
Mögliche Folgen: Ein Testspiel-Verbot zwischen DEL-Clubs und Zweitligisten, eine Nationalmannschaft ohne DEL-Spieler und ein Zweitligaverein, der zum deutschen Meister erklärt wird.
Knackpunkt ist die Auf- und Abstiegsregelung. Die ist für die Zweitligisten unabdingbar, um einen sportlichen Anreiz für ihre Liga zu haben.
Bisher lautete die Regelung, dass ein Zweitligist aufsteigen kann, solange die DEL noch keine 16 Mannschaften hat und bestimmte wirtschaftliche Bedingungen erfüllt sind. Auf diese Weise wurden zum Beispiel die Kassel Huskies 2008 und der EHC München 2010 zu DEL-Clubs.
Die DEL-Clubs wollen sich nun jedoch lieber ganz abschotten, um wirtschaftliche Sicherheit zu haben. Auf der Suche nach einem Kompromiss gab es in den vergangenen Monaten viele Vorschläge, viel bedrucktes Papier und viele böse Worte. Der letzte Kompromissvorschlag der DEL lautete, zur Saison 2013/14 eine Relegation einzuführen. Da soll dann der letzte der DEL gegen den Zweitliga-Meister antreten. Für die Zweitligisten ist das nicht akzeptabel, wie sie in einer Presseerklärung mitteilten. „Wir können doch nicht drei Jahre um die goldene Ananas spielen. Wie sollen wir das denn den Jans vermitteln?“, sagt Pinguins-Teammanager Alfred Prey.
Der Kompromissvorschlag der Zweitligisten: Relegation gerne – aber schon zur neuen Saison. Stimmen die DEL-Clubs diesem Vorschlag am Mittwoch zu, ist die Kuh vom Eis. Wenn nicht, ist das deutsche Eishockey gespalten.
Der DEB könnte dann Testspiele zwischen DEL-Clubs und Zweitligisten verbieten, den Zweitliga-Meister zum deutschen Champion ernennen und keine Schiedsrichter mehr für die DEL zur Verfügung stellen. Im Gegenzug könnte die DEL ihre Spieler nicht mehr für die Nationalmannschaft abstellen. „Dieses Szenario kann keiner wollen, das wäre extrem schädlich für das deutsche Eishockey. Am Mittwoch muss etwas passieren“, sagt Prey. Sollte der Vermittlungsversuch scheitern, hätte das auch Folgen für den swb-Cup. Die Pinguins haben zwei DEL-Clubs zu ihrem Saison-Vorbereitungsturnier eingeladen. Gegen die dürften sie dann nicht spielen. Prey müsste kurzfristig Ersatz suchen.
Sollte es am Mittwoch zum von den Zweitligisten gewünschten Kompromiss kommen, müsste der Spielplan noch geändert werde, um ihn der DEL anzugleichen. Dann würde es einige Dienstag-Spieltage mehr geben. Auf eine Änderung müssen sich die Eishockey-Fans auf jeden Fall einstellen: Die Zweitligisten haben die Pre-Playoffs wieder abgeschafft, und zwar schon zur kommenden Spielzeit. Die acht bestplatzierten Spielen Playoffs, die fünf anderen Clubs spielen in einer einfachen Runde einen Absteiger aus.
Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNG widmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven. Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.
Individuelle Nachrichtenauswahl - immer aktuell
Wir unterstützen Sie dabei gezielt diejenigen Nachrichten, die für Ihren Internetauftritt interessant sind, ohne viel Aufwand zu integrieren. Dafür haben wir ein Modul entwickelt, das Sie ganz leicht mit wenigen Klicks selbst an Ihre Anforderungen anpassen können.