Norddeutschland

Soko durchsucht Wohnungen von Braunschweiger Randalierern Braunschweig (dpa/lni) - Die Polizei hat nach den Fußballkrawallen zum Aufstieg von Eintracht Braunschweig die Wohnungen von sechs Randalierern durchsucht. Die Sonderkommission habe damit inzwischen 34 Beteiligte der Ausschreitungen identifiziert, bei denen vor vier Wochen 29 Beamte verletzt wurden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. 323 Randalierer waren nach den Attacken auf die Beamten überprüft, 15 festgenommen worden. Die Polizei geht davon aus, dass im Rahmen der Auswertung von Film- und Fotoaufnahmen noch weitere Randalierer identifiziert werden. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung, schweren Landfriedensbruchs und Widerstands. weiter
Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD)

Norddeutschland

Böhrnsen: Bremen wird Flutopfer unterstützen Bremen (dpa/lni) - Bremen wird sich trotz der schwierigen Haushaltslage an der Hilfe für die Opfer in den Hochwasserregionen beteiligen. «Bremen ist solidarisch», sagte Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) am Mittwoch im Landtag. «Diese Beträge werden unsere Verschuldung natürlich erhöhen.» Der Konsolidierungskurs sei dadurch aber nicht gefährdet, weil die Schuldenbremse eine Ausnahme bei Naturkatastrophen vorsehe. Böhrnsen zeigte sich zuversichtlich, dass Bund und Länder sich über die Finanzierung des milliardenschweren Fluthilfe-Fonds einigen werden. Am Mittwoch war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erneut mit Ländervertretern in Berlin zusammengekommen. Am Dienstag war ein erster Einigungsversuch gescheitert. weiter

Norddeutschland

Gemeinde baut Krippe zu früh: Kein Geld vom Land Osnabrück (dpa/lni) - Weil eine Gemeinde Förderanträge erst nach dem Bau einer Kinderkrippe gestellt hat, hat sie nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Osnabrück kein Recht auf Geld vom Land. Im strittigen Fall hatte die Gemeinde Neuenkirchen im Jahr 2011 eine Krippe für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren gebaut und auf 390 000 Euro Landeszuschuss gehofft. Allerdings reichte sie ihren Förderantrag erst einen guten Monat nach Fertigstellung des Rohbaus ein. Nach Ansicht der Richter verbieten die Vorschriften des Landes, vor der Bewilligung einer Förderung mit dem Bau anzufangen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig (AZ.: 4 A 148/12). weiter
Bundespräsident Joachim Gauck

Norddeutschland

Gauck präsentiert deutsch-koreanische Briefmarke Goslar (dpa/lni) - Bundespräsident Joachim Gauck kommt an diesem Freitag nach Goslar. Er wird dort in der Kaiserpfalz an einem Festakt des Deutsch-Koreanischen Forums zum 130-jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Korea teilnehmen. Nach Angaben der Stadt Goslar wird Gauck eine deutsch-koreanische Gemeinschaftsbriefmarke präsentieren. Mit dieser Marke soll auch das vor 50 Jahren geschlossene Abkommen über die Entsendung koreanischer Krankenschwestern und Bergarbeiter nach Deutschland gewürdigt werden. weiter
Trainer Maik Walpurgis

Norddeutschland

VfL Osnabrück droht Ärger wegen des neuen Trainers Osnabrück (dpa/lni) - Dem Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück droht wegen der Verpflichtung von Trainer Maik Walpurgis Ärger. Der Fußball-Lehrer hat nach Ansicht der Sportfreunde Lotte noch einen gültigen Vertrag beim Regionalligisten. Der Club dringt auf Erfüllung dieses Kontraktes. Der 39 Jahre alte Coach versichert hingegen, dass er eine mündlich vereinbarte Ausstiegsklausel für die 3. Liga hat. Walpurgis, der fünf Jahre in Lotte tätig war, hatte am Montag beim VfL Osnabrück einen Zweijahresvertrag unterschrieben. weiter
Logo des Autoherstellers Porsche

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Milliardenklage gegen Porsche-Holding wechselt nach Hannover Braunschweig (dpa) - Im Klagemarathon gegen die Porsche-Holding PSE nach deren gescheitertem Übernahmeangriff auf Volkswagen kommt ein neuer juristischer Schauplatz hinzu. Das Landgericht Braunschweig überwies am Mittwoch einen milliardenschweren Fall (5 O 552/12) an Kartellrechtsexperten am Landgericht Hannover. Nach Überzeugung der 5. Zivilkammer in Braunschweig müssen sich spezialisierte Richter mit der Materie befassen, die sich auch um Marktmacht an der Börse dreht. weiter

