
Der Amerikaner hat in Bremerhaven einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Schnell, ballgewandt, immer mit Zug zum Korb, er kann das Spiel lesen und ist stark in der Verteidigung – das sind die Attribute für den Linkshänder. Zu den Lautsprechern zählt Everett nicht, er ist eher ein ruhiger Vertreter und lässt lieber auf dem Spielfeld Taten sprechen
Anfang März kam Everett im Paket mit Aufbauspieler Jamison Brewer an die Unterweser. Diese beiden wollen die Liga auch in der kommenden Saison aufmischen – zusammen mit Publikumsliebling Torrell Martin. Durch die Verletzung Martins haben diese drei Akteure noch nie zusammengespielt. Genau darauf freut sich aber der Manager. „Jamison, Terrell und Torrell gemeinsam auf dem Parkett, da geht sicher die Post ab. Mit diesen drei Akteuren sind wir, so glaube ich, sehr gut besetzt“, meint Rathjen.
Auch Eisbären-Coach Doug Spradley freut sich über die Verpflichtung des 1,93 Meter langen und 84 Kilogramm schweren Guards. „Er war von Anfang an unser Wunschkandidat. Er findet immer einen Weg, um zum Korb zu ziehen. Seine große Stärke ist seine Vielseitigkeit“, sagt der Eisbären-„Dompteur“.
Genau das ist der Punkt. Everett kann alle drei kleinen Positionen spielen. Er ist zwar nicht der begnadete Schütze von außen, aber unbewacht darf man ihn jenseits der Dreier-Linie auch nicht stehen lassen. Everett kann auch den Ball bringen, er ist also einer, der in Fachkreises als Combo-Guard bezeichnet wird.
In der vergangenen Saison erzielte der in Charleston (South Carolina) geborene Guard im Schnitt 12,0 Punkte pro Spiel, griff noch 4,3 Rebounds ab, gab 3,5 Assists (Pässe, die zu Korberfolgen führten) und klaute dem Gegner 1,8 mal pro Spiel den Ball. Diese Zahlen sind Beweis genug für die Vielseitigkeit des Amerikaners, der zuvor bereits für das kroatische Spitzenteam Cibona Zagreb sowie Klubs in Griechenland und Frankreich gespielt hat.
Das wohl größte Lob bekam Everett nach der Viertelfinal-Playoffserie gegen den späteren Meister Brose Baskets Bamberg – vom gebürtigen Bremerhavener Arne Woltmann, dem Assistenztrainer des Meisters.
„Wir hatten Brewer und Everett vorher nur auf Videos studieren können. Unsere Jungs wussten, dass Everett es nur mit links kann – und trotzdem waren sie nicht in der Lage ihn zu stoppen“, sagte Woltmann nach dem Aus der Eisbären in Spiel drei.
Der Favorit hatte sich zwar wie erwartet durchgesetzt, aber Everett hatte ihnen doch einige Rätsel aufgegeben.
Dauerkartenkunden können ihre Tickets entweder gegen Bar- oder Kartenzahlung im Eisbären-Ticketcenter (Prager Straße 77/jeweils dienstags und donnerstags von 12 bis 19 Uhr) erwerben oder im Internet unter www.eisbaeren-bremerhaven.de bestellen.
Preiskategorie 2: Personen mit Ermäßigung 110 Euro, Erwachsene 180.
Familienblock: Ermäßigt 10 Euro, Erwachsene 180, Familie (1 Kind und 1 Erwachsener) 195, Familie-Plus (2 Kinder und 2 Erwachsene) 380.
Preiskategorie 3 (Stehplatz): Ermäßigt 100 Euro, Erwachsene 170.
Dauerkarten für den exklusiven Premiumblock sind weiterhin für 325 Euro pro Person zu haben. Ein Sitzplatz in der Business-Lounge kostet 725 Euro. Hier ist das Catering (Speisen und Getränke) im Preis inbegriffen.
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