X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Weiteres Wunder nicht zu erwarten


Bremerhaven. Uwe Krupp ist Realist. „Der vierte Platz bei der Heim-WM war unser ‚miracle on ice’, das ist nicht wiederholbar“, sagt der Eishockey-Bundestrainer. Dennoch geht er die Vorbereitung auf die nächste Weltmeisterschaft in der Slowakei gewohnt akribisch an. In der „heißen Phase“ wird er mit seiner Mannschaft in Bremerhaven gastieren. Von Lars Brockbalz


bild vergrößern

Gestern war Krupp zusammen mit Team-Manager Klaus Merk in Bremerhaven, um sich das neue Eisstadion anzusehen. Hier wird die deutsche Mannschaft am 14. April auf Finnland treffen. „Das ist dann die dritte Phase der WM-Vorbereitung, da wird schon ein gewisses Gerüst der Mannschaft zu sehen sein“, meint er. Allerdings weiß der Bundestrainer erst spät, welche Spieler zur Verfügung stehen werden. In der DEL geht am Dienstag vor dem Länderspiel gerade das Playoff-Halbfinale zu Ende. „Uns steht ganz selten die beste Mannschaft zur Verfügung, aber das gibt anderen Spielern die Chance, Erfahrung zu sammeln“, sagt Krupp.

Die deutsche Nationalmannschaft wird sich in Nordhorn auf das Spiel vorbereiten. Dort findet am 15. April das zweite Spiel gegen Finnland im Rahmen der Euro Hockey Challenge statt. Die Finnen werden ab dem 11. April in Bremerhaven trainieren.

Die Euro Hockey Challenge ist ein Turnier mit zwölf Eishockey-Nationen, das über zwei Jahre geht. Die beiden ersten Turnier-Spiele trägt Deutschland am 31. März und 1. April gegen Österreich aus, die Partie in Bremerhaven ist Spiel Nummer drei.

13 Jahre nach dem 0:1 gegen Lettland im alten Eisstadion findet wieder ein Eishockey-Länderspiel in Bremerhaven statt. „Das hatte damals den gemütlichen Charme eines Bezirksligaspiels“, meint Pinguins-Geschäftsführer Hans-Werner Busch mit Blick auf die neue Eisarena. Die bietet einen Rahmen, der eines Länderspiels würdig ist. 4250 Zuschauer werden das Spiel voraussichtlich verfolgen, es ist so gut wie ausverkauft. „Es gibt nur noch Restkarten“, sagt Pinguins-Teammanager Alfred Prey, der auch als Länderspiel-Koordinator fungiert.

Krupp hofft, dass seine Mannschaft von den Finnen – die Platz vier in der Weltrangliste einnehmen – lernen kann: „Sie spielen so, wie wir es auch gerne wollen, schnell und präzise.“

Ein Platz unter den besten zehn ist sein Ziel bei der WM. Deutschland hat das erste Spiel am 29. April gegen Russland, außerdem sind Gastgeber Slowakei und Slowenien in der Gruppe. „Der Modus ist so, dass es gegen Slowenien zum entscheidenden Spiel um den Einzug in die Zwischenrunde kommen wird. Ob alles gut oder alles schlecht ist, entscheidet ein Spiel.“

Krupp könnte es egal sein, nach der WM ist Schluss für ihn. Er geht als Trainer zu den Kölner Haien. Doch erstens verbietet das der große Ehrgeiz des Stanley-Cup-Gewinners und zweitens gibt es noch eine Hintertür. Der 46-Jährige kann sich auch eine Doppelfunktion als Bundes- und Vereinstrainer vorstellen, wie er gestern erneut andeutete. Dagegen sträubt sich der deutsche Eishockey-Bund allerdings noch. Vielleicht könnte ein zweites „miracle on ice“ bei der WM in der Slowakei in dieser Hinsicht Wunder bewirken.

Artikel vom 11.03.11 - 07:00 Uhr
| drucken | versenden


Anzeige

Traueranzeigen

Anzeige

Unsere Heimat von oben

Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNG widmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven. Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Babyseite

In unserer neuen Babyseite finden Sie die Neugeborenen aus Stadt und Land.

zur Babyseite
Anzeige

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Folgen Sie uns



Folgen Sie uns bei facebook


Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

RSS - Bekommen Sie neue Topstorys direkt in den Browser oder den Feedreader geliefert.

