
Karten gibt es im Übrigen noch in allen Kategorien, bisher sind etwa 2500 Tickets verkauft. Die Abendkasse ist ab 17.30 Uhr geöffnet, Einlass ist ab 18.30 Uhr.
„Schön, dass das Warten auf die Playoffs endlich vorbei ist“, sagt Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg, der zudem froh ist, dass nach dem Wirbel um die Eröffnung der Eisarena nun das Spiel wieder im Mittelpunkt steht. „Dieses ganze Drumherum ist nicht so meine Stärke“, meint der Schwede.
Ähnlich sieht es Pinguins-Kapitän Chris Stanley: „Es war ein tolles Erlebnis, bei der Eröffnung der Eishalle dabei sein zu dürfen. Aber es ist gut, dass die Ablenkung jetzt vorbei ist und wir zur Arbeit zurückkehren können.“
So ein Playoff-Viertelfinale ist in der Tat harte Arbeit. Wer zuerst vier Spiele gewinnt, kommt ins Halbfinale. Im Maximalfall sind sieben Duelle nötig. Leidborg stellt sich auf eine lange Serie ein. „Vor dem, was Dresden in dieser Saison erreicht hat, muss man höchsten Respekt haben. Sie standen die meiste Zeit vor uns in der Tabelle.“
Schlüssel im Duell mit Dresden könnte die Kadertiefe sein. Während die Pinguins fast immer mit vier Reihen stürmen, liegt die Last bei den Dresdnern auf wenigen Schultern. Das hat offenbar schon für Verschleiß gesorgt. Top-Stürmer Sami Kaartinen fällt heute mit Rückenproblemen aus, sein Sturmpartner Patrick Jarrett ist fraglich (Fingerbruch) und auch der Einsatz von Abwehrrecke Marc St. Jean (Adduktorenprobleme) ist offen. Bei den Pinguins sind dagegen alle Mann an Bord. „Je länger die Serie dauert, desto wichtiger dürfte unser ausgeglichener Kader werden“, meint Leidborg.
Für ihn ist gutes Positionsspiel in der Defensive der Schlüssel zum Sieg. „Da hatten wir am Anfang der Serie Probleme. Seit wir die im Griff haben, läuft es besser.“ Auch sein Kapitän sieht in der Abwehrarbeit den springenden Punkt: „Wir müssen in unserem Verteidigungsdrittel Stärke zeigen und dann ihre Abwehr in Bewegung bringen. Dann bekommen wir unsere Chancen.“
Was die Aufstellung der Pinguins angeht, wird es keine Überraschungen geben. Warum auch, nach neun Siegen in Serie? Dass die Pinguins zu früh vor den Playoffs ihre Top-Form erreicht haben, fürchtet Top-Scorer Stanley im Übrigen nicht. „Jede Mannschaft will doch ihr bestes Hockey spielen, wenn die Playoffs losgehen. Das ist uns gelungen. Wir sind von der Art, wie wir spielen, überzeugt.“
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