
Besonders die acht Pinguins-Neuzugänge werden im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die Torhüter Marko Suvelo und Dustin Haloschan, die Verteidiger Justin Kurtz und Daniel Willaschek sowie die Angreifer Carsten Gosdeck, Brad Self, Ales Kreuzer und Alexander Janzen geben dem Pinguins-Team ein neues Gesicht.
Die Pinguins spielen morgen Abend um 20 Uhr gegen den italienischen Vizemeister SV Ritten, um 17 Uhr treten die Hannover Indians gegen die Frederikshavn White Hawks aus Dänemark an. Die Verlierer spielen am Sonnabend um 16 Uhr um Platz 3, das Finale steigt um 20 Uhr. Hoffentlich mit Pinguins-Beteiligung, nachdem der Gastgeber im Vorjahr durch ein 1:3 gegen Ljungby im Halbfinale nur das „Trost-Spiel“ erreicht hatte. In dem sicherten sich die Pinguins durch ein 3:1 gegen Vojens Platz drei.
Da trifft es sich gut, dass die Hannover Indians teilnehmen. Deren Fans sind extrem feierfreudig und werden sicherlich in großer Zahl anreisen. Auch andere auswärtige Fans haben sich angemeldet. Der Fanclub Crazy Pinguins veranstaltet während des Turniers ein Fantreffen mit einem Zeltlager auf dem Philipsfield am Eisstadion. Im und um das Eisstadion sind Bierbuden aufgebaut, Einlass ins Stadion ist jeweils eine Stunde vor dem ersten Spiel.
Während Hannover morgen unmittelbar vor dem Spiel anreist, kommen die Mannschaften aus Frederikshavn und Ritten bereits heute an und trainieren morgen noch im Eisstadion. Frederikshavn macht um 9 Uhr den Anfang, um 10 Uhr folgt Ritten und um 11 Uhr bittet Trainer Gunnar Leidborg die Pinguins nochmal aufs Eis. „Das ist zwar Vorbereitung, aber blamieren wollen wir uns nicht“, sagt er.
Die Pinguins werden fast in Bestbesetzung spielen, lediglich Norman Hauner fehlt. Der läuft am Wochenende in zwei Testspielen für die Kölner Haie auf und soll nächste Woche wieder in Bremerhaven trainieren. (lb)
20 Uhr: Fischtown Pinguins – SV Ritten Renion
