„Falschgeld ist ein sporadisches Problem in Bremerhaven“, sagt der Bremerhavener Polizeisprecher Wolfgang Harlos. Ab und zu gebe es eine Serie, die letzte vom 18. Juni bis 7. Juli. „In dieser Zeit tauchten 13 falsche Geldscheine auf, sieben davon waren 50-Euro-Scheine“, sagt Harlos. Ansonsten tauchten nur vereinzelt ein oder zwei Blüten pro Monat auf.
Auch im Bereich der Polizeiinspektion Cuxhaven werden – wie in Gesamtdeutschland – am häufigsten gefälschte 50-Euro-Scheine entdeckt. 88 Blüten zählte das niedersächsische Landeskriminalamt im vergangenen Jahr für das Gebiet, die meisten tauchten in der Stadt Cuxhaven auf. Für das erste Halbjahr gibt das Landeskriminalamt keine absoluten Zahlen heraus, aber in der Zeit wurden 8 Prozent mehr Blüten im Bereich der Polizeidirektion Cuxhaven entdeckt als im zweiten Halbjahr 2009. Dass der Landkreis Cuxhaven dennoch kein Falschgeldschwerpunkt ist, zeigt diese Zahl: Nur zwei Prozent aller in Niedersachsen entdeckten Blüten im ersten Halbjahr wurden dort sichergestellt.
Laut Petra Block vom niedersächsischen Landeskriminalamt stammen die meisten Blüten aus dem südlichen Europa. Wolfgang Harlos nennt eine andere Quelle: „In der Regel kommt das Geld mit reisenden Tätern, die ihren eigentlichen Wohnsitz in Osteuropa haben, in deutsche Städte.“ (ys)
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