprach am Dienstag von einem «Schritt in die richtige Richtung». Beide Seiten vertagten sich auf Ende Juni.
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Gefahrgutlaster auf Autobahn verunglückt Lohne/Delmenhorst (dpa/lni) - Ein Lastwagen mit Gefahrgut ist am Dienstagmorgen auf der Autobahn 1 (Osnabrück-Bremen) bei Lohne (Landkreis Vechta) verunglückt und hat eine Vollsperrung verursacht. Der 63 Jahre alte Fahrer sei aus zunächst unbekannten Gründen mit seinem Gespann ins Schleudern geraten, teilte die Polizei in Delmenhorst mit. Der Anhänger durchbrach die Seitenschutzplanke und kippte um. Der Fahrer blieb unverletzt. Ein Teil der Ladung besteht aus flüssigem Terpenkohlenwasserstoff, einem für Augen und Atemwege gefährlichen Stoff.
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Europäisches Fachzentrum Moor entsteht bei Diepholz Wagenfeld (dpa/lni) - Eine wichtige Anlaufstelle für den Schutz der Moore entsteht in Wagenfeld im Kreis Diepholz. Am Dienstag wurde der symbolische erste Spatenstich zum Bau des Europäischen Fachzentrums Moor gesetzt, teilte die Gemeinde mit. Das Zentrum soll die Bevölkerung aktiv in den Moor- und Klimaschutz einbinden, aber auch die europaweite Kooperation bei der Moorrenaturierung fördern und eine Anlaufstelle für wissenschaftliche Ausbildung, Fachleute und interessierte Laien sein. Die Gemeinde stellt 1,8 Millionen Euro für den Bau zur Verfügung, aus Europa-Mitteln fließen 1,6 Millionen Euro.
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Arbeitgeber und Betriebsrat bei Faurecia bilden Einigungsstelle Stadthagen (dpa/lni) - Mit Hilfe einer Einigungsstelle wollen Betriebsrat und Arbeitgeber Bewegung in die Verhandlungen um etwa 200 auf der Kippe stehende Jobs beim Autositzhersteller Faurecia in Stadthagen bringen. Die Tarifparteien müssten sich zunächst auf einen Vorsitzenden für das Gremium einigen, teilte die IG Metall am Dienstag auf Anfrage mit. Nach Darstellung der Gewerkschaft hatte die Geschäftsführung vergangene Woche den Verhandlungstisch verlassen. Für solche Fälle sieht das Gesetz eine Einigungsstelle vor, die ein Unparteiischer leitet. Notfalls bestellt das Arbeitsgericht diesen Schlichter, sollten sich beide Seiten nicht auf eine Person einigen. Wann die Einigungsstelle ihre Arbeit aufnehmen könnte, war am Dienstag noch nicht abzusehen.
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Bistum Hildesheim verkündet Motto für Jubiläumsjahr Hildesheim (dpa/lni) - «Ein heiliges Experiment» lautet das Motto für das Jubiläum des Bistums Hildesheim in zwei Jahren. Es gehe um die Suche nach dem «Bleibenden, Heiligen in der Welt», erklärte Bischof Norbert Trelle am Dienstag. Die Kirche befinde sich im Umbruch und vieles Bewährte trage nicht mehr. Anlässlich des 1200-jährigen Bestehens soll es im gesamten Bistum Veranstaltungen geben. Unter anderem sind ein Lichtoratorium im sanierten Dom, ein Comic, Ausstellungen und eine Hildesheimer Jugendbibel mit persönlichen Glaubenszeugnissen geplant.
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Verbände: Syrische Flüchtlinge brauchen mehr Hilfe aus Deutschland Hannover (dpa/lni) - Angesichts der wachsenden Zahl syrischer Flüchtlinge fordern Flüchtlingsverbände von den Innenministern von Bund und Ländern eine schnelle und unbürokratische Hilfe. «Bislang gibt es noch keine legale Möglichkeit für die Syrer nach Deutschland zu kommen», sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl, am Dienstag in Hannover mit Blick auf die am Mittwoch beginnende Innenministerkonferenz. Die für die Visa verlangte Rückkehrgarantie lasse jeden Versuch scheitern. Selbst die Bereitschaft vieler der rund 40 000 in Deutschland lebenden Syrer, die Kosten für ihre Familienangehörigen übernehmen zu wollen, reiche bislang nicht aus.
