Auf ihre selbst gemachten Adventskränze und -gestecke waren alle Teilnehmerinnen der „NZ+Ich“-Aktion bei Blumen Peters zu Recht stolz. Foto Brocks
Auf ihre selbst gemachten Adventskränze und -gestecke waren alle Teilnehmerinnen der „NZ+Ich“-Aktion bei Blumen Peters zu Recht stolz. Foto Brocks

Mit viel Liebe gebunden

Der erste Advent naht, da darf ein passender Kranz natürlich nicht fehlen. Und selbst gebastelt ist der doch am schönsten. Das fanden zumindest die 27 Leserinnen der NORDSEE-ZEITUNG, unter deren Händen bei einer „NZ+Ich“-Aktion bei Blumen Peters prächtig dekorierte Kränze und Adventsgestecke entstanden.

Im ganzen Raum duftete es nach frischem Tannengrün: „Am wichtigsten sind natürlich die Zweige. Zum Binden eignen sich Nobilis-Tanne, Seidenkiefer oder verschiedene Koniferen“, erklärte Floristin Diana Gehrken. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen zeigte sie den Lesern, wie ein hübscher Kranz gebunden wird. Zuerst werden dazu ein paar Zweige in einem kleinen Bündel auf den Rohling gelegt und mit grünem Draht fixiert. „Dann arbeitet man sich immer weiter um den Kranz herum“, erklärte die Expertin. Schritt für Schritt werden weitere Zweige aufgelegt, am besten überlappend. „Wichtig ist, dass man fest wickelt“, betonte Gehrken. Denn wenn die Äste trocknen, wird das ganze Kunstwerk locker. „Außerdem sollte man natürlich darauf achten, dass keine Löcher entstehen.“

„Weniger ist manchmal mehr.“

Der klassische Adventskranz ist rund und hat vier Kerzen, für jeden Adventssonntag eine. Doch nur mit Kerzen sieht der Kranz recht kahl aus. Also machten sich die Teilnehmerinnen daran, ihre Werke mit Kugeln, Sternen, Schleifen und anderem Deko-Material zu verschönern. „Weniger ist manchmal mehr. Man sollte darauf achten, dass die Proportionen stimmen“, sagte Gehrken. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

„Ich habe mich von den anderen inspirieren lassen“, verriet NZ-Leserin Martina David. Für sie war die „NZ+Ich“-Aktion eine gute Einstimmung auf die Adventszeit: „Es ist einfach schön! Auch, weil man viele Tipps mit nach Hause nimmt“, fand David. Der fertige Kranz sei ihr erster selbstgemachter, aber sicherlich nicht der letzte.

„Ich bin sehr kreativ und habe zu Hause auch schon öfter Kränze gebastelt“, verriet Susanne Jürgensen. Besonders gerne verwende sie Naturmaterialien: „Im Wald findet man so viel Schönes zum Dekorieren“, so die 55-Jährige.

„Ich bekomme immer einen Adventskranz von meiner Tochter, deshalb habe ich mich für ein Gesteck entschieden“, erklärte Gerda Biermann. Auf einem Tablett arrangierten sie und ihre Mitstreiterinnen Kerzen, Tanne, Reisig, kleine Tannenzapfen und allerlei andere Dekoartikel. „Wenn man nicht ganz ungeschickt ist, dann geht das ganz gut“, freute sich Biermann. „Der erste Advent kann kommen.“ (akb)