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Viel Spannung ist garantiert

Bremerhaven. Die Eisbären Bremerhaven überraschten im ersten Playoff-Spiel der Basketball-Bundesliga bei den Brose Baskets Bamberg angenehm, trotz der 80:91-Niederlage. „Wir haben ein tolles Spiel gezeigt“, sagt Manager Jan Rathjen und er hofft darauf, dass in der zweiten Partie am Mittwoch (20 Uhr) in der Stadthalle die Zuschauer die Eisbären unterstützen und die Partie spannend wie in Bamberg wird.

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„Alles ist drin“, meint Eisbären-Trainer Doug Spradley vor dem morgigen zweiten Playoff-Spiel gegen Bamberg. Er hat die erste Partie genau analysiert und auch Schwachstellen beim Gegner entdeckt . Jetzt müssen seine Spieler diese nur noch nutzen. Foto ls

„Es kann alles passieren“, sagt Rathjen, eine positive Überraschung aus Sicht der Eisbären eingeschlossen.

In Bamberg hielten die Bremerhavener sehr gut mit und lagen eine Minute vor der Schlusssirene sieben Punkte zurück. Dann musste auf das taktische Mittel mit den Fouls zurückgegriffen werden, was den Gastgebern letztlich in die Hände spielte.

Mit mehr als 3000 Zuschauern rechnet Jan Rathjen und auch Prominenz hat sich angesagt. Bundestrainer Dirk Bauermann, der auch als Trainer die Mannschaft von Bayern München in die Bundesliga geführt hat, will sich dieses Spiel ansehen.

Die Ausgangslage ist klar. Gewinnen die Eisbären, bleibt es spannend, verlieren sie, dann ist es für die Bremerhavener fast unmöglich, die nächste Runde zu erreichen.

„Wenn wir am Mittwoch nicht gewinnen, wann dann?“, sagt Jan Rathjen.

Gestern stand bei den Eisbären neben der üblichen medizinischen Behandlung Training auf dem Programm. Heute wird ebenfalls trainiert, am Mittwoch geht es dann wieder gegen Bamberg.

Die Bamberger, amtierender Meister und Pokalsieger, reisen übrigens standesgemäß an. Drei Flugzeuge mit jeweils sechs Passagieren bringen die Profis nach Bremerhaven. Am Mittwochvormittag werden die Bamberger in Bremerhaven landen und vor dem Spiel wahrscheinlich noch einmal trainieren.

In Bremerhaven bittet Trainer Doug Spradley sein Team bis dahin zum Regenerationstraining und zur Video-Analyse der Partie am Sonntag. „Wir werden versuchen, die Fehler zu korrigieren und auch sehen, was bei uns gut gelaufen ist“, sagt Spradley. Viel lässt sich in der kurzen Zeit zwischen den Spielen ohnehin nicht mehr bewerkstelligen.

Dreimal haben die Eisbären in dieser Spielzeit nun gegen die Bamberger gespielt und immer gut ausgesehen. Besonders am vergangenen Sonntag in Bamberg, als man keinen Unterschied zwischen dem Ersten dem Achten der Hauptrunde entdecken konnte.

Das Spiel offen halten und das Geschehen nach vorne bringen – dies wird eine hauptsächliche Aufgabe der Eisbären am Mittwoch sein. In Bamberg haben es die Eisbären geschafft, in der Stadthalle wollen sie es wiederholen und möglichst eine Überraschung schaffen. „Alles ist drin“, sagt Doug Spradley. Den Ausschlag dürften letztlich Kleinigkeiten geben. Schwachstellen hat Spradley auch bei den Bambergern entdeckt, doch darauf lässt sich keine Taktik aufbauen. „Man darf nicht davon ausgehen, dass die gleichen Fehler noch einmal gemacht werden“, sagt der Trainer. Anders gesagt: Die Mannschaften mit der geringeren Fehlerquote wird gewinnen. (ewm)

Tickets

Karten für das Playoff-Spiel gegen Bamberg gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von ADticket, den Ticket-Shops der NORDSEE-ZEITUNG, der Stadthalle und im Internet unter www.eisbaeren-bremerhaven.de

Die Abendkasse öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn

Die Geschäftsstelle der Eisbären in der Prager Straße ist heute von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Ab sofort ist es möglich, sowohl bar als auch mit EC-Karte zu bezahlen

Artikel vom 03.05.11 - 12:00 Uhr
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