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Studie: Krankenhausinfektionen bei hkk-Versicherten verdoppelt Bremen (dpa/lni) - Steigendes Risiko für Krankenhausinfektionen: Die Zahl der Patienten der Bremer Krankenkasse hkk, die sich mit multiresistenten Keimen infiziert haben, ist von 2007 mit 271 Fällen (0,47 Prozent) auf 619 Fälle (0,94 Prozent) im Jahr 2011 gestiegen. Der Anteil von Patienten, der sich insgesamt während ihres Krankenhausaufenthalts mit Keimen infizierten, habe sich in dem Zeitraum hochgerechnet auf 6,3 Prozent verdoppelt, berichtete der Leiter des Bremer Instituts für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung, Bernard Braun, am Dienstag. Am häufigsten waren ältere Patienten zwischen 70 und 89 Jahren betroffen.
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Mehr zahlendes Publikum bei Händel-Festspielen Göttingen (dpa/lni) - Intendant Tobias Wolff hat ein positives Fazit der internationalen Göttinger Händel-Festspiele 2013 gezogen. Insgesamt seien rund 12 000 Tickets verkauft worden, etwa tausend mehr als im Vorjahr, teilte Wolff am Dienstag mit. Obwohl das Festival unter vielen krankheitsbedingten Absagen von Künstlern und kaltem und regnerischem Wetter zu leiden hatte, wurden insgesamt sogar mehr als 20 000 Besucher gezählt, ein Großteil davon allerdings bei kostenlosen Veranstaltungen. Das zwölftägige Festival unter dem Motto «Händel und der Orient» war am Montag zu Ende gegangen. Der Festspiel-Etat lag in diesem Jahr bei rund 1,5 Millionen Euro.
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Mutter fährt Sohn zum Diesel-Diebstahl Leese (dpa/lni) - Eine Mutter aus dem Landkreis Nienburg ist mit ihrem halbwüchsigen Sohn nachts auf Diebestour gefahren. Die Polizei erwischte die 43-jährige Frau und den 17 Jahre alten Jugendlichen am frühen Dienstagmorgen, nachdem sie in einem Kieswerk in Leese Diesel gestohlen hatten. Im Auto entdeckten die Beamten acht 60-Liter-Kanister, von denen drei gefüllt waren. Der Sohn gab zu, den Kraftstoff aus dem Tank eines Baggers abgezapft zu haben. Die Polizei will jetzt klären, ob Mutter und Sohn auch für den Diebstahl von 500 Litern Diesel aus diesem Kieswerk im April verantwortlich sind.
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Linken-Bundestagsabgeordneter wegen «Schotter»-Aufrufs verurteilt Lüneburg (dpa/lni) - Wegen eines Aufrufs zum «Schottern» hat das Amtsgericht Lüneburg den Linken-Bundestagsabgeordneten Diether Dehm zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt. In der Unterzeichnung des Internet-Aufrufs zum massenhaften Herauswühlen von Schottersteinen entlang der Castor-Strecke Richtung Gorleben sah die Richterin am Dienstag eine öffentliche Aufforderung zu Straftaten. Sie folgte der Staatsanwaltschaft und verurteilte Dehm zu 15 Tagessätzen von jeweils 150 Euro. Dehm kündigte an, für einen Freispruch bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen zu wollen. (Az: 15 Cs 5102 Js 27948/10 309/12). Mit dem «Schottern» wollten Atomkraftgegner Castor-Transporte nach Gorleben stoppen.
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Petersen will Klarheit über Verbleib bei Werder Bremen Bremen (dpa/lby) - Fußball-Profi Nils Petersen will so schnell wie möglich Gewissheit über seine Zukunft beim Bundesligisten Werder Bremen haben. «Ich hätte eigentlich gerne Klarheit noch vor dem Urlaub», sagte der 24 Jahre alte Stürmer, der zuletzt von Bayern München an Werder ausgeliehen war, am Dienstag. Die Hanseaten streben nach Petersens überzeugender Saison mit elf Toren einen Kauf des Angreifers an, der in München einen Vertrag bis 2015 hat. Petersen will auf jeden Fall an der Weser bleiben: «Es gibt auch Interesse von anderen Vereinen, aber das höre ich mir gar nicht erst an.»
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Niedersachsen jagt bleifrei in Landeswäldern Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Jäger dürfen in den Landesforsten vom 1. April nächsten Jahres an keine bleihaltige Munition mehr verwenden. «Wir gehen davon aus, dass die Einführung bleifreier Munition im Landeswald auch Signalwirkung für andere Bereiche entfaltet», sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) nach Ministeriumsangaben am Dienstag in Hannover. Bleimunition kann gesundheitsgefährdende Rückstände in Wild und Natur hinterlassen. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein darf sie bereits in diesem Jahr nicht mehr verwendet werden.
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