X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Martin schuftet fürs Comeback


Bremerhaven. Torrell Martin ächzt und stöhnt. „Oh Mann, ist das anstrengend. Das ist ja härter als eine komplette Trainingseinheit“, sagt der Kapitän der Eisbären Bremerhaven. Kaum raus aus dem Krankenhaus, da quält sich der Publikumsliebling schon für sein Comeback. Das hat er, wenn der Heilungsverlauf weiter positiv verläuft, für Anfang Februar auf dem Zettel. VON OLIVER RIEMANN


bild vergrößern
Torrell Martin schaut schon etwas fragend, aber Physiotherapeut Nils Minkwitz kennt beim Reha-Training kein Pardon. Foto eer

„Ich hoffe, dass ich nach dem Allstar-Wochenende am 21. Januar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann“, meint der 26-jährige Amerikaner. Das sind ehrgeizige Ziele, die der Mann mit der Nummer 12 auf dem Trikot nach seinem Außenmeniskusschaden hat. Das letzte Wort haben ohnehin die Ärzte, wie es Physiotherapeut Nils Minkwitz sagt.

Er lässt Martin bei den Reha-Übungen leiden. „Mensch, stell dich nicht so an“, raunzt er Martin lachend an, als er das Bein in der Seitenstellung nach oben bewegt. Martins Atem kommt stoßweise, die Anstrengung ist auch zu hören. „Da musst du durch“, sagt Minkwitz, dem im Mannschaftskreis der Eisbären der Ruf vorauseilt, ein harter Hund zu sein. Dabei ist der Kapitän erst am Anfang der Reha. „Das Knie darf noch nicht belastet werden, das wird noch einige Zeit dauern“, sagt Minkwitz, der Martin und die anderen Spieler in seiner Praxis im Outfit behandelt

Aber, so fügt er hinzu, „die Muskulatur bildet sich ganz schnell zurück. Also muss Torrell etwas tun.“ Das gilt zurzeit nicht so sehr für das lädierte Bein, eher für die anderen Muskelgruppen, die sich am austrainierten Körper des Amerikaners so befinden: die Arme, Schultern, Rückenpartie, Bauchmuskeln – einfach alle.

Martin weiß, was die Stunde geschlagen hat. Denn solange ist es noch gar nicht her, dass er bei Minkwitz in Behandlung gewesen ist. In der vergangenen Saison setzte den Flügelspieler ein komplizierter Bruch des Fingers wochenlang außer Gefecht. Nur 22 der insgesamt 37 Spiele absolvierte der Publikumsliebling.

Jetzt hofft er, nicht wieder 12 Hauptrundenbegegnungen zu verpassen. „Ich habe das Gefühl, dass mich die Mannschaft braucht. Ich will wieder spielen, möglichst schnell“, sagt er. Mit der Mannschaft hat er noch viel vor. „Championship“ (Meisterschaft) kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen. Das ist Martins großes Ziel. Nicht Playoffs, nein Meisterschaft.

Da kann alles passieren

„Wir haben unglaublich viel Potenzial im Team“, sagt Martin, „wir müssen nur lernen, alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Wichtig ist, dass wir im Februar, März, wenn es um die Wurst geht, auf dem Höhepunkt unserer Form sind.“ Die Liga sei so ausgeglichen, da könne in den Playoffs alles passieren.

Klar gebe es die Mannschaften wie Bamberg, Berlin, Oldenburg, Bayern München, die alle so viel mehr Geld hätten als die Eisbären. „Aber wir können mithalten. Das haben wir schließlich schon gezeigt. ALBA haben wir geschlagen, Bayern München auch“, meint der 26-Jährige. Gegen Bayern hätten die Eisbären eine starke Endphase gehabt, „da waren wir schlau und der Trainer hat in der Endphase gute Entscheidungen getroffen“.

Das einzige, was seinem Team noch fehle, sei die Konstanz. Die ist nach Martins Ansicht nicht gegeben. Dabei ist er durchaus selbstkritisch. „Auch bei mir lief es zwischendrin einige Spiele nicht so berauschend“, gibt der mit 12,1 Punkten pro Spiel zweitbeste Werfer der Bremerhavener zu. Einsicht, so heißt es, ist der erste Schritt zur Besserung. Das hat sich bei Martin mal wieder bewahrheitet.


So geht es weiter

Am Heiligabend legen die Eisbären eine kurze Trainingspause ein. Erst am Abend des 25. Dezember müssen sie wieder zum lockeren Wurftraining im ETC erscheinen. Am zweiten Weihnachtstag wird zunächst trainiert, dann geht es nachmittags mit dem Bus nach Bayreuth. Dort tritt die Mannschaft am 27. Dezember an. Bereits am Freitag darauf, dem 30. Dezember, treffen sie in der Stadthalle (19.30 Uhr) auf Aufsteiger Würzburg. Am Montag, 2. Januar (19.30 Uhr), kommt es in der Stadthalle zum Nordderby gegen die EWE Baskets Oldenburg.

