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Kampf gegen Eichenprozessionsspinner läuft Lüneburg (dpa/lni) - Der Kampf gegen die giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners läuft im östlichen Niedersachsen auf Hochtouren. In Uelzen sollen bis Ende der Woche rund 800 befallene Bäume im Stadtgebiet mit Insektiziden besprüht werden, sagte ein Sprecher. Der Landkreis Lüneburg hatte am 8. Mai damit begonnen, sogar per Hubschrauber gegen die Tiere vorzugehen. Auch im Kreis Lüchow-Dannenberg werden die Tiere seit rund zwei Wochen bekämpft, dort allerdings wie in Uelzen nur vom Boden aus. Die Raupe mit den gefährlichen Brennhaaren ist bundesweit auf dem Vormarsch. Im Norden befallen die wärmeliebenden Nachtfalter gern frei stehende Eichen in Siedlungen oder an Alleen. In Niedersachsen ist vor allem der Osten betroffen.
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Niedersachsens Lehrer laut Rechnungshof häufiger krank Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Lehrer sind laut einer Befragung des Landesrechnungshofs häufiger krank als früher. Im Jahr 2011 habe an den Gesamtschulen im Land jeder Lehrer durchschnittlich 10,1 Tage gefehlt, geht aus der Befragung hervor, über die am Freitag die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» berichtete. Für alle Schultypen seien die Daten zuletzt im Jahr 2001 erhoben worden, damals habe jeder Lehrer im Schnitt 9,3 Tage wegen Krankheit gefehlt. Seitdem habe es keine neue Statistik gegeben und entgegen Ankündigungen der Landesregierung sei zu wenig gegen den Krankenstand bei Lehrern unternommen worden, bemängelt der Rechnungshof laut der Zeitung.
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Kastendiek: Bremer CDU geht es wieder besser Bremen (dpa/lni) - Die Bremer CDU ist nach Überzeugung des Landesvorsitzenden Jörg Kastendiek nach der innerparteilichen Krise wieder da. Für die Bürgerschaftswahl 2015 gibt er das Ziel Regierungsbeteiligung aus. Seine Partei habe die besseren Konzepte für das kleinste Bundesland als Rot-Grün. «Für die CDU stehen Bildung, Kinderbetreuung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Lohnentwicklung an erster Stelle», sagte Kastendiek in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Bei einem Parteitag an diesem Samstag sollen inhaltliche Positionen beschlossen werden, zum Beispiel zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften oder zur Kriminalitätsbekämpfung.
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Holländer und Deutsche uneins bei Bahnstrecke Groningen/Hannover (dpa/lni) - Die Niederlande pochen weiter auf eine bessere Bahnanbindung von Groningen Richtung Bremen. Bis zum Sommer will die Provinz Groningen über Investitionen in Höhe von 85 Millionen Euro in den niederländischen Abschnitt der Verbindung entscheiden, sagte ein Provinzsprecher. Die Fahrzeit zwischen beiden Städten solle auf eineinviertel Stunde halbiert werden, auch um eine zügigere Reise von Amsterdam Richtung Hamburg zu ermöglichen. Erwogen wird eine doppelgleisige Elektrifizierung und ein höheres Tempo auf der Verbindung.
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Neue Sicherungsverwahrung für Verbrecher wird eröffnet Hannover/Rosdorf (dpa/lni) - Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) wird heute (1000) den Neubau der Sicherungsverwahrung auf dem Gelände der Vollzugsanstalt Rosdorf eröffnen. Die landesweit zentrale Einrichtung für rückfallgefährdete Straftäter, die nach Ende der Haft in Sicherungsverwahrung bleiben müssen, hat 45 Plätze. 20 sicherungsverwahrte Männer, die derzeit noch in der JVA Celle untergebracht sind, werden vom 1. Juni an nach Rosdorf verlegt. In Niedersachsen sitzen nach Angaben des Justizministeriums derzeit 37 Männer in Sicherungsverwahrung. Bisher waren Verbrecher mit hohem Risiko auf besondere Abteilungen mehrerer Gefängnisse verteilt.
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Innenminister beenden Konferenz mit Thema Videoüberwachung Hannover (dpa) - Zum Abschluss ihrer dreitägigen Konferenz wollen die deutschen Innenminister heute (1130) in Hannover auch die Beratungsergebnisse zum Streitpunkt Videoüberwachung vorstellen. Die besonders von Bayern geforderte Ausweitung der Kameratechnik ist unter den Ressortchefs von Bund und Ländern umstritten. Während Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) dafür ist, fürchten SPD-Politiker ein Übermaß an Überwachung. Diskussionen dürfte es auch zu der von Friedrich geforderten Reform des Aufenthaltsgesetzes geben. Friedrich will sogenannte Hassprediger und gewaltbereite Islamisten schneller aus Deutschland ausweisen. Weitere Themen sind die Neuausrichtung des Verfassungsschutzes, die Verschärfung der Promillegrenze für Fahrradfahrer und der Umgang mit Flüchtlingen aus Syrien. Zudem erwarten die Innenminister einen Sachstandsbericht zum Verbotsverfahren gegen die rechtsextreme NPD.
