X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Freiburger Wölfe beißen zurück


Bremerhaven. Viele Fans der Fischtown Pinguins haben nach den zwei klaren Siegen zum Auftakt der Playdowns auf einen schnellen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Eishockey Bundesliga gehofft. Doch daraus wird nichts. Gestern verloren die Pinguins mit 3:4 nach Verlängerung gegen die Freiburger Wölfe, die damit in der Serie „best of seven“ auf 1:2 verkürzten. Von Lars Brockbalz


bild vergrößern
Christoph Mathis im Tor der Freiburger Wölfe stand vor allem im Mitteldrittel unter Dauerbeschuss. Hier pariert er gegen Alexandre Parent . Anders als in den ersten beiden Spielen nutzten die Pinguins ihre Chancen gestern nicht konsequent. Foto eer

Nach 60 Minuten stand es vor 1500 Zuschauern in einem spannenden Spiel 3:3, dann entschied ein Pfiff des Schiedsrichters Marcus Brill die Partie. Er stellte in der Verlängerung Patrik Hucko wegen eines Stockschlags vom Eis, nicht aber Patrick Vozar, der ihn zuvor mit einem hohem Stock im Gesicht getroffen hatte.

Die Gäste waren mit vier gegen drei, bauten sich gut auf und ein Schuss von Jeff Corey fand schließlich am kurzen Pfosten den Weg ins Netz (63.). Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg wollte die Schuld aber nicht beim Schiedsrichter suchen: „Das war eine blöde Strafe. Auch wenn Hucko gefoult wird, da muss er sich zusammenreißen. Es ist ja oft so, dass nur das Revanchefoul gepfiffen wird.“

Wie schon am Freitag entschieden die „special teams“ die Begegnung. Nur diesmal für die Gäste. Die Wölfe schossen drei Tore in Überzahl, die Pinguins brachten in acht Versuchen nicht viel zustande.

Galerie vergrößern
zurück 1 von 14 weiter
Spielentscheidend war das zweite Drittel, in dem die Pinguins den 0:1-Rückstand – Marek Ivan hatte die Wölfe in der 13. Minute in Überzahl in Führung gebracht – ausglichen, dann aber reihenweise Hochkaräter vergaben und plötzlich 1:3 hinten lagen. Zuvor hatte Gäste-Torhüter Christoph Mathis unter Dauerbeschuss gestanden. Der 22-Jährige, der für den von den zehn Gegentoren in den ersten beiden Partien entnervten Ronny Glaser im Tor stand, wehrte unter anderem eine Dreifach-Chance von Alex Parent, Chris Stanley und Vitalij Janke ab. Sogar in Unterzahl machten die Pinguins Druck. Einen Schuss von Sergej Janzen parierte Mathis, dann hatte er Glück, als Litesov den Pfosten traf. „Wir hatten gute Gelegenheiten, wir waren vor dem Tor aber nicht so aggressiv wie in den ersten Spielen, als wir den Torwart ein paarmal mit reingeschossen haben“, sagte Leidborg.

Völlig überraschend fiel das 1:2 (28.). Christian Billich netzte per Rückhand ein. In Überzahl gingen die Wölfe 3:1 in Führung (29.). Einen Schuss von Jeff Corey wehrte Lusins ab, der Nachschuss von Sergei Stas war drin. Immerhin brachte Jonas Lanier seine Mannschaft mit einem schönen Schlenzer in den Winkel wieder heran (33.). Zuvor hatte es eine Schrecksekunde gegeben: Lusins war weit aus dem Tor herausgefahren, um einen langen Pass wegzustochern, Ivan traf ihn dabei am Kopf. Der Pinguins-Torhüter musste behandelt werden, konnte aber weiterspielen.

Wie schon im Mitteldrittel schlug Stanley im Schlussabschnitt nach wenigen Sekunden zu. Er fälschte einen Schuss von Leinweber ins Tor ab. Es gab weitere Chancen, doch mit zunehmender Spieldauer minimierten die Pinguins das Risiko und verlegten sich auf die Sicherung des Unentschiedens. So ging es in die Verlängerung, in der die Gäste ihre Überzahl nutzten.

Schon morgen in Freiburg steht Spiel vier auf dem Plan, einen psychologischen Nachteil für seine Mannschaft sieht Leidborg dennoch nicht: „Es ist egal ob du vorher nach Verlängerung verloren oder 9:0 gewonnen hast. Du brauchst vier Siege. Alles andere zählt nicht.“


Die Statistik

Fischtown Pinguins – Wölfe Freiburg (0:1, 2:2, 1:0, 0:1) n.V. 3:4

Tor: Lusins, Guryca (nicht eingesetzt)

Abwehr: Leinweber, Sturm – Hucko, Slaton – Janke, Schmidt – Baumgartner

Angriff: Mücke, O’Brien, Lanier – Parent, Stanley, Dejdar – Janzen, Garten, Litesov – Ohmann, Brandl, Schwarzkugler.

