Norddeutschland

Niedersachsen verkaufte in zehn Jahren 7400 Hektar Wald Hannover (dpa/lni) - Zwischen 2003 und Ende 2012 hat die damalige schwarz-gelbe Landesregierung rund 7400 Hektar der Waldfläche verkauft. «Das entspricht etwa 2,5 Prozent der Landeswaldfläche», sagte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) am Donnerstag im Landtag in Hannover. Durchschnittlich seien pro Hektar Wald circa 10 000 Euro eingenommen worden. Unter der rot-grünen Landesregierung werde es keine weiteren Verkäufe zur Konsolidierung des maroden Haushalts mehr geben, betonte Meyer. Deshalb sei der Verkauf gestoppt worden. Rückblickend müsse der Verkauf zudem wegen der wachsenden Holzpreise «kritisch» betrachtet werden. weiter
Gewitter in Hannover

Norddeutschland

Blitzeinschläge und Überflutungen im Nordwesten Bremen (dpa/lni) - Brennende Häuser, Blitzeinschläge, überflutete Straßen und Keller: Das heftige Unwetter im Nordwesten hat Polizei und Feuerwehr in der Nacht zu Donnerstag in Atem gehalten. «Im gesamten Gebiet ging quasi die Welt unter», sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Oldenburg. In Bremen sowie in den Kreisen Stade, Osterholz und Cuxhaven gerieten Häuser in Brand, nachdem Blitze in Schornsteine oder Dächer eingeschlagen waren. In Brake und Elsfleth im Kreis Wesermarsch überschwemmte der Regen zahlreiche Straßen. In einer Unterführung stand das Wasser hüfthoch, zehn Autos saßen fest. Auch bei der Wasserschutzpolizei lief der Keller voll. weiter

Norddeutschland

Lies: Fehlende Bundesgelder hemmen niedersächsische Verkehrsprojekte Hannover (dpa/lni) - Fehlende Bundesgelder hemmen derzeit laut Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies den Bau bereits genehmigter Verkehrsprojekte. So fehlten etwa bei Umgehungsstraßen Mittel aus Berlin, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Landtag in Hannover. Die Kritik von CDU und FDP, Rot-Grün blockiere wichtige Projekte, sei falsch. Wie im Koalitionsvertrag verankert, würden auch die Planungen für die Autobahnen A20 und A39 fortgesetzt. Zudem warte das Land bei anderen angemeldeten Projekten im Bundesverkehrswegeplan auf die Bewertung und eine Prioritätenliste des Bundesverkehrsministeriums. Es könne jedoch noch ein Jahr dauern, bis der Bund entscheidet. weiter

Norddeutschland

Feuerwehr rettet 36 Menschen aus Mehrfamilienhaus Stade (dpa/lni) - Wegen gefährlicher Dämpfe hat die Feuerwehr 36 Menschen aus einem Mehrfamilienhaus in Stade retten müssen. Im Treppenhaus war in der Nacht zu Donnerstag ein streng riechender Stoff ausgetreten, der Augen und Atemwege reizte. Mit Leitern holten 40 Helfer die Bewohner aus neun Wohnungen. 40 Notärzte und Sanitäter kümmerten sich um die leicht verletzten Patienten im Alter von 1 bis 70 Jahren. Um was für einen Stoff es sich handelt und wie er frei gesetzt wurde, war nach Angaben der Polizei zunächst unbekannt. Nach der Reinigung einer Spezialfirma sollten die Bewohner im Laufe des Vormittags in ihre Wohnungen zurückkehren können. weiter

Norddeutschland

Blitzeinschläge setzen Häuser im Brand Bremen/Langen (dpa/lni) - Heftige Unwetter in Niedersachsen und Bremen haben am Mittwochabend erhebliche Schäden verursacht. In Bremen-Nord schlugen nach Polizeiangaben zwei Blitze ein, dabei fing der Dachstuhl eines Einfamilienhauses Feuer. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand, es entstand ein Schaden von 250 000 Euro. Auch im niedersächsischen Langen (Landkreis Cuxhaven) setzte ein Blitz ein Wohnhaus in Brand. Da die Hausbewohner im Urlaub waren, wurde niemand verletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf 100 000 Euro. weiter

Norddeutschland

Erpressung von Lotto-Millionär: Staatsanwalt hält Plädoyer Göttingen (dpa/lni) - Vor dem Landgericht Göttingen haben am Donnerstag die Plädoyers im Prozess um die Erpressung eines Lotto-Millionärs begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft einem früheren Big-Brother-Gewinner und dessen Mitangeklagten vor, einen Lotto-Gewinner aus dem südniedersächsischen Eichsfeld um gut 400 000 Euro erpresst zu haben. Um ihre Forderungen durchzusetzen, hätten sie mit Gewalt gedroht. Die beiden Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Im Anschluss an den Schlussvortrag der Staatsanwaltschaft werden die Plädoyers der Verteidiger erwartet. Einen Termin für die Urteilsverkündung hat das Gericht noch nicht bekanntgegeben. weiter

