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Triple perfekt: Wolfsburgs Fußballfrauen schlagen Übermacht Lyon London (dpa) - Die Fußballfrauen des VfL Wolfsburg haben ihr Titel-Triple perfekt gemacht und eine Traumsaison mit dem ersten Champions-League-Sieg gekrönt. Gegen den nur scheinbar übermächtigen Titelverteidiger Olympique Lyon setzte sich der deutsche Meister und Pokalsieger am Donnerstagabend vor etwa 17 000 Zuschauern an der Londoner Stamford Bridge nach einer couragierten Leistung mit 1:0 (0:0) durch und trug sich als viertes deutsches Frauen-Team in die Siegerliste des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs ein. Den umjubelten Siegtreffer erzielte Martina Müller per Handelfmeter in der 74. Minute.
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Hans-Dietrich-Genscher-Preis an drei Frauen aus Südniedersachsen Hannover (dpa/lni) - Drei Frauen aus Südniedersachsen haben den Hans-Dietrich-Genscher-Preis für Lebensretter erhalten, weil sie einen Mann aus einem brennenden Auto gerettet haben. Die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung ging an Martina Körner aus Bockenem, Stephanie Rauls aus Deensen und Alexandra Schnug aus Holzminden, teilte die Johanniter-Unfallhilfe, die den Preis vergibt, am Donnerstag in Hannover mit. Die drei Frauen zogen im November vergangenen Jahres einen Bundeswehrsoldaten, der mit einem Kollegen mit dem Auto gegen ein Baum geprallt war, aus dem brennenden Wagen. Für den Fahrer dagegen kam jede Hilfe zu spät, er starb bereits beim Aufprall.
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VW-Betriebsratschef will bei Haustarif mehr als in Metaller-Fläche Wolfsburg (dpa) - Der Volkswagen-Konzern muss nach Überzeugung von Betriebsratschef Bernd Osterloh in den laufenden Gesprächen über den Haustarif noch eine Schippe auf das jüngst erzielte Flächentarifergebnis drauflegen. «Ich erwarte, dass das Unternehmen gegenüber der Fläche nachbessert», sagte Osterloh dem «Handelsblatt» (Freitag). Mit einem Pilotabschluss aus Bayern hatten die Metaller im Flächentarif vor wenigen Tagen 5,6 Prozent Plus in zwei Stufen bei 20 Monaten Laufzeit erkämpft. VW hat für seine 102 000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken und der Finanztochter einen Haustarif, dessen Verhandlungen erst nächsten Montag weiterlaufen. Der Konzern hat bisher mit Verweis auf die unsichere Lage der Branche noch kein Angebot vorgelegt. Die IG Metall fordert - wie anfangs in der Fläche - 5,5 Prozent auf 12 Monate.
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Landeshauptstadt mobilisiert gegen Rechtsextremismus Hannover (dpa/lni) - Im Kampf gegen Rechtsextremismus hat Hannover eine direkte Anlaufstelle in der Stadtverwaltung geschaffen. Sie soll die Arbeit und Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und Rassismus bündeln, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Bestehende Aktivitäten werden vernetzt und die Präventionsarbeit künftig gestärkt. Da insbesondere junge Menschen das Ziel von rechtsextremen Anwerbeversuchen sind, soll bei ihnen das Bewusstsein für die Werte der Demokratie gestärkt werden. Ziel sei, dass Hannover auch in Zukunft weltoffen und tolerant bleibe, meinte der amtierende Verwaltungschef Hans Mönninghoff.
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Fahnder nehmen Wirtschaftskriminelle ins Visier Bückeburg (dpa/lni) - Die Fahnder im Schaumburger Land bündeln ihre Kräfte im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität. Dazu hat die Staatsanwaltschaft Bückeburg unter Leitung von Oberstaatsanwalt Frank Hirt eine separate Abteilung gegründet. Neben Geldwäsche und Internetkriminalität gehe es auch um die Vermögensabschöpfung bei Kriminellen, erklärte Hirt am Donnerstag. «Mein Anliegen ist es, die Opfer von Straftaten zu stärken und den Tätern die zu Unrecht erlangten Vorteile aus den Taten wegzunehmen. Verbrechen darf sich nicht lohnen.» In der neuen Abteilung arbeiten vier Staatsanwälte.
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Schlechter Tag für 31-jährigen Bremer endet in Haft Bremen (dpa/lni) - Schlechter Tag für einen 31 Jahre alten Bremer: Schon der Start in den Mittwoch ging für den Mann mit dem Besuch eines Gerichtsvollziehers schief. Der 31-Jährige erschien anschließend auf einem Revier in der Bremer Neustadt, weil der staatliche Geldeintreiber die Tür seiner Wohnung hatte öffnen lassen und den Schlüssel für das Ersatzschloss bei der Polizei hinterlegen wollte. Die Beamten überprüften die Personalien des 31-Jährigen und stellten fest, dass er gesucht wurde. So legten sie statt des Schlüssels einen Haftbefehl vor und vollstreckten ihn auch sofort. Bei der fälligen Durchsuchung gab es eine weitere Überraschung, berichtete die Polizei am Donnerstag. Der 31-Jährige hatte Rauschgift bei sich. Neben der Haftstrafe folgt ein weiteres Strafverfahren.
