X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Unbekümmerte Jung-Haie verpflichtet

Bremerhaven. In Köln links liegengelassen, in Bremerhaven mit Kusshand genommen: Mit Norman Hauner, Marcel Ohmann und Thomas Brandl haben die Fischtown Pinguins gleich drei Eishockey-Talente von den Kölner Haien bekommen, die für frischen Wind im Team sorgen. Von Lars Brockbalz

Drei Jungspunde auf dem „Chefsessel“: Thomas Brandl (v. li.), Norman Hauner und Marcel Ohmann, setzten sich für ein bild vergrößern
Drei Jungspunde auf dem „Chefsessel“: Thomas Brandl (v. li.), Norman Hauner und Marcel Ohmann, setzten sich für ein Foto an den Schreibtisch von Alfred Prey. Im Notizbuch des Pinguins-Teammanagers zu blättern, trauten sie sich aber nicht – obwohl sicher nur Gutes über sie drinsteht. Foto ls

Alle drei stehen bei dem DEL-Club unter Vertrag und haben eine Förderlizenz für Bremerhaven. Seit Bill Stewart Anfang Dezember Igor Pavlov in Köln als Trainer abgelöst hat, sind sie nach Bremerhaven „abkommandiert“. „Stewart hat gesagt, er braucht fertige Spieler“, erzählt Norman Hauner. Die drei 18-jährigen Talente fanden sich umgehend auf der Tribüne wieder – so dass schnell Bremerhaven als Lösung ins Spiel kam. Hier sollen sie bis zum Saisonende Spielpraxis sammeln.

„In die zweite Liga zu gehen, sehe ich nicht als Rückschritt. Hier bekommen wir wenigstens Eiszeit“, meint Marcel Ohmann.

Unbekümmert wirken sie alle drei, aber vor allem Ohmann hat es faustdick hinter den Ohren. Für ein Foto in der Geschäftsstelle der Pinguins sollen sich die drei um den Schreibtisch von Teammanager Alfred Prey gruppieren – und der Blondschopf setzt sich prompt auf den „Chefsessel“. So spielt er auch Eishockey: immer munter drauflos. Seinen Platz bei den Pinguin hat er an der Seite von Chris Stanley und Marian Dejdar schnell gefunden. „Mit den beiden Topscorern zu spielen, macht die Sache natürlich leicht“, sagt er.

Norman Hauner durfte mit Pierre-Luc O’Brien und Alexandre Parent spielen. „In den Vorbereitungsspielen hat das gut geklappt, jetzt aber nicht so“, gibt Hauner zu. Prompt saß er im letzten Heimspiel auf der Tribüne. So ist das bei dem neu entfachten Konkurrenzkampf bei den Pinguins. Auch Brandl durfte gegen Kaufbeuren nur zuschauen, er hat ohnehin erst einige Sekunden für die Pinguins gespielt. „Alle drei sind sehr talentiert und alle werden eine faire Chancen bekommen“, sagt Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg.

Er hat es bisher vorgezogen, die U 20-Nationalspieler an der Seite erfahrener Spieler auflaufen zu lassen. Das „Kölner Dreigestirn“ würde allerdings auch gerne Mal gemeinsam stürmen. „In Köln haben wir zusammen gespielt“, erzählt Hauner, „und das würde ja auch passen: Ich spiele am liebsten Rechtsaußen, Thomas Mittelstürmer, Marcel Linksaußen.“ In dieser Woche trainierten sie in dieser Formation zusammen, vielleicht ist das schon ein Signal für die Spiele am Wochenende in Ravensburg und gegen Crimmitschau.

Das Training bei den Pinguins gefällt den drei Talenten. „Wir sind mehr auf dem Eis als in Köln“, sagt Brandl. Und auch das Verhältnis zum Trainer ist ein anderes: „Gunnar Leidborg gibt uns Tipps und spricht viel mit uns, auch mal etwas privates“, sagt Ohmann. Überhaupt gehe es in der Kabine der Pinguins lustig zu, dagegen sei es in Köln eher unterkühlt gewesen. „Einige Spieler haben gar nicht mit uns Jungen geredet“, sagt Brandl, und Ohmann ergänzt: „In Bremerhaven ist es familiärer als in Köln, hier geht man nach dem Training auch mal zusammen essen.“

„Besser als der Tabellenplatz“

Die drei „Fölis“ sind überzeugt, dass die Pinguins die Pre-Playoffs erreichen. „Die Mannschaft ist besser als der Tabellenplatz“, meint Hauner. „Viele Zweitligisten setzen vor allem auf erfahrene Spieler, die fehlende Schnelligkeit durch Härte ersetzen. In Bremerhaven wird dagegen schnelles, technisch gutes Eishockey gespielt“, meint er. Dass dieses Markenzeichen erhalten bleibt, dazu wollen die drei „jungen Haie“ ihren Beitrag leisten.