Norddeutschland

Streifenwagen trotz Blaulicht überholt Nörten-Hardenberg (dpa/lni) - Ein Autofahrer hat auf der B 3 im Kreis Northeim mit hohem Tempo einen Streifenwagen überholt, obwohl dieser mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs war. Kurz nach dem riskanten Manöver in der Nacht zu Donnerstag habe der 39-Jährige die Kontrolle über seine hochmotorisierte Limousine verloren und sei bei Nörten-Hardenberg in die Leitplanke gekracht, sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann, der offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden habe, blieb unverletzt. Er wurde von den Beamten vorübergehend festgenommen. Er habe geglaubt, einen Krankenwagen zu überholen, sagte der Mann zur Erklärung für sein verbotenes Überholmanöver. weiter

Norddeutschland

39-Jähriger gerät in Gegenverkehr und verunglückt tödlich Lüneburg (dpa/lni) - Bei einem Autounfall im Landkreis Lüneburg ist am Mittwoch ein 39-Jähriger ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, war der Mann aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Auto auf der Bundesstraße 404 in der Nähe bei Handorf in den Gegenverkehr geraten. Dabei streifte er einen Lastwagen und prallte anschließend frontal gegen einen Transporter. Er starb wenig später. Die beiden Insassen des Transporters wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. weiter
Stephan Weil (SPD)

Norddeutschland

Plenarwoche geht mit Altenpflege, Verkehr und Islam weiter Hannover (dpa/lni) - Im niedersächsischen Landtag stehen heute die Themen Verkehr, Altenpflege und Islamfeindlichkeit im Fokus. Die CDU fordert von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), dass er sich mit einem Machtwort für große Verkehrsprojekte wie den Ausbau der A20 und der A39 ausspricht. Anschließend will sich Innenminister Boris Pistorius (SPD) zur Islamfeindlichkeit in Niedersachsen äußern. Am Nachmittag wollen SPD und Grüne die von ihnen getragene Landesregierung auffordern, gesetzlich zu regeln, dass Altenpflegeschüler kein Schulgeld mehr zahlen müssen. Thema ist erneut auch das Atomendlager-Suchgesetz. weiter

Norddeutschland

Schlossherren suchen nach neuen Einnahmequellen Bückeburg (dpa/lni) - Schlossherren in Niedersachsen bieten immer öfter einen Blick in bisher verschlossen gehaltene Privaträume, um den Unterhalt ihrer alten Gebäude finanzieren zu können. Die Eigentümer historischer Herrenhäuser müssten sich viel einfallen lassen, um Geld zu beschaffen, sagte der Geschäftsführer des Verband niedersächsischer Grundbesitzer, Hanns Heinrich Köhler. «Die Denkmalbehörden machen zwar viele Vorschriften. Es gibt aber zu wenig Mittel, um die Vorgaben zu finanzieren», erklärte er. In Schloss Bückeburg etwa soll das Mausoleum künftig bei Spezialführungen zugänglich sein. Etliche Schlossherren veranstalten auch ländliche Feste oder Gartenausstellungen für Touristen, etwa Schloss Gödens in Friesland oder Schloss Ippenburg bei Osnabrück. weiter

Norddeutschland

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt Wildeshausen (dpa/lni) - Ein 27 Jahre alter Motorradfahrer ist am Mittwoch in der Nähe von Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) tödlich verunglückt. Nach Auskunft der Polizei war der Mann bei einem Überholmanöver auf der Kreisstraße 225 mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Er starb noch an der Unfallstelle. Die 46-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt. Die Straße war für mehrere Stunden voll gesperrt. weiter

Norddeutschland

Dachstuhlbrand bei schwerem Unwetter in Bremen Bremen (dpa/lni) - Ein Blitz hat in Bremen den Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Brand gesetzt. Während eines schweren Unwetters am Mittwochabend sei das Feuer in der Riesenburger Straße in Bremen-Nord ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Verletzt wurde niemand, es entstand ein Schaden von 250 000 Euro. Von dem heftigen Unwetter waren besonders die Stadtteile Blumenthal und Findorff betroffen. Zahlreiche Keller liefen voll. Innerhalb von drei Stunden zählte die Feuerwehr 80 Einsätze. «Das ist für uns schon sehr viel», sagte ein Sprecher am frühen Mittwochmorgen. Es sei aber schnell gelungen, fast alle Keller wieder trockenzulegen. weiter

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