DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde

Norddeutschland

Deutsches Studentenwerk fordert 25 000 zusätzliche Wohnheimplätze Bremen (dpa/lni) - Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert 25 000 zusätzliche Wohnheimplätze und warnt vor einem Engpass zum nächsten Wintersemester. Bund und Länder müssten ein gemeinsames Förderprojekt auflegen, forderte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde bei einem Jahrestreffen am Mittwoch in Bremen. «Es kann nicht sein, dass Bund und Länder gemeinsam die Studienplatzkapazitäten ausbauen, aber nicht die Wohnheimkapazitäten.» Insgesamt gebe es rund 230 000 öffentlich geförderte Wohnheimplätze in Deutschland, davon 180 000 bei den 58 Studentenwerken. Diese Zahl habe sich seit den 90er Jahren nicht wesentlich erhöht. Gleichzeitig sei die Menge der Studenten von rund 1,7 Millionen (1999) auf 2,5 Millionen in diesem Jahr gestiegen. weiter
Logo der IG Bergbau, Chemie, Energie

Norddeutschland

Mitarbeiter in Kali- und Steinsalzindustrie bekommen mehr Geld Hannover (dpa) - Die bundesweit rund 10 000 Tarifbeschäftigten in der Kali- und Steinsalzindustrie bekommen mehr Geld. Die Gewerkschaft IG BCE segnete den Kompromiss am Mittwoch in ihren Gremien final ab, wie sie in Hannover mitteilte. Demnach gibt es für April 300 Euro Einmalzahlung. Rückwirkend zum 1. Mai steigen die Einkommen um drei Prozent. Im Mai 2014 folgen noch einmal 300 Euro Einmalzahlung. Der Abschluss hebt zudem die Einkommen der Azubis spürbar an und regelt für Mai nächsten Jahres eine pauschale Anhebung auch der niedrigsten Tarifstufen um 45 Euro, was die IG BCE als soziale Komponente wertet. Der Tarifvertrag läuft 21 Monate und endet damit im Dezember 2014. weiter
Angeklagter zu Prozessauftakt in Handschellen

Norddeutschland

Siebeneinhalb Jahre Haft für tödlichen Wurf in Weser Verden (dpa/lni) – Wegen des Todes eines 49-Jährigen in der Weser sind zwei Männer am Mittwoch zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Verden sprach die beiden Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Totschlags beziehungsweise versuchten Mordes schuldig. Damit blieben die Richter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf elf und neun Jahre Haft plädiert hatte. Der 36-Jährige und der 44-Jährige haben das Opfer nach Auffassung des Gerichts bei einem Trinkgelage bewusstlos geschlagen, in einem Fahrradanhänger quer durch Nienburg transportiert und in die Weser geworfen. Der betrunkene 49-Jährige starb. weiter

Norddeutschland

Fast hundert Jahre alte Granate vor Borkum gesprengt Emden (dpa/lni) - Eine fast hundert Jahre alte Granate aus dem Ersten Weltkrieg haben Spezialisten am Mittwoch an der Mündung der Ems vor Borkum gesprengt. Das 350 Kilogramm schwere deutsche Geschoss lag nach Angaben der Wasserschutzpolizei Emden auf einer Sandbank rund drei Kilometer vor der ostfriesischen Insel. Der Sprengsatz sei bei Untersuchungen der Fahrrinne entdeckt worden und mit einer Fernzündung von einem Schiff aus zerstört worden. «Granaten aus dem Ersten Weltkrieg sind eher selten», sagte ein Sprecher der Polizei. weiter

Norddeutschland

22-Jährige stirbt bei Autounfall Göttingen (dpa/lni) - Bei einem Autounfall zwischen Adelebsen und Offensen ist eine 22 Jahre alte Frau gestorben. Wie die Polizei Göttingen mitteilte, war die Frau am Mittwoch auf nasser Fahrbahn aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Der Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Wagen mit Anhänger schleuderte die junge Frau aus ihrem Auto. Der 67-jährige Fahrer und die zwei weiteren Insassen des Wagens wurden leicht verletzt. Die Polizei sperrte die Landstraße vorübergehend komplett. weiter

Norddeutschland

Gewaltsamer Tod von zwei Trinkkumpanen: Verfahren eingestellt Lüneburg (dpa/lni) - Wegen einer Persönlichkeitsstörung des Angeklagten dürfte der gewaltsame Tod von zwei Männern aus dem Trinkermilieu in Celle ungesühnt bleiben. Das Landgericht Lüneburg stellte am Mittwoch das Verfahren gegen den 49-Jährigen ein. Die Kammer folgte einem Gutachter und sah deutliche Anzeichen für eine dauerhafte Verhandlungsunfähigkeit. Nur weil die Staatsanwaltschaft kurzfristig einen neuen Unterbringungsbeschluss in einer anderen Sache erwirkt hatte, wurde der 49-Jährige nicht auf freien Fuß gesetzt. Der Angeklagte war nach der Tat in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Er soll seine beiden Bekannten im September erstochen haben. Ihm wurde Totschlag vorgeworfen. (Az. 27 Ks/8107 Js 8737/12 (2/13)) weiter

