X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Vernetzter Pavillon mit „Aha-Effekt“


Shanghai. Er sieht aus wie die Raumstation in einem Science-Fiction-Film – der deutsche Pavillon für die Weltausstellung 2010 in Shanghai. Die vier kubischen Gebäudekörper scheinen über der Erde zu schweben. Verbunden sind sie mit einem „Energiezentrale“ genannten Dom, dem Herzstück des Pavillons. Von Andreas Landwehr


bild vergrößern
Vier kubische Gebäudekörper bilden den deutschen Pavillon für die Weltausstellung 2010 in Shanghai. Foto dpa

Keines der einzelnen Teile allein wäre stabil genug. Erst ihr Zusammenspiel schafft eine kompakte Raumskulptur: „Balancity“ heißt das Motto – eine Stadt im Gleichgewicht. „Wir wollten zeigen, wie wichtig eine Vernetzung ist, um eine Balance zu schaffen“, sagt der Projektleiter Florian Özdikmen vom Münchner Architekturbüro Schmidhuber und Kaindl über den Entwurf des Architekten Lennart Wiechell.

Erstmals seit der Expo 2000 in Hannover bauen die Länder in Shanghai wieder eigene Pavillons, um sich vom 1. Mai bis 31. Oktober den erwarteten 70 Millionen Besuchern zu präsentieren. Es wird die größte Weltausstellung aller Zeiten. Das übergreifende Thema lautet „Better City, Better Life“ – eine bessere Stadt, ein besseres Leben. Deutschland will sich mit Konzepten für nachhaltige Stadtentwicklung als innovatives, zukunftsorientiertes Land vorstellen, das gleichwohl seine Wurzeln und Traditionen bewahrt hat.

„Unter dem Oberbegriff „Balancity“ – eine Stadt im Gleichgewicht – präsentieren wir die Utopie einer besseren Stadt der Zukunft“, sagt Özdikmen. Vertikal angeordnet sollen sich die Flächen für Wohnen, Arbeiten und Gewerbe künftig in Städten überlagern, um Synergien zu schaffen und ein neues Wohlgefühl erzeugen, was im Pavillon beispielhaft vorgeführt wird.

Nie zuvor war ein deutscher Pavillon so groß. Die Kosten für den Auftritt werden auf rund 50 Millionen Euro geschätzt. Hinter dem transparenten Stoff des Pavillons bleibt die dunkle Konstruktion erkennbar, entwickelt durch die Lichteinstrahlung ein Innenleben. „Wir wollten mit einfachen Elementen einen Aha-Effekt schaffen“, sagt Özdikmen.

Artikel vom 22.03.10 - 11:00 Uhr
| drucken | versenden


13 Leserkommentare vorhanden

Seite(n)    « | 1 | 2 | »


Bitte warten - die Kommentare werden geladen ...


Seite(n)    « | 1 | 2 | »
Anzeige

Traueranzeigen

Anzeige

Unsere Heimat von oben

Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNG widmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven. Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Babyseite

In unserer neuen Babyseite finden Sie die Neugeborenen aus Stadt und Land.

zur Babyseite
Anzeige

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Folgen Sie uns



Folgen Sie uns bei facebook


Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

RSS - Bekommen Sie neue Topstorys direkt in den Browser oder den Feedreader geliefert.
nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Veranstaltungen

NZ-Card

Exklusiv für Abonnenten gibt es die NZ-Card. Erfahren Sie hier mehr über die attraktiven Angebote.

zur NZ-Card

Leser werben Leser


Werben Sie einen neuen Abonnenten und Sie bekommen eine attraktive Prämie.

zum Prämienshop

Leserbriefe


Sie wollen einen Leserbrief an die Zeitungsredaktion senden? Das Kontaktformular finden Sie hier.
Anzeige

Kinoprogramm

Börseninformationen

Anzeige

NZ-Nachrichten auf Ihrer Webseite

Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell

Wir unterstützen Sie dabei gezielt diejenigen Nachrichten, die für Ihren Internetauftritt interessant sind, ohne viel Aufwand zu integrieren. Dafür haben wir ein Modul entwickelt, das Sie ganz leicht mit wenigen Klicks selbst an Ihre Anforderungen anpassen können.

mehr
Meldungen
Fiskalpakt

Politik und Welt

Merkel berät mit Oppositions-Spitzen über Fiskalpakt Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel berät heute in Berlin mit den Partei- und Fraktionschefs von Koalition und Opposition das weitere Vorgehen beim europäischen Fiskalpakt. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
EU-Gipfel fordert von Griechenland Vertragstreue
Italiens Integrationsminister: «Lampedusa ist extrem gefährlich»
Rückschlag für Oracle in Android-Prozess gegen Google
Hewlett-Packard

Wirtschaft

Hewlett-Packard setzt 27 000 Mitarbeiter vor die Tür Palo Alto (dpa) - Angesichts eines schrumpfenden Geschäfts legt der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard die Axt bei seiner Belegschaft an. Voraussichtlich rund 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014 verlassen. Das sind etwa 8 Prozent aller Beschäftigten. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Telekom lädt nach schwachem Start zum Aktionärstreffen
Dämpfer beim Wirtschaftsklima erwartet
Facebook-Börsengang im Zwielicht: Anleger klagen
Rasanter Besuch

Sport

Löw gibt Vollgas: Ausscheidungsrennen läuft Tourrettes (dpa) - Es war eine schöne Abwechslung, dass die Formel-1-Stars Schumacher und Rosberg mit Podolski und Co. über Südfrankreichs Straßen rasten. Bundestrainer Löw interessiert nur eins: Wie bringt er seine EM-Spieler weiter in Topform? Und welches Quartett streicht er? weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Löw gibt Vollgas: Ausscheidungsrennen läuft
Schwimm-EM: Gold für Biedermann, Silber für Steffen
Platini: «Philipp Lahm hat von mir nichts zu fordern»
Finnwal

Wissenschaft

Neues Organ bei Walen entdeckt London/Washington (dpa) - Ein kleines Organ hilft den riesigen Furchenwalen beim Fressen. Forscher aus Kanada und den USA entdeckten das etwa pampelmusengroße Organ im Unterkiefer der Wale. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Erderwärmung gefährdet große Meeres-Schildkröten
Raubsaurier aus der Jurazeit gefunden
Laternen verändern die Insektengemeinschaft am Boden
Let's Dance

Boulevard

Magdalena Brzeska gewinnt «Let's Dance» Berlin (dpa) - Magdalena Brzeska ist nach dem Votum der Jury und der RTL-Zuschauer «Dancing Star 2011». Die 34-Jährige holte sich am Mittwochabend in Köln den vom Privatsender RTL erfundenen Titel im Finale der Show «Let's Dance» und setzte sich damit gegen die 20-Jährige Rebecca Mir durch. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Bushido und Anna-Maria Lagerblom haben geheiratet
Pete Doherty will nicht früh aufstehen
Kristen Stewart und Kylie Minogue in Cannes