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Norden feiert sein Musikfest

Hannover. Ein rauschendes Fest feiern die 25. Niedersächsischen Musiktage bis zum 3. Oktober. „Wir wollen die Feierlaune ins Land tragen“, sagt Martina Fragge, Sprecherin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, die das Musikfest veranstaltet. Los geht es an diesem Sonnabend mit dem Eröffnungskonzert in Braunschweig.

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An 60 Orten des Landes machen die Musiktage anschließend Station – auch im Weser-Elbe-Dreieck. Das Festival will unter dem Motto „Das Fest“ sowohl Klassik-, Jazz-, Weltmusik- und Literaturfans anlocken. Karten zwischen 10 und 20 Euro gibt es unter 01805/627 837.

Martin Stadtfeld und das Klenke Quartett feiern den 200. Geburtstag des romantischen Komponisten Robert Schumann ganz klassisch am 6. September um 20 Uhr im Garten von Schloss Ritzebüttel in Cuxhaven. Das Barockensemble Musica Alta Ripa und die Sopranistin Joanne Lunn treten mit Hochzeitskantaten von Bach und Orchesterwerken von Telemann am 9. September um 20 Uhr in der Klosterkirche St. Marien in Osterholz-Scharmbeck auf.

Zusammen mit dem Ensemble Resonanz und Juditha Haeberlin bittet Etta Scollo ebenfalls am 9. September zum Fest. Sie lädt um 20 Uhr in die Aula der Realschule, In der Ahe, in Rotenburg ein. Die Sizilianerin peppt die italienische Volksmusik mit Jazz und Pop-Einflüssen auf.

Miguel Iven, Virtuose auf der Flamencogitarre, entfacht am 13. September um 20 Uhr im Kunstverein Kehdingen, Allwördener Deich, in Freiburg eine Fiesta, die es in sich hat. Ihm zur Seite stehen dabei Conny Sommer, Percussionmeister des Flamenco, sowie Schauspielerin und Tänzerin Friederike von Krosigk.

Ein orientalischer Abend mit Dominique Horwitz und dem Ensemble Sarband steht am 21. September um 20 Uhr im Stadeum in Stade auf dem Programm. Schauspieler Dominique Horwitz liest aus Goethes „Westöstlichem Diwan“, aus dem „Diwan“ des persischen Mystikers Rumi sowie aus den „Blumen des Bösen“ von Baudelaire. Das Weltmusik-Ensemble Sarband, ausgezeichnet mit zwei Klassik-Echos und zwei Grammy-Nominierungen, spielt dazu Festmusiken des alten und des neuen Orients.

Das Trio Lézard feiert die weltberühmte Künstlerin Niki de Saint Phalle am 26. September um 18 Uhr in der Kunststätte Bossard in Jesteburg. Weltstar-Klarinettistin Sabine Meyer und das Trio di Clarone gratulieren dem Klarinetten-Fan Woody Allen mit einem neuen Programm zwischen Klassik und Jazz am 27. September um 20 Uhr im Rail-Info-Center (ric) in der Werkstraße in Seevetal. Der Trompetenvirtuose Gábor Boldoczki spielt mit seinem Ensemble Werke von Albinoni, Purcell und Bach am 29. September um 19 Uhr in der Kirche in Harsefeld. Das Gitarrenquartett Los Romeros beschließt den Reigen der Feste am 2. Oktober um 19.30 Uhr in der St.-Lucas-Kirche in Scheeßel mit einem musikalischen Ausflug nach Spanien. (ast)www.musiktage.de


Artikel vom 02.09.10 - 07:00 Uhr
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