Neue Kommentare

  1. Lohmannstraße wird saniert
    24.05. | 5 Kommentare
  2. Energie für die Stromwende
    24.05. | 3 Kommentare
  3. BIS managt den Tunnelbau
    24.05. | 1 Kommentar
  4. Seestadt macht keinen Druck bei Weservertiefung
    24.05. | 2 Kommentare
  5. Zirkustiere und Legehennen als Streitthema
    23.05. | 1 Kommentar
nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Veranstaltungen

NZ-Card

Exklusiv für Abonnenten gibt es die NZ-Card. Erfahren Sie hier mehr über die attraktiven Angebote.

zur NZ-Card

Leser werben Leser


Werben Sie einen neuen Abonnenten und Sie bekommen eine attraktive Prämie.

zum Prämienshop

Leserbriefe


Sie wollen einen Leserbrief an die Zeitungsredaktion senden? Das Kontaktformular finden Sie hier.
Anzeige

Kinoprogramm

Börseninformationen

Anzeige

NZ-Nachrichten auf Ihrer Webseite

Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell

Wir unterstützen Sie dabei gezielt diejenigen Nachrichten, die für Ihren Internetauftritt interessant sind, ohne viel Aufwand zu integrieren. Dafür haben wir ein Modul entwickelt, das Sie ganz leicht mit wenigen Klicks selbst an Ihre Anforderungen anpassen können.

mehr
Meldungen

Politik und Welt

DFB-Gericht urteilt über Skandalspiel - Hertha: «Sehr gute Chancen» Frankfurt/Main (dpa) - Fußball-Fans und Sportjuristen blicken nach Frankfurt: Vor dem DFB-Bundesgericht wird heute über das chaotische Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC verhandelt. Die Berliner rechnen sich sehr gute Chancen aus, mit ihrem Einspruch in zweiter Instanz recht zu bekommen. Das sagte Manager Michael Preetz bei einer Fan-Diskussion am Abend. Sollte die Hertha in dem Kampf um den Bundesliga-Verbleib wieder unterliegen, könnte sich das Verfahren weiter in die Länge ziehen: Für die Spielplangestalter der Deutschen Fußball Liga wäre das ein Alptraum. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Konsumforscher: Mehrheit aus Schulden-Diskussion ausgestiegen
Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert Christchurch
Premiere: Privater Raumfrachter soll an Raumstation ISS andocken

Wirtschaft

Dax nach Berg- und Talfahrt moderat im Plus Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Donnerstag etwas von seinem Rücksetzer zur Wochenmitte erholt. Nach einem wechselhaften Handelsverlauf legte der deutsche Leitindex um 0,48 Prozent auf 6315,89 Punkte zu. Seit Jahresanfang ist der Leitindex damit um etwa 7 Prozent vorgerückt. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Griechischen Banken wird mit 18 Milliarden Euro geholfen
Schwache T-Aktie enttäuscht Telekom-Aktionäre
Chemie-Beschäftigte erhalten 4,5 Prozent mehr Geld
Überragend

Sport

Frisch Auf Göppingen gewinnt zum zweiten Mal EHF-Pokal Göppingen (dpa) - Frisch Auf Göppingen hat zum zweiten Mal nacheinander den EHF-Pokal gewonnen. Der Handball-Bundesligist besiegte Dünkirchen HB im Final-Rückspiel mit 34:28 (15:14). Das Hinspiel in Frankreich war 26:26 ausgegangen. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Regen bremst Vettel: Formel 1 ratlos in Monaco
Mensing schwimmt zu 250. deutsches EM-Gold
Heidler siegt mit Weltklasse-Wurf in Ostrau - 78,07 m
Humboldt-Universität

Wissenschaft

Berlin vor München forschungsstärkste deutsche Region Berlin (dpa) - Berlin ist mit seinen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten zur forschungsstärksten Region Deutschlands aufgestiegen. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Skurrile neue Arten - Vom Fadenwurm bis Spongebob-Pilz
Klimaschützer: Untätigkeit kostet Billionen von Euro
Erderwärmung gefährdet große Meeres-Schildkröten
Roman Lob

Boulevard

Roman Lob: Mit Mütze und Süßigkeiten ins ESC-Finale Baku (dpa) - Roman Lob (21, «Standing Still») tritt beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Baku an diesem Samstag auf jeden Fall mit Mütze und nicht mit Kappe auf. Gegen die Nervosität braucht er viele Süßigkeiten, wie der gelernte Industriemechaniker aus Neustadt (Wied) in Rheinland-Pfalz in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag in Baku sagte. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Halbfinale beim ESC und Festnahmen in Baku
Nicole Kidman und Matthew McConaughey in Cannes
Zac Efron hat eine Schwäche für Nicole Kidman