X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Angst lähmt den Pinguins die Beine


Bremerhaven. Die Fischtown Pinguins müssen das Licht im Keller anknipsen. Geschieht nicht noch ein Wunder, spielen sie in der Abstiegsrunde. Nach der gestrigen 2:3-Niederlage gegen Heilbronn beträgt der Rückstand auf den rettenden zehnten Platz fünf Punkte – bei nur noch zwei ausstehenden Spielen. Von Lars Brockbalz


bild vergrößern

Wollen sie in den Playdowns bestehen – Gegner im ersten Duell „best of seven“ ist wohl Freiburg – muss vor allem die Angst aus den Köpfen. Die lähmte gestern vor allem in den ersten 20 Minuten die Beine.

Was die Pinguins im eigenen Drittel veranstalteten, war haarsträubend. Man konnte die Hände am Schläger förmlich zittern sehen. Es gab eine handvoll leichter Scheibenverluste, aus jedem davon resultierte eine Großchance für die Falken. Einzig Edgars Lusins war es zu verdanken, dass es nur 0:1 stand. Das Gegentor in der 8. Minute war nicht einmal eine echte Torchance, der Puck sprang nach einem Distanzschuss von der Bande genau in den Schläger von Frederik Cabana, der schnell reagierte.

„Wir hatten solche Angst, Fehler zu machen, dass wir besonders viele Fehler gemacht haben“, sagte Trainer Gunnar Leidborg.

Die Pinguins brachten kaum etwas zustande, erst als kurz nach Beginn des zweiten Drittels mit dem 0:2 durch Cabana schon eine Vorentscheidung gefallen war, fiel die große Last ab. Nun wurden die Pinguins gefährlicher, auch weil Heilbronn nur noch das Allernötigste tat. Um die Gäste für ihre fast schon überhebliche Spielweise zu bestrafen, fehlten den Pinguins aber die Mittel, vor allem die Durchschlagskraft. Zweimal scheiterte Jonas Lanier denkbar knapp an Sebastian Vogl. Sören Sturm gab ein paar gute Distanzschüsse ab, von denen einer ans Außennetz und einer an den Pfosten klatschte. Auch Marian Dejdar zog einige Male gut zum Tor, doch ein Treffer fiel nicht. Heilbronn konterte, scheiterte aber ein ums andere Mal am hervorragend haltenden „Eddy“ Lusins.

Umso größer der Schock, als sich der Lette kurz vor Ende des zweiten Drittels verletzte und nach der Pause in der Kabine blieb. Leidborg gab nach der Partie Entwarnung: „Edgars war ein wenig schwindelig, wir wollten nichts riskieren. Schließlich haben wir noch wichtige Spiele vor uns.“ Auch der Trainer hat sich bereits mit dem Gedanken an die Abstiegsrunde vertraut gemacht. „Solange theoretisch noch die Pre-Playoffs möglich sind, werden wir alles dafür tun. Aber realistisch ist das nicht.“

Galerie vergrößern
zurück 1 von 12 weiter
Realistisch gesehen war aber auch das gestrige Spiel nach dem 0:3 in der 47. Minute durch Dustin Johner, bei dem Lusins-Vertreter Jan Guryca machtlos war, bereits entschieden – und doch wurde es nochmal spannend.

In der 53. Minute kassierte Pierre-Luc O’Brien die erste Zeitstrafe für die Pinguins. Kaum war er von der Strafbank zurück, machte der Kanadier das 1:3 (56.) und weckte seine Mannschaft und die 1500 Fans, die zwischenzeitlich resigniert hatten, ihre Mannschaft nun aber noch einmal nach vorne peitschten.

Tatsächlich gelang Peter Baumgartner mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie in der 57. Minute das 2:3 und nun wurde es nochmal ganz heiß. Unverhofft bekamen die Zuschauer eine spannende Endphase geboten, in der Guryca dem sechsten Feldspieler Platz machte und die Pinguins noch drei Chancen hatten. Jedesmal hatte Baumgartner abgezogen und endlich einmal warfen sich seine Mitspieler vor Falken-Torhüter Vogl ins Getümmel. Doch der Puck wollte nicht mehr ins Tor.

So kassierten die Pinguins ihre neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen. Eine Negativserie, die spätestens am 16. März enden muss. Dann beginnt die Abstiegsrunde.


Artikel vom 08.03.10 - 06:00 Uhr
| drucken | versenden


49 Leserkommentare vorhanden

Seite(n)    « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | »


Bitte warten - die Kommentare werden geladen ...


