
Fest steht: Zu verschenken haben nur die wenigsten Mannschaften am letzten Spieltag etwas. Sechs Mannschaften rangeln noch um zwei Playoff-Plätze. Die besten Ausgangspositionen haben Braunschweig als Fünfter sowie Oldenburg als Sechster (beide 38:28). Dann kommen Ludwigsburg und Göttingen (beide 36:30), dann die Eisbären und Trier (beide 34:32).
Der MBC muss gegen Göttingen gewinnen, sonst ist die Mannschaft abgestiegen. Göttingen braucht den Sieg ebenso dringend, sonst finden die Playoffs ohne die Niedersachsen statt, sollten die Eisbären denn siegen. Um ganz sicher zu sein müssen auch die Ludwigsburger die Skyliners putzen, sonst könnten auch sie noch mit leeren Händen als Tabellenneunter dastehen.
Es steckt also viel Brisanz im letzten Spieltag. Vor dem 33. Spieltag hatten die Eisbären die beste Ausgangsposition. Durch die 71:80-Niederlage in Tübingen haben sie die aber verspielt.
Entspannt zurücklehnen können sich Spitzenreiter Bamberg, die Skyliners Frankfurt, ALBA Berlin, die Artland Dragons – an den ersten vier Plätzen wird sich nichts mehr ändern –, sowie Düsseldorf (steht als erster Absteiger fest) und die drei Teams aus dem Niemandsland der Tabelle, Tübingen, Hagen und Eisbären-Gegner Ulm. Für sie geht es um nichts mehr.
Die Skyliners Frankfurt sind in der guten Ausgangsposition, sich den Gegner für das Playoff-Viertelfinale praktisch aussuchen zu können. Verlieren sie in Ludwigsburg, bleiben die auf jeden Fall Siebter, egal wie Göttingen, Eisbären und Trier spielen. Gewinnen die Hessen hingegen, könnten die Gegner auch Göttingen, Eisbären oder Trier heißen.
Die NORDSEE-ZEITUNG hat die möglichen Konstellationen mit Beteiligung der Eisbären durchgerechnet. Wobei folgende Modelle nur dann zustande kommen, wenn die Bremerhavener in Ulm auch wirklich gewinnen und…
Göttingen und Ludwigsburg gewinnen. Dann bleiben die Eisbären Neunter und die Saison ist auch in diesem Fall beendet.
Göttingen verliert und Ludwigsburg gewinnt. Dann wäre Ludwigsburg Siebter und träfe auf Frankfurt, die Eisbären wären Achter und bekämen es mit Bamberg zu tun. Göttingen wäre dann raus, weil die Eisbären den direkten Vergleich gegen die BG gewonnen haben (82:85/75:62).
Ludwigsburg verliert und Göttingen gewinnt. Dann wären die Niedersachsen Siebter, die Eisbären Achter, weil sie auch diesen direkten Vergleich gegen Ludwigsburg gewonnen haben (90:80/70:74)
Ludwigsburg und Göttingen verlieren. Dann käme es zu einem Dreier-Vergleich dieser Teams. Ludwigsburg hätte daraus drei Siege (zwei gegen Göttingen, einen gegen die Eisbären) und wäre Siebter. Die Eisbären haben zwei Erfolge (Ludwigsburg und Göttingen) vorzuweisen und wären Achter. Göttingen wäre mit nur einem Sieg gegen die Eisbären raus.
Ludwigsburg und Göttingen verlieren und Trier gegen die Artland Dragons gewinnt. Dann hätten alle Teams 36:32 Punkte, ein Vierer-Vergleich würde entscheiden. In dem wären die Eisbären mit vier Erfolgen vorn (zweimal Trier, je ein Erfolg gegen Ludwigsburg und Göttingen) und damit Siebter. Ludwigsburg und Göttingen hätten drei Siege, Ludwigsburg ist aber durch den direkten vergleich vorn und wäre Achter. Göttingen als Neunter und Trier (nur zwei Siege) wären dann raus.
Aber all das ist graue Theorie, wenn die Eisbären in Ulm verlieren sollten.
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