Artikel vom 22.12.11 - 07:00 Uhr
| drucken | versenden


Anzeige

Traueranzeigen

Anzeige

Unsere Heimat von oben

Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNG widmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven. Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Babyseite

In unserer neuen Babyseite finden Sie die Neugeborenen aus Stadt und Land.

zur Babyseite
Anzeige

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Folgen Sie uns



Folgen Sie uns bei facebook


Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

RSS - Bekommen Sie neue Topstorys direkt in den Browser oder den Feedreader geliefert.

Neue Kommentare

  1. Lohmannstraße wird saniert
    24.05. | 5 Kommentare
  2. Energie für die Stromwende
    24.05. | 3 Kommentare
  3. BIS managt den Tunnelbau
    24.05. | 1 Kommentar
  4. Seestadt macht keinen Druck bei Weservertiefung
    24.05. | 2 Kommentare
  5. Zirkustiere und Legehennen als Streitthema
    23.05. | 1 Kommentar
nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Veranstaltungen

NZ-Card

Exklusiv für Abonnenten gibt es die NZ-Card. Erfahren Sie hier mehr über die attraktiven Angebote.

zur NZ-Card

Leser werben Leser


Werben Sie einen neuen Abonnenten und Sie bekommen eine attraktive Prämie.

zum Prämienshop

Leserbriefe


Sie wollen einen Leserbrief an die Zeitungsredaktion senden? Das Kontaktformular finden Sie hier.
Anzeige

Kinoprogramm

Börseninformationen

Anzeige

NZ-Nachrichten auf Ihrer Webseite

Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell

Wir unterstützen Sie dabei gezielt diejenigen Nachrichten, die für Ihren Internetauftritt interessant sind, ohne viel Aufwand zu integrieren. Dafür haben wir ein Modul entwickelt, das Sie ganz leicht mit wenigen Klicks selbst an Ihre Anforderungen anpassen können.

mehr
Meldungen

Politik und Welt

Premiere: Privater Raumfrachter soll an Raumstation ISS andocken Washington (dpa) - Zum ersten Mal in der Geschichte soll heute ein privater Raumtransporter an die Internationale Raumstation ISS andocken. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gab grünes Licht für das historische Rendezvous zwischen der ISS und der Raumkapsel «Dragon», nachdem Testmanöver im All gut verlaufen waren. Die letzte Phase der langwierigen Andockprozedur soll um etwa 14 Uhr deutscher Zeit beginnen. Gut drei Stunden später soll «Dragon» dann an der Station befestigt sein. Der Transporter hat rund 500 Kilogramm an Versorgungsgütern für die ISS-Bewohner an Bord. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Mutter von mutmaßlichem Brandstifter darf ausgeliefert werden
Frisch Auf Göppingen gewinnt zum zweiten Mal EHF-Pokal
USA nennen Fortsetzung von Atomgesprächen mit Iran «positiv»

Wirtschaft

Dax nach Berg- und Talfahrt moderat im Plus Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Donnerstag etwas von seinem Rücksetzer zur Wochenmitte erholt. Nach einem wechselhaften Handelsverlauf legte der deutsche Leitindex um 0,48 Prozent auf 6315,89 Punkte zu. Seit Jahresanfang ist der Leitindex damit um etwa 7 Prozent vorgerückt. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Griechischen Banken wird mit 18 Milliarden Euro geholfen
Schwache T-Aktie enttäuscht Telekom-Aktionäre
Chemie-Beschäftigte erhalten 4,5 Prozent mehr Geld
Überragend

Sport

Frisch Auf Göppingen gewinnt zum zweiten Mal EHF-Pokal Göppingen (dpa) - Frisch Auf Göppingen hat zum zweiten Mal nacheinander den EHF-Pokal gewonnen. Der Handball-Bundesligist besiegte Dünkirchen HB im Final-Rückspiel mit 34:28 (15:14). Das Hinspiel in Frankreich war 26:26 ausgegangen. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Regen bremst Vettel: Formel 1 ratlos in Monaco
Mensing schwimmt zu 250. deutsches EM-Gold
Heidler siegt mit Weltklasse-Wurf in Ostrau - 78,07 m
Humboldt-Universität

Wissenschaft

Berlin vor München forschungsstärkste deutsche Region Berlin (dpa) - Berlin ist mit seinen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten zur forschungsstärksten Region Deutschlands aufgestiegen. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Skurrile neue Arten - Vom Fadenwurm bis Spongebob-Pilz
Klimaschützer: Untätigkeit kostet Billionen von Euro
Erderwärmung gefährdet große Meeres-Schildkröten
Roman Lob

Boulevard

Roman Lob: Mit Mütze und Süßigkeiten ins ESC-Finale Baku (dpa) - Roman Lob (21, «Standing Still») tritt beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Baku an diesem Samstag auf jeden Fall mit Mütze und nicht mit Kappe auf. Gegen die Nervosität braucht er viele Süßigkeiten, wie der gelernte Industriemechaniker aus Neustadt (Wied) in Rheinland-Pfalz in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag in Baku sagte. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Halbfinale beim ESC und Festnahmen in Baku
Nicole Kidman und Matthew McConaughey in Cannes
Zac Efron hat eine Schwäche für Nicole Kidman