Seite(n)    « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | »
Anzeige

Traueranzeigen

Anzeige

Unsere Heimat von oben

Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNGwidmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven.Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Babyseite

In unserer neuen Babyseite finden Sie die Neugeborenen aus Stadt und Land.

zur Babyseite
Anzeige

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Folgen Sie uns



Folgen Sie uns bei facebook


Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

RSS - Bekommen Sie neue Topstorys direkt in den Browser oder den Feedreader geliefert.
nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Veranstaltungen

NZ-Card

Exklusiv für Abonnenten gibt es die NZ-Card. Erfahren Sie hier mehr über die attraktiven Angebote.

zur NZ-Card

Leser werben Leser


Werben Sie einen neuen Abonnenten und Sie bekommen eine attraktive Prämie.

zum Prämienshop

Leserbriefe


Sie wollen einen Leserbrief an die Zeitungsredaktion senden? Das Kontaktformular finden Sie hier.
Anzeige

Kinoprogramm

Börseninformationen

Anzeige

NZ-Nachrichten auf Ihrer Webseite

Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell

Wir unterstützen Sie dabei gezielt diejenigen Nachrichten, die für Ihren Internetauftritt interessant sind, ohne viel Aufwand zu integrieren. Dafür haben wir ein Modul entwickelt, das Sie ganz leicht mit wenigen Klicks selbst an Ihre Anforderungen anpassen können.

mehr
Meldungen

Politik und Welt

Commerzbank-Management muss mit Aktionärsschelte rechnen Frankfurt/Main (dpa) - Es dürfte kein angenehmer Tag für Commerzbank-Chef Martin Blessing und sein Management werden: Heute stellen sich die Manager bei der Hauptversammlung in Frankfurt den Aktionären des teilverstaatlichten Konzerns. Der Unmut ist groß, weil der Aktienkurs im Keller ist und die Aktionäre im vierten Jahr in Folge keine Dividende erhalten. Kürzlich gab es zudem Kritik an Blessings Millionengehalt für das laufende Jahr. Blessing verweist hingegen auf jüngste Erfolge. Das gigantische Kapitalloch von 5,3 Milliarden Euro konnte vorzeitig geschlossen werden. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Erste freie Präsidentenwahl in Ägypten
Atomgespräche mit dem Iran in Bagdad
EU stellt sauberste Badegewässer vor
Blessing

Wirtschaft

Commerzbank-Management muss mit Aktionärsschelte rechnen Frankfurt/Main (dpa) - Es dürfte kein angenehmer Tag für Commerzbank-Chef Martin Blessing und seine Kollegen im Management werden: Heute stellen sich die Manager bei der Hauptversammlung in Frankfurt den Aktionären des teilverstaatlichten Konzerns. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Metro-Aktionärstreffen nach turbulentem Jahr
Paukenschlag im Kampf SAP-Oracle: Deutsche wollen Ariba
OECD warnt vor konjunkturellen Abwärtsrisiken
Protagonist

Sport

Bayern besiegt Oranje-Team mit 3:2 - Pfiffe gegen Robben München (dpa) - Knapp 70 Stunden nach dem Final-K.o. in der Champions League hat sich der FC Bayern München mit einem Sieg im Testkick gegen die Niederlande versöhnlich in die Sommerpause verabschiedet. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Meeuw und Mensing schwimmen zu EM-Silber
Mayer besiegt im Schnelldurchgang Dodig
Drogba sagt Chelsea Goodbye
Raubsaurier aus der Jurazeit

Wissenschaft

Raubsaurier aus der Jurazeit gefunden München (dpa) - Forscher haben in Südamerika ein Raubsaurier-Fossil aus der Jurazeit entdeckt. Es handelt sich um einen Abelisaurier. Das Besondere: Das Tier, dessen Überreste in Patagonien ausgegraben wurden, lebte 40 Millionen Jahre vor dem bislang ältesten bekannten Vertreter der Gruppe. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Laternen verändern die Insektengemeinschaft am Boden
Risiko von Reaktorkatastrophe größer als angenommen
Computer-Schach nur via Hirnströme
Shermin Langhoff

Boulevard

Shermin Langhoff übernimmt Berlins Gorki-Theater Berlin (dpa) - Eine türkischstämmige Frau als Chefin eines deutschen Staatstheaters - das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben. Shermin Langhoff wird als Intendantin des Maxim Gorki Theaters in Berlin 2013 die erste sein. weiter

Weitere Artikel aus dem Ressort
Höchster Fernsehturm der Welt in Tokio eröffnet
Große Dürer-Schau in Nürnberg
TV-Moderatorin Miriam Pielhau bringt Tochter zur Welt