Norddeutschland

Tod einer jungen Kurdin: Haftbefehl gegen Vater aufgehoben Osnabrück (dpa/lni) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer jungen Kurdin hat das Osnabrücker Landgericht am Mittwoch den Haftbefehl gegen den Vater des Opfers aufgehoben. Das Gericht habe inzwischen Zweifel daran, dass der 71-Jährige die Tat begangen habe, teilte ein Gerichtssprecher mit. Möglicherweise habe der Ehemann seine junge Frau bei einem Streit spontan erwürgt. Das Opfer wollte sich von ihrem Mann scheiden lassen und hatte eine Beziehung mit einem verheirateten Mann. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 30 Jahre alten Ehemann und dem Vater vorgeworfen, die Tat im vergangenen Mai aus verletzter Familienehre begangen zu haben. Ein Urteil wird am 20. Juni erwartet. weiter

Norddeutschland

Drei Choreografen für Künstlerresidenz-Programm ausgewählt Hannover (dpa/lni) - Das Künstlerresidenz-Programm für junge Choreografen «Think Big» in Hannover geht in eine neue Runde. Aus 50 Bewerbungen wurden drei Künstler ausgewählt, die eine neue Produktion in einem eigens dafür gecasteten Ensemble realisieren dürfen. Die Wahl der Jury fiel auf den Deutschen Matthias Kass, die Kubanerin Maura Morales sowie den Japaner Shumpei Nemoto. Ihre gemeinsame Produktion wird beim Festival Tanztheater International im Spätsommer uraufgeführt. Das Förderprojekt des Balletts der Staatsoper Hannover und des Festivals sei bundesweit in dieser Form einzigartig, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. weiter

Norddeutschland

Polizei findet 100 000 Euro unterm Beifahrersitz Bad Bentheim (dpa/lni) - Beamte der Bundespolizei haben in einem Auto unterm Beifahrersitz eine Tasche mit 100 000 Euro gefunden. Wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte, waren in dem Wagen zwei Männer im Alter von 25 und 34 Jahren auf dem Weg in die Niederlande, als sie kurz vor dem Grenzübergang auf der Autobahn 30 überprüft wurden. Die beiden konnten weder erklären, was sie im Nachbarland mit dem Bargeld machen wollten, noch, wie sie an die Scheine gekommen waren. Zum Teil durch «zocken», sagte einer der beiden Männer. Die Polizei beschlagnahmte das Geld und den gefälschten bulgarischen Pass des Beifahrers. weiter
Elefantenmädchen Nelly kickt den Ball ins Tor

Norddeutschland

Champions-League-Finale: Tierisches Orakel setzt auf Bayern Hodenhagen (dpa/lni) - Geht es nach einem Tier-Orakel gewinnt Bayern München am Samstag das Finale der Fußball Champions-League. Die Elefantendame Nelly des Serengeti-Parks Hodenhagen (Landkreis Heidekreis) beförderte am Mittwoch jedenfalls einen Ball in das Tor von Borussia Dortmund, teilte der Tierpark mit. Demnach beschwört das einen Bayern-Sieg. Ein genaues Ergebnis könne Nelly aber nicht vorhersagen - 90 Minuten wolle das Tier schließlich nicht kicken, sagte eine Sprecherin. Nelly hatte schon bei der Fußballeuropameisterschaft 2012 Ergebnisse getippt - und auch ein paar Mal richtig gelegen. weiter

Norddeutschland

Von wegen Wonnemonat: Dauerregen und Schnee auf dem Brocken Schierke/Leipzig (dpa/lni) - Laut Kalender ist schon lange Frühling - auf Norddeutschlands höchstem Berg, dem Brocken, hat es allerdings am Mittwoch wieder geschneit. Liegen geblieben ist so gut wie nichts. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes sagte, ist Schnee auf dem 1141 Meter hohen Berg im Harz zu dieser Jahreszeit aber nicht ungewöhnlich. Und in den kommenden Tagen soll es in Niedersachsen weiter ungemütlich bleiben: Der Deutsche Wetterdienst sagt vor allem für die Lüneburger Heide weiter Dauerregen voraus, örtlich ist nachts sogar noch Bodenfrost möglich. An der Nordsee und auf den Inseln kann es auch schwere Sturmböen geben. weiter
Erbeeren

Norddeutschland

Langer Winter sorgt bei deutschen Freilanderdbeeren für Verzug Oldenburg (dpa) - Nach dem ungewöhnlich langen Winter läuft die Erdbeerernte auf deutschen Feldern dieses Jahr spürbar später an. Die ersten Früchte aus dem Freilandanbau ohne Abdeckung dürfte es um den 15. Juni geben und damit rund 14 Tage später als im vergangenen Jahr, teilte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen am Mittwoch mit. Das Bundesland stellt den Angaben zufolge ein Viertel der bundesweiten Erdbeeranbaufläche. Erste Früchte mit sogenannter Doppelabdeckung - unter Vlies und Folie - soll es dagegen Ende dieser Woche geben. Bei günstigen Temperaturen in den nächsten Tagen könnten auch diejenigen Erdbeerkulturen ohne Wärmehilfe noch vor Mitte Juni erntereif sein. weiter

Anzeige