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Auch auf den Bergen keine Abkühlung Braunlage (dpa/lni) - Hoffnungen auf ein kühles Plätzchen sind am Mittwoch bei der Sommerhitze auch in den Hochlagen des Harzes enttäuscht worden. Auf Niedersachsens höchstem Gipfel, dem 971 Meter hohen Wurmberg bei Braunlage, wurden schon am Vormittag um elf Uhr 29 Grad Celsius gemessen, berichtete eine Sprecherin der Seilbahngesellschaft. Erst im kommenden Jahr können Besucher auch bei größter Hitze auf dem Wurmberg Erfrischung finden. Dann soll Niedersachsens höchstgelegener See fertig sein. Am Wurmberg entsteht in rund 960 Metern Höhe ein Gewässer, aus dem im Winter die Schneekanonen gespeist werden sollen. Rund um den See soll eine Wasser-Erlebniswelt entstehen, die in den Sommermonaten Gäste anziehen soll. Wegen der Höhenlage wird das Wasser stets sehr kühl bleiben, glauben Experten. weiter

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Neue Werkstatt des Alfred-Wegener-Instituts öffnet auf Helgoland Helgoland/Bremerhaven (dpa/lni) - Eine neue Werkstatt für das Alfred-Wegener-Institut (AWI) auf Helgoland wird an diesem Donnerstag eröffnet. Das 1,65 Millionen Euro teure Gebäude, dessen Energiebilanz möglichst klimaneutral bleiben soll, wird zum Auftakt des Tages der offenen Tür des Meeresforschungsinstituts auf Deutschlands einziger Hochseeinsel eingeweiht. Dies teilte das AWI am Mittwoch in Bremerhaven mit. Als Gast wird auch Helgolands Bürgermeister Jörg Singer erwartet. Der zweigeschossige Neubau im Südhafen bietet bis zu zwölf Mitarbeitern aus Service und Technik Platz. Sie können in den Räumen unter anderem Metall, Holz und Kunststoff bearbeiten, um die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit zu unterstützen. weiter

Norddeutschland

Neue Werkstatt des Alfred-Wegener-Instituts öffnet auf Helgoland Helgoland/Bremerhaven (dpa/lno) - Eine neue Werkstatt für das Alfred-Wegener-Institut (AWI) auf Helgoland wird an diesem Donnerstag eröffnet. Das 1,65 Millionen Euro teure Gebäude, dessen Energiebilanz möglichst klimaneutral bleiben soll, wird zum Auftakt des Tages der offenen Tür des Meeresforschungsinstituts auf Deutschlands einziger Hochseeinsel eingeweiht, wie das AWI am Mittwoch in Bremerhaven mitteilte. Als Gast wird auch Helgolands Bürgermeister Jörg Singer erwartet. Der zweigeschossige Neubau im Südhafen bietet bis zu zwölf Mitarbeitern aus Service und Technik Platz. Sie können in den Räumen unter anderem Metall, Holz und Kunststoff bearbeiten, um die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit zu unterstützen. weiter

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Dortmunds Pokal-Gegner Wilhelmshaven hat erst vier Spieler Wilhelmshaven (dpa/lni) - Reinhold Fanz hat als neuer Sportdirektor des Fußball-Regionalligisten SV Wilhelmshaven viel Arbeit vor sich: Der Pokal-Gegner von Borussia Dortmund hat erst vier Spieler unter Vertrag. Der SVW war erst durch den Drittliga-Aufstieg von Holstein Kiel in letzter Minute in der Regionalliga Nord geblieben und empfängt Anfang August den BVB in der ersten Runde des DFB-Pokals. Der Viertligist wird die Partie im heimischen Jadestadion austragen, das rund 7500 Zuschauer fasst. weiter

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Rentner unter Lkw eingeklemmt: Lebensgefahr Sehnde (dpa/lni) - Beim Zurücksetzen hat ein Lastwagen in Sehnde bei Hannover einen 66 Jahre alten Fußgänger erfasst und lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer hatte am Mittwoch im Ortsteil Köthenwald gerade Ware angeliefert und wollte rückwärts aus einer Gasse herausfahren, teilte die Polizei mit. Dabei übersah er den Rentner, der gerade die Straße überqueren wollte. Dieser wurde vom Hinterrad des Lkw erfasst, eingeklemmt und einige Meter mitgeschleift. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann mit einer äußerst schweren Beinverletzung in eine Klinik. weiter
Johanne Modder

Norddeutschland

Rot-Grün wirft Schwarz-Gelb finanzielles Versagen vor Hannover (dpa/lni) - Zwei Wochen vor der Haushaltsklausur der niedersächsischen Landesregierung haben SPD und Grüne CDU und FDP in ihrer Regierungszeit eine desolate Finanzpolitik vorgeworfen. «Sie werden als die Schuldenmacher in die Geschichte eingehen», sagte die Chefin der SPD-Fraktion, Johanne Modder, am Mittwoch in Hannover. In den zehn Jahren seien die Schulden um 20 Milliarden angewachsen. CDU und FDP wiesen die Kritik als «eine unbegründete Welle von Vorwürfen» vehement zurück. «Es wird nicht gelingen, die Finanzlage des Landes so schlecht zu reden, damit sie ihre Wahlversprechen einsammeln können», sagte Jens Nacke, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU. weiter

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