Artikel vom 14.01.10 - 15:15 Uhr
| drucken | versenden


Traueranzeigen

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Babyseite

In unserer neuen Babyseite finden Sie die Neugeborenen aus Stadt und Land.

zur Babyseite
Anzeige

Polizeimeldungen

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement
Anzeige

Folgen Sie uns



Folgen Sie uns bei facebook


Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

RSS - Bekommen Sie neue Topstorys direkt in den Browser oder den Feedreader geliefert.

Neue Kommentare

  1. Mit Raketen-Flieger nach Australien
    03.02. | 2 Kommentare
  2. Einkaufen nur bis 22 Uhr?
    03.02. | 9 Kommentare
  3. Käfigkämpfe in der Stadthalle
    03.02. | 8 Kommentare
  4. Macht Verdi Haase Angst?
    03.02. | 1 Kommentar
  5. Jedes zweite Kleinkind arm
    03.02. | 2 Kommentare
nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Lottozahlen

Veranstaltungen

NZ-Card

Exklusiv für Abonnenten gibt es die NZ-Card. Erfahren Sie hier mehr über die attraktiven Angebote.

zur NZ-Card

Leser werben Leser


Werben Sie einen neuen Abonnenten und Sie bekommen eine attraktive Prämie.

zum Prämienshop

Leserbriefe


Sie wollen einen Leserbrief an die Zeitungsredaktion senden? Das Kontaktformular finden Sie hier.
Anzeige

Kinoprogramm

Nordsee-Zeitung Radio

Börseninformationen

Meldungen

Politik und Welt

Westerwelle: Raketenschild statt US-Atomwaffen in Europa München (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle hat sich für einen Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa ausgesprochen. Dies solle nach dem Aufbau eines Raketenabwehrschilds passieren, sagte Westerwelle auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Nato will bis 2020 ein Raketenabwehrsystem in Europa aufbauen, das vom pfälzischen Ramstein aus gesteuert werden soll. Damit werde eine neue strategische Realität geschaffen, mit der man sich der Vision von einer nuklearwaffenfreien Welt annähere, sagte Westerwelle. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Demonstrationen gegen Fluglärm in Frankfurt und Berlin
Westerwelle: Raketenschild statt US-Atomwaffen in Europa
Schneemassen: Regierung plant landesweiten Ausnahmezustand
Kondensstreifen

Wirtschaft

Streik droht Luftverkehr in Frankreich lahmzulegen Paris (dpa) - Ein Streik droht in der kommenden Woche große Teile des französischen Luftverkehrs lahmzulegen. Mehrere Gewerkschaften bestätigten am Freitag einen Aufruf zu Arbeitsniederlegungen. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Kühne und Hamburg wollen Hapag-Lloyd übernehmen
Ungarns Fluggesellschaft Malev stellt Betrieb ein
Griechenland-Verhandlungen festgefahren
Niederlage

Sport

Dallas verliert gegen Indiana - Nowitzki stark Dallas (dpa) - Trotz der stärksten Saisonleistung von Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die zweite Niederlage in Serie kassiert. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Staatsanwaltschaft stellt Dopingfall Armstrong ein
Dortmund nach 2:0-Sieg in Nürnberg Tabellenführer
Paderborn siegt weiter - Pleite für Fürth
Kirschessigfliege

Wissenschaft

Fliege aus Ostasien bedroht Kirschen und Wein München (dpa) - Eine Fliege aus Ostasien bedroht den Obstanbau in Deutschland. Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) sei nun auch mit genetischen Methoden nachgewiesen worden, teilten die Forscher von der Zoologischen Staatssammlung in München am Freitag mit. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Jeder Vierte stirbt an Krebs
Doppelt so viele Malariatote wie gedacht
Gehirnveränderungen bereits vor Drogenabhängigkeit
Ben Gazzara

Boulevard

US-Schauspieler Ben Gazzara gestorben Los Angeles (dpa) - Er wurde mit Charakterrollen auf Leinwand und Bühne bekannt: Der amerikanische Schauspieler Ben Gazzara ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 81 Jahren in New York gestorben, berichtete die «New York Times». weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Gerhard Richters «Atlas» zum 80. in Dresden
Steven Spielberg mistet Pferdestall aus
Drew Barrymore ist stolz auf Verlobungsring