
Sieben Gegentore hat Suvelo bisher kassiert, das ist ein Schnitt von 1,91. „Wir sind Erster und haben nur ein Spiel verloren. Da kann man nicht meckern. Aber es ist viel zu früh in der Saison, um die Statistiken ernst nehmen zu können“, meint der Deutsch-Finne. Mit seiner sehr ruhigen Spielweise gibt er der Pinguins-Defensive Halt und die Reflexe stimmen noch immer. Sein Spitzname, „die finnische Mauer“, kommt nicht von ungefähr. Den ersten Schuss hält er fast immer. Den Nachschuss zu verhindern, ist dann Aufgabe der Mitspieler. Da hatten die Pinguins in der Vorbereitung und in den ersten Saisonspielen Defizite.
„Es stimmt, dass unser Defensivverhalten in den ersten Spielen nicht immer gut war. Aber wir haben erfahrene Verteidiger, die wissen, was zu tun ist“, meint Suvelo. Im letzten Spiel gegen Bietigheim habe es schon viel besser ausgesehen. „Dass man Fehler macht, ist doch normal. Man darf nur nicht immer die gleichen Fehler machen“, sagt der Pinguins-Torhüter.
In dieser Saison haben die Pinguins mit Sebastian Staudt einen Backup-Torhüter, der Suvelo im Nacken sitzt. Das sieht auch er selbst so: „Staudi trainiert sehr gut. Wir verstehen uns super und wir pushen uns im Training gegenseitig. Er bekommt garantiert seine Chance“, meint Suvelo.
Sorgen um seinen Stammplatz macht er sich aber nicht. „Solche Gedanken habe ich mir abgewöhnt. Bis vor vier, fünf Jahren habe ich immer auch gegen den zweiten Torhüter gespielt, um meinen Platz zu behaupten. Jetzt konzentriere ich mich nur noch auf den Gegner“, sagt Suvelo. Das Alter mache eben auch gelassener. Auch ein toller Gegentor-Schnitt bedeutet ihm nicht mehr so viel. „Wichtig ist doch nur, dass die Mannschaft gewinnt.“ Ein ganz klein wenig hat er sich trotzdem geärgert, dass ein Gegentor in doppelter Unterzahl ihm am Sonntag gegen Bietigheim den möglichen ersten shut-out verdorben hat. „Ich habe deswegen keine schlechte Laune, aber schön ist es schon, wenn man ohne Gegentreffer bleibt. Einmal pro Saison sollte das mindestens gelingen“, lacht der Pinguins-Torhüter.
Morgen im ersten Freitags-Heimspiel der Saison gegen Kaufbeuren (20 Uhr, Eisarena), hat er die nächste Möglichkeit, sich zu beweisen.
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