
Gestern Früh um 8 Uhr sammeln sich die ersten Sportler am Startplatz vor der Großen Kirche. Während Marathon-Veranstalter Carsten Decker von Executive Sports die letzten Sponsorenschilder befestigt, bereiten sich zahlreiche ehrenamtlichen Helfer auf den Ansturm vor. Im Erste-Hilfe-Zelt werden Bänke aufgestellt und die letzten Gitter für den Start-/Zieleinlauf positioniert.
Moderator Arthur Schmidt vertieft sich in die Teilnehmerlisten. 1400 Meldungen sind registriert. Viele Spitzenläufer kennt er schon seit Jahren, trifft sie bei zahlreichen sportlichen Wettkämpfen, die er moderiert. „Aber hier in Bremerhaven werden nicht nur die Sieger begrüßt, alle Teilnehmer haben Anspruch darauf, dass ihre Leistungen gewürdigt werden“, begründet Schmidt seine Detailversessenheit.
Kurz vor dem Massenstart um 9.30 Uhr zieht es viele Läufer noch an die Seite der Großen Kirche. Dort ist eine Batterie Dixi-Toiletten aufgebaut. Dann der Startschuss: Nicht nur die rund 140 Marathonis gehen auf die Strecke, auch die Teilnehmer des Halbmarathons und des Zehn-Kilometer-Laufs eilen durch die Fußgängerzone nach Süden.
Johannes Gerdes tritt derweil in die Pedalen. Als Streckenführung macht er den Scout für die Zehn-Kilometer-Läufer. Die neue Route ist noch gewöhnungsbedürftig. Erstmals konzentriert sich der Lauf auf die Innenstadt, Lehe und Geestemünde. „Bei der Auswahl der 21 Kilometer langen Strecke haben wir Wert darauf gelegt, dass die Läufer etwas von der Stadt sehen“, sagt Decker. Lediglich zwei Querungsstellen an Kreuzungen sind für die Sportler vorgesehen.
Hochbetrieb herrscht an den fünf Wasserstellen, die für die Läufer eingerichtet sind. Einige der Sportler kritisieren, dass es zu wenige sind. Doch Decker rechnet vor, dass die Summe für 21 Kilometer ausreichend sein müsste.
Überwiegend werden die Energietankstellen von Sportvereinen betreut. So verteilen die Mitglieder des TV-Imsum Ecke Hafen-/Melchior-Schwoon-Straße nicht nur Wasser, sondern auch Apfel-, Bananen- und Orangenscheiben. „Das haben unsere Frauen alles kleingeschnitten“, sagt der Vereinschef Joachim Rasch.
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