
„Die Erkenntnis aus diesem Spiel? Dass man solche Spiele nicht machen sollte“, meinte Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg nach der Partie. Er hatte dabei wohl auch die Verletzungen von Patrik Hucko, der einen Schlag abbekam, und Daniel Willaschek (Verdacht auf Handbruch) im Hinterkopf. Wie schwer ihre Blessuren sind, ist noch offen.
Dass dieses Spiel mit einem hohen Sieg für die Pinguins enden würde, war den 1300 Fans schon nach fünf Minuten klar. Die Holländer waren läuferisch hoffnungslos unterlegen, Körperspiel kannten sie offenbar nicht. Die Pinguins nutzen den ungewohnten Freiraum gerne aus.
Morgen (18 Uhr) im nächsten Test bei den Eispiraten Crimmitschau dürfte es wieder ernsthafter werden.
Für die Zuschauer war es Freitagabend-Unterhaltung wie mit einem Rosamunde-Pilcher-Film. Sehr seicht, im Mittelteil zum Einschlafen langweilig, und 20 Minuten danach ist alles schon wieder vergessen. Dafür liegen sich wenigstens die eigenen Lieblinge am Ende in den Armen.
5:0 führten die Pinguins nach dem ersten Drittel. Marian Dejdar (3.) machte in Überzahl den Anfang, Chris Stanley (7.) und Ales Kreuzer (9.) wiederum im Powerplay erhöhten auf 3:0. Fast lächerlich einfach machten es die Flyers-Verteidiger den nächsten beiden Torschützen. Chris Stanley konnte seinen Gegenspieler vor dem 4:0 (10.) überlaufen, ohne dass dieser ihn auch nur berührte. Für Steve Slaton (5:0, 18.) machten die Holländer Platz, indem sie sich zum Wechsel entschlossen, als dieser gerade auf dem Weg in ihr Verteidigungsdrittel war.
Fischtown Pinguins – Friesland Flyers 9:2 (5:0, 0:1, 4:1)
Pinguins: Tor: Staudt (Suvelo); Abwehr: Fatyka, Willaschek – Hucko, Slaton – Teljukin, Janke; Angriff: Dejdar, Stanley, Kopecky – Saurette, Kosick, Kreuzer – Sergej Janzen, Alexander Janzen, Litesov – Gunkel, Thomas.
Tore: 1:0 (1:08) Dejdar (Fatyka, Kopecky) bei 5/4; 2:0 (6:11) Stanley (Hucko); 3:0 (8:35) Kreuzer (Saurette, Kosick) bei 5/4; 4:0 (9:14) Stanley (Willaschek); 5:0 (17:30) Slaton (Kreuzer) bei 5/4; 5:1 (27:35) Sides (Terjohins) bei 5/4; 5:2 (41:59) Klatt (Pryde, Hendriks); 6:2 (47:05) Kreuzer (Saurette); 7:2 (48:16) Janke (Teljukin, Kopecky); 8:2 (53:04) Thomas (Saurette, Fatyka) ; 9:2 (57:46) Kopecky (Stanley, Gunkel) bei 5/4
Strafzeiten: Pinguins: 18 Minuten – Flyers: 24 Minuten
Schiedsrichter: Stefan Franz – Zuschauer: 1360
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