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Tiefschwarze Bilanz in Ludwigsburg

Bremerhaven. Natürlich hat die Tabelle so früh in der Saison noch keine große Aussagekraft, aber es muss den Eisbären Bremerhaven dennoch eine Warnung sein, dass sie am Sonnabend beim Tabellendritten der Basketball-Bundesliga antreten. Für EnBw Ludwigsburg ist es schon das dritte Heimspiel, die ersten beiden hat die Mannschaft von Trainer Markus Jochum klar gewonnen.

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Jason Cain, einer der Neuen bei den Eisbären, soll morgen helfen, Bremerhavens trostlose Bundesliga-Bilanz in Ludwigsburg aufzubessern: Noch nie hat Bremerhaven dort gewonnen. Foto eer

Ein Paukenschlag war dabei der fast dreistellige Sieg gegen die zum Kreis der Titelanwärter zählende Mannschaft aus Oldenburg (98:77). Auch sein Heimspiel gegen Gießen gewann der Tabellendritte hoch mit 73:56. Wenn man dann noch Bremerhavens schwarze Bilanz in Ludwigsburg kennt (kein einziger Sieg), wird klar, warum Eisbären-Trainer Doug Spradley mit großem Respekt nach Süddeutschland fährt.

„In Ludwigsburg zu gewinnen, ist generell nicht leicht. Sie haben viele Leistungsträger behalten und sich gut verstärkt, sie sind eingespielt und sehr heimstark“, fasst er zusammen.

Und außerdem haben sie noch eine offene Rechnung mit Bremerhaven offen: In der vergangenen Saison wurde Ludwigsburg am letzten Spieltag noch von den Playoff-Plätzen verdrängt – und zwar von den Eisbären.

Das weckt zum einen zwar Revanchegedanken, sorgt zum anderen aber auch für Respekt vor diesem Gegner. Achtung haben sich die Eisbären zusätzlich noch mit ihrem Sieg über Alba Berlin verdient. An diese Leistung sollen die Bremerhavener morgen anknüpfen, „dann ist auch in Ludwigsburg etwas drin“, sagt Trainer Spradley und meint besonders „Intensität und Kampfgeist“, die über die volle Spielzeit hochgehalten werden müssten: „Entscheidend wird sein, dass wir uns keine Schwächephase erlauben, denn das wird in der Bundesliga sofort bestraft.“

Das weiß seine Mannschaft aus eigener Erfahrung, beim Debakel in Trier hat vor allem die Einstellung der Spieler nicht gestimmt.

In Schwaben treffen die Bremerhavener auf eine Mannschaft, die schwer auszurechnen ist: Gleich sechs Ludwigsburger treffen im Schnitt in jeder Partie zweistellig. Der beste von ihnen ist Spielmacher Jerry Green (13,7 Punkte pro Spiel), Donatas Zavackas überzeugt unter anderem mit seinen Drei-Punkte-Würfen.

Das nächste Heimspiel tragen die Eisbären am Mittwoch, 19. Oktober (19.30 Uhr), aus, Gegner ist dann die BG Göttingen. (tom)

Artikel vom 14.10.11 - 07:00 Uhr
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