Tore: 0:1 (12:21) Ivan (Mizzi, Corey) bei 5/4; 1:1 (20:27) Stanley (Slaton, Parent); 1:2 (27:23) Billich (Schüle, Mizzi); 1:3 (28:13) Stas (Corey, Vozar); 2:3 (32:57) Lanier (Mücke, O‘Brien); 3:3 (40:30) Stanley (Leinweber, Hucko); 3:4 (62:31) Corey (Bares, Ivan) bei 4/3

Strafzeiten: Pinguins: 12 Minuten – Wölfe: 20 Minuten

Schiedsrichter: Marcus Brill (Zweibrücken) – Zuschauer: 1500

Artikel vom 22.03.10 - 06:00 Uhr
| drucken | versenden


1 Leserkommentar vorhanden

Bitte warten - die Kommentare werden geladen ...
Anzeige

Traueranzeigen

Anzeige

Unsere Heimat von oben

Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNGwidmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven.Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Babyseite

In unserer neuen Babyseite finden Sie die Neugeborenen aus Stadt und Land.

zur Babyseite
Anzeige

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Folgen Sie uns



Folgen Sie uns bei facebook


Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

RSS - Bekommen Sie neue Topstorys direkt in den Browser oder den Feedreader geliefert.
nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Veranstaltungen

NZ-Card

Exklusiv für Abonnenten gibt es die NZ-Card. Erfahren Sie hier mehr über die attraktiven Angebote.

zur NZ-Card

Leser werben Leser


Werben Sie einen neuen Abonnenten und Sie bekommen eine attraktive Prämie.

zum Prämienshop

Leserbriefe


Sie wollen einen Leserbrief an die Zeitungsredaktion senden? Das Kontaktformular finden Sie hier.
Anzeige

Kinoprogramm

Börseninformationen

Anzeige

NZ-Nachrichten auf Ihrer Webseite

Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell

Wir unterstützen Sie dabei gezielt diejenigen Nachrichten, die für Ihren Internetauftritt interessant sind, ohne viel Aufwand zu integrieren. Dafür haben wir ein Modul entwickelt, das Sie ganz leicht mit wenigen Klicks selbst an Ihre Anforderungen anpassen können.

mehr
Meldungen
Wahlverlierer Röttgen

Politik und Welt

Union stürzt nach NRW-Wahlfiasko in Umfrage ab Berlin (dpa) Die Union bricht nach ihrer Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen laut einer Umfrage auch bundesweit ein. Im wöchentlichen Wahltrend des Magazins «Stern» und des Senders RTL verliert sie vier Punkte und fällt auf 31 Prozent. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Seehofer droht Merkel mit Alleingang bei Energie
Erste freie Präsidentenwahl in Ägypten
Union stürzt nach NRW-Wahlfiasko in Umfrage ab
Facebook-Aktie

Wirtschaft

Facebook-Börsengang wird zum Rekordflop New York (dpa) - Die Facebook-Aktie geht endgültig baden. Der Kurs ist am dritten Handelstag weiter um annähernd 9 Prozent auf 31 Dollar eingebrochen. Ein Anleger, der zum Ausgabepreis von 38 Dollar gekauft hatte, verlor somit zum Ende des Handels am Dienstag 18 Prozent seines Geldes. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Entscheidung über Schlecker-Zukunft naht
Commerzbank-Management muss mit Aktionärsschelte rechnen
Metro-Aktionärstreffen nach turbulentem Jahr
Hertha-Anwalt

Sport

«Bild»: Hertha will Urteil am Freitag akzeptieren Berlin (dpa) - Hertha BSC Berlin will wohl das Urteil des DFB-Bundesgerichts zum Düsseldorfer Skandalspiel in der Bundesliga-Relegation akzeptieren. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Bayern besiegt Oranje-Team mit 3:2 - Pfiffe gegen Robben
Meeuw und Mensing schwimmen zu EM-Silber
Mayer besiegt im Schnelldurchgang Dodig
Raubsaurier aus der Jurazeit

Wissenschaft

Raubsaurier aus der Jurazeit gefunden München (dpa) - Forscher haben in Südamerika ein Raubsaurier-Fossil aus der Jurazeit entdeckt. Es handelt sich um einen Abelisaurier. Das Besondere: Das Tier, dessen Überreste in Patagonien ausgegraben wurden, lebte 40 Millionen Jahre vor dem bislang ältesten bekannten Vertreter der Gruppe. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Laternen verändern die Insektengemeinschaft am Boden
Risiko von Reaktorkatastrophe größer als angenommen
Computer-Schach nur via Hirnströme
Shermin Langhoff

Boulevard

Shermin Langhoff übernimmt Berlins Gorki-Theater Berlin (dpa) - Eine türkischstämmige Frau als Chefin eines deutschen Staatstheaters - das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben. Shermin Langhoff wird als Intendantin des Maxim Gorki Theaters in Berlin 2013 die erste sein. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Höchster Fernsehturm der Welt in Tokio eröffnet
Große Dürer-Schau in Nürnberg
TV-Moderatorin Miriam Pielhau bringt Tochter zur Welt