Bei einem Rundgang durch den Windpark konnten sich die Teilnehmer der „NZ+Ich“-Aktion die alten Anlagen aus der Nähe ansehen. Die Dimensionen ließen so manchen Besucher staunen. Foto: Brocks
Bei einem Rundgang durch den Windpark konnten sich die Teilnehmer der „NZ+Ich“-Aktion die alten Anlagen aus der Nähe ansehen. Die Dimensionen ließen so manchen Besucher staunen. Foto: Brocks

Millionen-Projekt an der A27

Debstedt. Acht der elf Windkraftanlagen an der A 27 bei Debstedt werden bis Frühjahr nächsten Jahres durch vier neue, wesentlich höhere Anlagen ersetzt. Danach können jährlich rund 13 500 Haushalte mit Strom versorgt werden – dreimal mehr als vor dem Repowering. Am Freitag war Bergfest – mit Lesern der NORDSEE-ZEITUNG.

Die Hälfte der alten Anlagen ist bereits abgebaut. Das erfüllte Günter Lammers, stellvertretenden Geschäftsführer von Energiekontor, mit Freude, als er am Mittag zu Grillwurst und Getränken aufs Gelände geladen hatte.  Bauleiter Michael Hülsmann vermittelte technische Details zum Windpark. So werden für ein Fundament 600 Kubikmeter Beton vergossen und 60 Tonnen Stahl verbogen. In zwei Wochen sollen die Halbschalen geliefert werden, mit denen die Türme gebaut werden.

Die Zuhörer, die auf Einladung der NORDSEE-ZEITUNG zu einer „NZ + Ich“-Aktion gekommen waren, nutzten die Gelegenheit, bei einer Führung übers Gelände noch mehr zu erfahren von dem Millionen-Projekt an der A 27.