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Wunder oder Einspielen auf die Playdowns

Bremerhaven. Gibt es das Wunder von der Unterweser oder führt der Weg der Fischtown Pinguins endgültig in Richtung Abstiegsrunde? Die Frage klärt sich heute Abend in Landshut oder spätestens am Sonntag im Heimspiel gegen Riessersee.

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In diesen beiden Partien müssen die Pinguins fünf Punkte Rückstand auf Dresden aufholen, wenn sie noch in der Hauptrunde den Klassenerhalt schaffen wollen. Ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen, wie auch Trainer Gunnar Leidborg eingesteht. Zum einen, weil es hohe Hürden sind. Denn es geht für beide Gegner noch um Platz sechs, der die direkte Qualifikation für die Playoffs bedeutet. Zum anderen, weil selbst zwei eigene Siege nicht reichen würden. Sobald die Dresdener zwei Punkte holen, sind sie durch. Die Eislöwen spielen heute in Crimmitschau und Sonntag gegen Schwenningen. „Ich bin sehr realistisch. Wenn ein Wunder passiert, ist das sehr schön. Aber darauf kann man nicht bauen“, sagt der Pinguins-Trainer.

Auch deshalb wird Patrik Hucko heute Abend noch pausieren. Der Verteidiger, der an einem Bluterguss unter dem Knie leidet, konnte zwar wieder trainieren, Leidborg will ihm aber keine drei Partien in fünf Tagen zumuten. Am Sonntag gegen Riessersee soll Hucko spielen und dann geht es bereits am Dienstag weiter.

Aller Voraussicht nach mit einem Heimspiel in den Playdowns gegen Freiburg. Wer dann als siebter Ausländer auf die Tribüne muss, ließ Leidborg offen. „Außer Lusins und Stanley hat keiner von ihnen einen Stammplatz“, sagt der Trainer.

Sturmreihen umgestellt

Um die Belastung in den entscheidenden Spielen besser zu verteilen, will Leidborg auch wieder möglichst durchgehend mit vier Sturmreihen spielen lassen. Deswegen hat er einige Umstellungen geplant. So soll Marcel Ohmann mit Chris Stanley und Marian Dejdar spielen. André Mücke spielt mit Thomas Brandl und Jonas Lanier, Marius Garten mit Alex Parent und Pierre-Luc O’Brien. Juhamatti Yli-Junnila läuft mit Dimitri Litesov und dem von den Scorpions zurückgekehrten Sergej Janzen auf.

Aus Hannover soll Verteidiger Peter Baumgartner mit von der Partie sein. Er dürfte auch der einzige Förderlizenzspieler von den Scorpions sein, der in den Playdowns für die Pinguins spielt. Da Hannover in der DEL in den Playoffs steht und „Fölis“ in Playoffrunden nur für einen Club spielen dürfen, ist für die Pinguins aus Hannover keine weitere Unterstützung zu erwarten. (lb)

Fanmarsch zum Stadion

Trotz oder gerade wegen der prekären sportlichen Lage wollen die Fans der Fischtown Pinguins am letzten Hauptrunden-Spieltag „Flagge zeigen“. Wie im vergangenen Jahr ist für Sonntag vor dem Spiel gegen Riessersee ein Fanmarsch zum Eisstadion geplant. Wer mitgehen möchte, sollte um 15.30 Uhr auf dem Parkplatz der Kaufmännischen Lehranstalten sein. Abmarsch zum Stadion ist um 16 Uhr.

Artikel vom 12.03.10 - 15:00 Uhr
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