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VW fertigt 250 000. Passat in neuem US-Werk Chattanooga (dpa) - In der US-Fabrik von Volkswagen ist der 250 000. Passat vom Band gelaufen. «Vor zwei Jahren haben unsere Leute gerade mal gelernt, Autos zu bauen», erklärte Werksleiter Frank Fischer am späten Donnerstag (Ortszeit) in der Südstaaten-Stadt Chattanooga. «Ich bin sehr stolz auf dieses Team.»
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Ehemann soll im Prozess um getötete Küsterin aussagen Braunschweig (dpa/lni) - Mit der Aussage des angeklagten Ehemanns soll heute (0900) der Prozess um den Mord an einer Küsterin aus Braunlage fortgesetzt werden. Auf der Anklagebank im Braunschweiger Landgericht sitzt der 54-jährige Ehemann. Er soll seine 48 Jahre alte Frau, mit der er zehn Kinder hat, in der Kirche des Harzer Urlaubsorts aus nächster Nähe erschossen haben. Zudem soll ein Gutachter am zweiten Verhandlungstag über die Schuldfähigkeit des Mannes gehört werden. Der Angeklagte war nach der Tat zunächst in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, wurde aber mittlerweile in ein Gefängnis verlegt. Das Urteil wird nicht vor Ende Juni erwartet.
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Triple perfekt: Wolfsburgs Fußballfrauen schlagen Übermacht Lyon London (dpa) - Die Fußballfrauen des VfL Wolfsburg haben ihr Titel-Triple perfekt gemacht und eine Traumsaison mit dem ersten Champions-League-Sieg gekrönt. Gegen den nur scheinbar übermächtigen Titelverteidiger Olympique Lyon setzte sich der deutsche Meister und Pokalsieger am Donnerstagabend vor etwa 17 000 Zuschauern an der Londoner Stamford Bridge nach einer couragierten Leistung mit 1:0 (0:0) durch und trug sich als viertes deutsches Frauen-Team in die Siegerliste des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs ein. Den umjubelten Siegtreffer erzielte Martina Müller per Handelfmeter in der 74. Minute.
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Hans-Dietrich-Genscher-Preis an drei Frauen aus Südniedersachsen Hannover (dpa/lni) - Drei Frauen aus Südniedersachsen haben den Hans-Dietrich-Genscher-Preis für Lebensretter erhalten, weil sie einen Mann aus einem brennenden Auto gerettet haben. Die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung ging an Martina Körner aus Bockenem, Stephanie Rauls aus Deensen und Alexandra Schnug aus Holzminden, teilte die Johanniter-Unfallhilfe, die den Preis vergibt, am Donnerstag in Hannover mit. Die drei Frauen zogen im November vergangenen Jahres einen Bundeswehrsoldaten, der mit einem Kollegen mit dem Auto gegen ein Baum geprallt war, aus dem brennenden Wagen. Für den Fahrer dagegen kam jede Hilfe zu spät, er starb bereits beim Aufprall.
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VW-Betriebsratschef will bei Haustarif mehr als in Metaller-Fläche Wolfsburg (dpa) - Der Volkswagen-Konzern muss nach Überzeugung von Betriebsratschef Bernd Osterloh in den laufenden Gesprächen über den Haustarif noch eine Schippe auf das jüngst erzielte Flächentarifergebnis drauflegen. «Ich erwarte, dass das Unternehmen gegenüber der Fläche nachbessert», sagte Osterloh dem «Handelsblatt» (Freitag). Mit einem Pilotabschluss aus Bayern hatten die Metaller im Flächentarif vor wenigen Tagen 5,6 Prozent Plus in zwei Stufen bei 20 Monaten Laufzeit erkämpft. VW hat für seine 102 000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken und der Finanztochter einen Haustarif, dessen Verhandlungen erst nächsten Montag weiterlaufen. Der Konzern hat bisher mit Verweis auf die unsichere Lage der Branche noch kein Angebot vorgelegt. Die IG Metall fordert - wie anfangs in der Fläche - 5,5 Prozent auf 12 Monate.
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Landeshauptstadt mobilisiert gegen Rechtsextremismus Hannover (dpa/lni) - Im Kampf gegen Rechtsextremismus hat Hannover eine direkte Anlaufstelle in der Stadtverwaltung geschaffen. Sie soll die Arbeit und Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und Rassismus bündeln, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Bestehende Aktivitäten werden vernetzt und die Präventionsarbeit künftig gestärkt. Da insbesondere junge Menschen das Ziel von rechtsextremen Anwerbeversuchen sind, soll bei ihnen das Bewusstsein für die Werte der Demokratie gestärkt werden. Ziel sei, dass Hannover auch in Zukunft weltoffen und tolerant bleibe, meinte der amtierende Verwaltungschef Hans Mönninghoff.
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