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Smartphone im Stall: Bauern stellen «KuhTube»-Videos ins Netz Hannover (dpa/lni) - Das Internet macht Muuuh: 16 Milchbauern aus Niedersachsen greifen in den nächsten Monaten zu ihrem Smartphone, um regelmäßig kurze Videos aus ihren Kuhställen zu veröffentlichen. Der Kanal «My KuhTube» solle die Milchproduktion für Verbraucher transparenter machen und mit den Kunden einen Dialog starten, teilte die Landesvereinigung für Milchwirtschaft Niedersachsen am Donnerstag in Hannover mit. Verbreitet werden sollen die Videos über eine spezielle MilchApp. Viele Menschen interessiere, wie es auf einem Milchbauernhof zugehe, doch sie hätten nicht die Gelegenheit für einen Besuch, hieß es. Zweimal in der Woche soll es Kuh-Videos geben.
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Entführung von junger Frau entpuppt sich als harmloser Brautraub Greifswald/Lüneburg (dpa/lni) - Eine vermeintliche Entführung einer jungen Frau aus Vorpommern hat sich als harmloser Brautraub entpuppt. Es gehe es um eine 22-Jährige, die am Dienstagabend in Greifswald verschwand und am Donnerstag von Polizisten in einer Wohnung in Lüneburg gefunden wurde, teilte die Stralsunder Staatsanwaltschaft mit. In der Wohnung befand sich auch der 35 Jahre alte angebliche Entführer. Er und ein mutmaßlicher Komplize aus Stade wurden zunächst wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung festgenommen. Später stellte sich aber heraus, dass die Leute sich kannten und es sich um einen im Nordkaukasus noch üblichen Brauch des Brautraubes gehandelt hatte. Die Beteiligten sind wieder auf freiem Fuß.
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Bremen senkt Ausstoß von Treibhausgas CO2 Bremen (dpa/lni) - Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 ist in Bremen in den letzten beiden Jahrzehnten gesunken. Von 1990 bis 2010 gingen die Kohlendioxid-Emissionen im kleinsten Bundesland um 573 000 Tonnen auf 6,3 Millionen Tonnen zurück. Das sei vor allem auf einen um 35 Prozent geringeren CO2-Ausstoß bei der Wärmeversorgung zurückzuführen, teilte Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) am Donnerstag mit. Grund dafür ist eine bessere Gebäudedämmung und der Rückgang von Ölheizungen. Gleichzeitig gab es beim Stromverbrauch ein Plus bei den Emissionen von 7 Prozent. Auch die Abfallverbrennung stieß 260 000 Tonnen und damit 80 Prozent mehr Treibhausgas aus. Der Umweltsenator will künftig jährlich eine CO2-Bilanz für Bremen vorlegen.
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Verdächtiger nach versuchter Vergewaltigung in Haft Lingen (dpa/lni) - Nach einer versuchten Vergewaltigung sitzt ein 22 Jahre alter Mann aus Lingen in Untersuchungshaft. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war eine 27 Jahre alte Frau bereits am Pfingstsonntag im Lingener Ortsteil Laxten Opfer eines Vergewaltigungsversuchs geworden. Nach einer Personenbeschreibung waren bei den Ermittlern mehrere Hinweise eingegangen, die auf den Tatverdächtigen hinwiesen. In einer Vernehmung bei der Polizei und vor dem Haftrichter habe er die Tat zugegeben, hieß es.
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Böhrnsen lädt türkischen Vize-Regierungschef nach Bremen ein Ankara/Bremen (dpa/lni) - Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Bekir Bozdag wird zu einem Besuch nach Bremen kommen. Er habe eine Einladung von Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) bei einem Treffen am Donnerstag in Ankara angenommen, teilte die Senatspressestelle mit. Bozdag, der auch für die nicht in der Heimat lebenden Türken zuständig ist, habe dann Gelegenheit, mit in Bremen lebenden Türken und türkischstämmigen Bremern zu sprechen. Ein Termin stehe noch nicht fest.
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«Vorletzte Wahrheiten»: Unbequeme Kunst aus der Sowjetunion Hannover (dpa/lni) - Die Ausstellung «Vorletzte Wahrheiten» präsentiert von diesem Samstag an zwölf russische Künstler mit Arbeiten aus der Zeit von 1960 bis 1990. In den Räumen der Stiftung Ahlers Pro Arte in Hannover sind Werke der Moskauer Metaphysiker wie Dmitri Krasnopevtsev, Mikhail Shvartsman oder Edik Steinberg zu sehen. Sie seien vom vorgeschriebenen Stil des Sozialistischen Realismus abgewichen und hätten nach Stalins Tod 1953 eine eigene inoffizielle Kunst geschaffen, teilte die Stiftung mit. Unter den rund 70 Gemälden, Skulpturen und grafischen Arbeiten sind auch Werke der Moskauer Konzeptualisten. Die Schau läuft bis zum 25. August.
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