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Sorgen um Torrell Martin

Bremerhaven. Torrell Martin machte die Reise der Eisbären zum Spiel der Basketball-Bundesliga nach Ludwigsburg nicht mit. Er wurde am Wochenende wegen seiner schmerzhaften Schulterprellung behandelt. Eine genaue medizinische Untersuchung am Montag ergab keine weiteren negativen Ergebnisse. So wird die Behandlung fortgesetzt mit dem Ziel, Torrell Martin am Mittwoch im Spiel der Eisbären einsetzen zu können.

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Locker zieht Torrell Martin am Berliner Bryce Taylor vorbei. Noch ist unklar, ob der Bremerhavener am Mittwoch gegen Göttingen spielen kann. Torrell Martin plagt sich mit einer schmerzhaften Schulterprellung herum. Foto eer

Ob Torrell Martin nun gegen die BG Göttingen (19.30 Uhr, Stadthalle) spielt oder nicht, diese Entscheidung fällt möglicherweise erst kurz vor Spielbeginn.

„Natürlich kann er nicht spielen, wenn er nicht vorher trainiert hat“, sagt Doug Spradley. Andererseits wird er seinen wichtigen Spieler genau im Auge behalten. „Ich kenne Torrell Martin ganz genau. Ich sehe sofort, wenn er nicht ganz fit ist“, sagt Doug Spradley. Sollte er auf ihn verzichten müssen, so tritt Plan B in Kraft: Die Eisbären ohne Martin.

Einen Sieg und zwei Niederlagen haben die Eisbären bisher auf ihrem Konto. Der Vorführung der Eisbären in Trier folgte ein grandioser Sieg gegen ALBA Berlin und eine Niederlage in Ludwigsburg, die allerdings erst in den letzten fünf Minuten Konturen annahm. Nun soll es in der Stadthalle den zweiten Saisonsieg geben, wenngleich Doug Spradley vor dem Gegner warnt: „Die Spieler sind jung und heiß und fahren schnelle Aktionen. Die können das. Wir müssen vierzig Minuten lang total konzentriert sein.“

Doug Spradley hat alle bisherigen Spiele der Göttinger auf Video bis ins letzte Detail studiert. „Klar habe ich bei der BG Göttingen Schwachstellen entdeckt. Die werde ich aber nicht verraten“, sagt Doug Spradley.

Dem augenblicklichen Tabellenstand messen weder Doug Spradley noch Manager Jan Rathjen groß Bedeutung bei. „Ein Trend ist bisher nicht zu erkennen“, sagt Jan Rathjen. „Bisher schlägt jeder jeden.“ Für Doug Spradley ist die Platzierung der Eisbären in der Tabelle Ende Dezember und Ende April wichtig. Die Liga, so Spradley, werde sich erst in vier bis fünf Wochen stabilisieren. Allerdings macht er daraus keinen Hehl: „Wir haben drei Spiele gemacht und zwei verloren. Das ist nicht schön.“ Insofern sollte mit einem Sieg gegen Göttingen schon das Konto ausgeglichen werden.

Die Göttinger haben in der vergangenen Woche nach dem Weggang von Josh Slater mit Kyle Bailey einen Spielmacher verpflichtet, der nun schon seinen dritten Vertrag bei den Niedersachsen unterzeichnet hat. Das sorgt für gute Laune bei den Göttingern, weniger aber die Gerüchte um ihren Center Raymond Sykes, der angeblich in einer Göttinger Discothek in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein soll.

Für gute Laune bei Manager Jan Rathjen sorgten am Montag die neuen Vorverkaufszahlen für das Spiel der Eisbären am 11. Dezember in Bremen gegen den Aufsteiger Bayern München. Bisher sind schon 6000 Karten für diese Partie verkauft, 10 000 Zuschauer passen in die Halle. (ewm)


Artikel vom 18.10.11 - 12:00 Uhr
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