Heute morgen am Tag des Weihnachtsfestes wollte ich erst gar nicht aufstehen. Aber leider kam meine kleine, nervige Schwester in mein Bett gehüpft und schrie:
"Hurra, hurra heute ist Weihnachten!" Und so musste ich aufstehen, um mit meiner Familie in die Stadt zu fahren und einen Tannenbaum zu kaufen.
Wir standen nun vor den Tannenbäumen und konnten uns nicht entscheiden, welchen wir kaufen sollten. Entweder den breiteren oder schmaleren Baum.
Ich war für den schmaleren Baum. Da meine Schwester aber den breiten haben wollte, quängelte sie und letzendlich wurde der breitere gekauft.
Nachdem wir den Baum gekauft hatten, stiegen wir ins Auto. Wir wollten gerade losfahren als mir einfiel, dass ích noch keine Geschenke hatte.
Also sprang ich aus dem Auto und rief meinen Eltern zu, dass sie ohne mich nach Hause fahren sollten.
Ich überlegte, was ich meinen Eltern und meiner Schwester, die es eigentlich nicht verdient hat, schenken könnte.
Als erstes entdeckte ich in einem Spielwarengeschäft eine ganz entzückende Stoffkatze.
Sie schaute mich so lieb an und war zudem noch preiswert. Ich musste sie mitnehmen. Jetzt hatte ich das Geschenk für meine Schwester.
Für Papa wäre eine Krawatte das Allerbeste. Ich ging ins Kaufhaus und suchte ihm eine blau-grün gestreifte Krawatte aus.
In der Damenabteilung fand ich ein fliederfarbenes Halstuch, das einfach perfekt zu meiner Mutter passte.
Mit der schönen Krawatte und dem perfekten Halstuch stelle ich mich an das Ende einer unendlich langen Schlange.
Plötzlich wurde ich von hinten angesprochen. Oh Graus, es war mein Mathe-Lehrer, den ich überhaupt nicht ausstehen kann.
Er fing gleich damit an, dass ich schnell etwas tun müsste, um von meiner 5- wegzukommen. Verflucht!
Endlich kam ich zur Kasse, bezahlte blitzschnell, sagte meinen verdatterten Mathe-Lehrer Tschüss und verschwand in die Kälte.
Als ich an der Bushaltestelle außer Atem ankam, wartete ich Minute um Minute, aber es kam kein Bus.
Nach 20 minütigen Warten schaute ich auf den Fahrplan. Dort stand, dass die Busse heute nur vormittags fuhren.
Da es schon 15 Uhr war, entschloss ich mich nach Haus zu laufen. Es begann zu schneien.
Bald war ich nass und durchgefroren. Leider wollte ich vor ein paar Wochen keine wasserfeste Jacke haben.
Aber
im Ernst! Die Jacken, die meine Mutter mir andrehen wollte, sind sowas von
hässlich und uncool.
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