An der Kaje ist es so voll wie lange nicht mehr. Am Bananenpier liegen die „Akademik Mstislav Keldysh“, die „DS Blue Ocean“, die „Deltagas“. Im Schwimmdock liegen die „Norrvik“ und die Klappschute „HH 201“. Im Kaiserdock I der Lloyd Werft liegen der Schlepper „RT Rob“ und „Spüler Hunte“. Im Schwimmdock III der Lloyd Werft liegen die „Reinbek“ und die Klappschuten „HH 52“ und „HH 53“.
Weitere Schiffe seien auf dem Weg, um die Lücken der abzuliefernden Schiffe zu füllen, sagt Geschäftsführer Uwe Beck. „Dieses ist für unser 55 Mann starkes Unternehmen nur zu bewältigen durch Kooperation und flexible Vernetzung der Mitarbeiter mit unserem Gesellschafter Lloyd Werft und vielen, überwiegend ortsansässigen Partnerfirmen.“ Bremerhaven sei deshalb in Europa ein besonderer Standort, sagt Beck. „Das ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Krise den Reparaturbetrieb bisher weniger stark betrifft als andere Sparten“, sagt er. Man könne durchaus ein bisschen stolz auf Bremerhaven sein, meint Beck. Den Rickmers Lloyd Dockbetrieb gibt es seit dem Konkurs der Rickmers-Werft im Jahre 1986. Der Reparaturbetrieb war profitabel und blieb erhalten. Die Lloyd Werft stieg als Gesellschafter in die neue Firma ein. Rund 50 Leute sind bei Rickmers Lloyd seitdem in der Regel fest beschäftigt, und sie haben – Wirtschaftskrise hin oder her – gut zu tun.
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