Das erste Heimspiel gegen den deutschen Meister bestreiten die Eisbären am Mittwoch, 4. Mai, um 20 Uhr in der Stadthalle. Für diesen „Knaller“ gegen die beste Mannschaft der Hauptrunde (64:4 Punkte) hat der Vorverkauf bereits begonnen.
Karten gibt es im Internet unter www.eisbaeren-bremerhaven.de, in den Kundencentern der NORDSEE-ZEITUNG in der Oberen Bürger und der Hafenstraße, bei der Stadthalle sowie allen Vorverkaufsstellen von ADticket. Dauerkarteninhaber haben heute von 10 bis 16 Uhr und am Donnerstag von 12 bis 18 Uhr in der Eisbären-Geschäftsstelle in der Prager Straße die Chance, sich ihre Plätze zu sichern.
Am Sonnabend in Ulm spannten die Eisbären ihre Fans auf die Folter. Es war eine Partie auf Biegen und Brechen. Verteidigt wurde eher wenig, im Angriff lieferten sich die beiden Kontrahenten ein offenes Scheibenschießen – mit dem besseren Ausgang für die Eisbären. Die mussten gewinnen und gleichzeitig auf den Fehltritt von Göttingen oder Ludwigsburg hoffen. Die Ludwigsburger taten den Eisbären den Gefallen und „vergeigten“ in eigener Halle gegen Frankfurt mit 79:94.
Daher konnten die Eisbären nach dem Schlusspfiff doppelt jubeln – über den eigenen Sieg und die Niederlage des direkten Konkurrenten. Nationalspieler Philipp Schwethelm (21 Punkte), der überragende Jamison Brewer (20 Punkte/10 Rebounds/5 Assists), Craig Callahan (15 Punkte), Sean Denison (10 Punkte) sowie Andrew Drevo (17 Punkte) trafen auf Seiten der Bremerhavener zweistellig.
„Für uns waren die letzten zehn Spiele alles Endspiele. Ich freue mich für die Jungs, dass sie diese Energie aufgebracht haben und das Spiel gewonnen haben“, sagte Spradley.
Erst im letzten Viertel stellten die Eisbären die Weichen auf Sieg. Da war es Drevo, der zur Hochform auflief. Der Amerikaner hatte es ganz eilig, denn Ehefrau Jairen wartet jede Minute auf die Geburt des zweiten Kindes. 15 seiner 17 Zähler markierte der Power Forward in den letzten zehn Minuten – und dann ging es sofort nach einem kurzen Jubel über den erneuten Playoff-Einzug mit Coach Spradley im Pkw zurück nach Bremerhaven. Um 2.30 Uhr waren sie wieder in der Stadt, doch Drevo junior hatte sich da noch nicht gemuckst.
Der Rest der Mannschaft, der mit dem Bus zurück musste, traf um kurz nach 6 Uhr in Bremerhaven ein. Am Sonntag war dann ein Tag trainingsfrei, gestern Abend bat Spradley wieder in die Halle. Denn die Vorbereitung auf das Viertelfinale gegen Meister Bamberg läuft bereits auf Hochtouren. (rie)
Mittwoch, 4. Mai, 20 Uhr (in Bremerhaven).
Sonntag, 8. Mai, 19.30 Uhr (in Bamberg).
Sonnabend, 14. Mai, 20 Uhr (in Bamberg).
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